Eishockey

DEL-Playoffs: Augsburger Panther gegen EHC Red Bull München heute live im TV, LIVESTREAM und LIVE-Ticker

Von SPOX
Erlösung in der 103. Spielminute: Meister München gewann das erste Spiel der Halbfinalserie gegen die Augsburger Panther in der dritten Verlängerung.
© getty

Die Playoff-Halbfinalserie zwischen den Augsburger Panther und dem EHC Red Bull München geht am heutigen Freitag in die zweite Runde. In Spiel eins legte der Titelverteidiger aus der bayerischen Landeshauptstadt in einem echten Krimi vor. Melden sich die Augsburger heute zurück? Hier erhaltet ihr alle wichtigen Infos zum Spiel und erfahrt, wo ihr das Spiel heute live im TV, Livestream oder im Liveticker verfolgen könnt.

Es war ein hart umkämpftes, spannendes und vor allem Dingen langes erstes Halbfinalspiel zwischen dem EHC Red Bull München und den Augsburger Panther. 101:12 Minuten hat es gedauert um genau zu sein. Es war das siebtlängste Spiel der DEL-Geschichte und wurde erst in der dritten Overtime entschieden.

72 Sekunden nach Beginn der dritten Verlängerung verwertete Mark Voakes einen herrlichen Pass von Maximilian Kastner und überwand AEV-Keeper Oliver Roy. "Wir mussten heute fast zwei Spiele bestreiten, aber wir haben enge Partien erwartet", sagte der Matchwinner bei Magenta Sport.

Der Sieg war verdient: Der Titelverteidiger war das aktivere Team und erspielte sich einige gute Chancen - Augsburgs Keeper Olivier Roy war aber lange nicht zu bezwingen. Erst Voakes (54.) brach den Bann, doch Augsburg, das nach sieben kräftezehrenden Spielen gegen die Düsseldorfer EG ins Halbfinale eingezogen war, konterte umgehend durch Brady Lamb (55.). Letztlich setzte sich aber doch der Favorit durch.

DEL-Playoffs: Augsburger Panther vs. EHC Red Bull München heute live im Free-TV und Livestream

Pro Spieltag der beiden Halbfinalserien (parallel zu Augsburg gegen München kämpfen Mannheim und Köln um den Finaleinzug) überträgt der Sender Sport1 im Wechsel zwischen den Serien eine Partie im Free-TV und bietet darüber hinaus einen kostenlosen Livestream an.

Am heutigen Freitag ist das Spiel zwei zwischen den Augsburgern und dem Meister aus München. Beginn ist um 19.25 Uhr im Augsburger Curt-Frenzel-Stadion. Am 3. Spieltag, der am Sonntag stattfindet, überträgt der TV-Sender dann wieder Spiel drei zwischen den Kölner Haien und den Adlern aus Mannheim.

DEL-Playoffs: Welche Halbfinalspiele werden im Free-TV und Livestream gezeigt?

  • Dienstag, 2. April: Adler Mannheim - Kölner Haie
  • Freitag, 5. April: Augsburger Panther - EHC Red Bull München
  • Sonntag, 7. April: Adler Mannheim - Kölner Haie
  • Mittwoch, 10. April: Augsburger Panther - EHC Red Bull München
  • Freitag, 12. April: Adler Mannheim - Kölner Haie

Weitere Übertragungen werden erst bekanntgegeben, wenn feststeht, ob weitere Spiele in den Best-of-Seven-Serien vonnöten sind.

Bis einschließlich der Saison 2019/20 zeigt Sport1 pro Spielzeit insgesamt 40 DEL-Spiele exklusiv im deutschen Free-TV. Wem das als Eishockey-Fan nicht reicht, der sollte ein Abonnement bei der Telekom mit dem Pay-TV-Sender Magenta Sport abschließen.

Seit 2016 hält die Telekom die Übertragungsrechte an der DEL und überträgt alle Spiele der Hauptrunde, der Playoffs und der Finalserie in voller Länge. Ende 2018 wurde bekannt, dass beide Seiten sich vorzeitig auf eine Vertragsverlängerung geeinigt haben. Die neue TV-Partnerschaft gilt bis einschließlich der Saison 2023/24.

Augsburger Panther vs. EHC Red Bull München heute im LIVE-Ticker

Wer am Freitagabend keine Zeit hat, das Spiel weder Free-TV bei Sport1 noch im Pay-TV bei der Telekom zu sehen, der bleibt mit dem LIVETICKER von SPOX dennoch immer auf dem Laufenden. Weil parallel auch Spiel zwei zwischen den Kölner Haien und Adler Mannheim zeitgleich beginnt, bietet SPOX beide Spiele in einem Konferenzticker an.

DEL-Playoffs: Die längsten Spiele der DEL-Geschichte

Schon das erste Spiel zwischen Augsburg und München war eines für die DEL-Geschichtsbücher. Erst nach 101:12 fand das Marathon-Match ein Ende durch den Treffer von Mark Voakes. Es war das siebtlängste Spiel in der DEL-Geschichte. Das längste Spiel dauerte noch eine gute Stunde länger.

DatumHeimAuswärtsErgebnisSpieldauer
22. März 2008Kölner HaieAdler Mannheim5:4168:16 Minuten
20. März 2008Iserlohn RoostersFrankfurt Lions3:2117:47 Minuten
16. März 2011EHC MünchenKölner Haie3:4110:00 Minuten
30. März 2010Hannover ScorpionsNürnberg Ice Tigers3:2108:09 Minuten
22. März 2013EHC WolfsburgAdler Mannheim2:3105:54 Minuten
03. März 2017Straubing TigersEisbären Berlin2:3103:17 Minuten
03. April 2019Red Bull MünchenAugsburger Panther2:1101:12 Minuten
19. März 2017Eisbären BerlinAdler Mannheim4:3100:28 Minuten
08. März 2019Nürnberg Ice TigersFischtown Pinguins Bremerhaven3:499:14 Minuten
09. April 2017Red Bull MünchenGrizzlys Wolfsburg3:296:12 Minuten

EHC Red Bull München: Der Weg ins Playoff-Halbfinale

Gemeinsam mit den Adlern aus Mannheim enteilten die Münchner im Schlussspurt der Hauptrunde an der Tabellenspitze. Den Regular-Season-Titel sicherten sich allerdings die Adler, denen noch am ehesten zugetraut wird, die Dominanz des EHC Red Bull aus den vergangenen beiden Spielzeiten zu durchbrechen.

In den Playoffs trafen die Münchner im Viertelfinale auf die Eisbären Berlin, die sich über die Pre-Playoffs gegen die Straubing Tigers qualifiziert hatten und den amtierenden Meister in der Serie ernsthaft unter Druck setzten und sogar zwei Spiele gewannen - eins davon mit 3:0 in der Olympiahalle. Der EHC setzte sich dennoch mit 4:2 in der Best-of-Seven-Serie durch.

Augsburger Panther: Sieben kräftezehrende Spiele gegen die DEG

Auch die Augsburger Panther spielten eine starke Hauptrunde und wurden am Ende Tabellendritter - allerdings mit 23 Punkten Rückstand auf München. Im Viertelfinale trafen die Augsburger folgerichtig auf die Düsseldorfer EG, die lange Zeit herausragend in der Hauptrunde dastand, dann aber aufgrund zahlreicher Verletzungen abstürzte.

Das war auch das große Handicap der DEG in der Viertelfinal-Serie gegen die Panther. Dennoch zwangen die Düsseldorfer die Fuggerstädter sogar ins Spiel sieben und unterlagen dort nur knapp mit 1:2. Kräftemäßig dürften die Augsburger nach der kräftezehrenden Serie demzufolge gegenüber München einen Nachteil haben.

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