Vierter Sieg im vierten DEL-Finale

Red Bull München ist Meister

SID
Freitag, 22.04.2016 | 22:13 Uhr
Red Bull München ist nach einem Sweep über die Grizzlys Wolfsburg deutscher Meister
© getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
Mallorca Open Women Single
SoLive
WTA Mallorca: Görges -
Sevastova (Finale)
AEGON International Women Single
Mo12:00
WTA Eastbourne: Tag 2
AEGON International Women Single
Di12:00
WTA Eastbourne: Tag 3
Boodles Challenge
Di13:30
The Boodles -
Tag 1
AEGON International Women Single
Mi12:00
WTA Eastbourne: Tag 4
Boodles Challenge
Mi13:30
The Boodles -
Tag 2
National Rugby League
Do11:50
Eels -
Bulldogs
AEGON International Women Single
Do12:00
WTA Eastbourne: Viertelfinals
Boodles Challenge
Do13:30
The Boodles -
Viertelfinals
National Rugby League
Fr11:50
Broncos -
Storm
AEGON International Women Single
Fr12:00
WTA Eastbourne: Halbfinals
Boodles Challenge
Fr13:30
The Boodles -
Halbfinals
AEGON International Women Single
Sa13:15
WTA Eastbourne: Finale
FIBA U19 World Cup
Sa15:15
Argentinien -
Frankreich
FIBA U19 World Cup
Sa17:30
Iran -
USA
FIBA U19 World Cup
Sa17:45
Deutschland -
Litauen
National Rugby League
So08:00
Rabbitohs -
Panthers
FIBA U19 World Cup
So15:30
Frankreich -
Neuseeland
FIBA U19 World Cup
So16:00
Spanien -
Kanada
FIBA U19 World Cup
So17:45
Puerto Rico -
Deutschland
FIBA U19 World Cup
Di13:45
Spanien -
Mali
FIBA U19 World Cup
Di16:00
Italien -
USA
Shanghai Darts Masters
Do13:00
Shanghai Darts Masters -
Tag 1
National Rugby League
Fr11:50
Roosters -
Rabbitohs
Shanghai Darts Masters
Fr13:00
Shanghai Darts Masters -
Tag 2
National Rugby League
Sa09:30
Panthers -
Sea Eagles
National Rugby League
Sa11:30
Storm -
Eels

Red Bull München hat sich im Eiltempo zum ersten Mal zum deutschen Meister gekrönt. Das Team um Rekordtorjäger Michael Wolf gewann auch das vierte Play-off-Finale bei den Grizzlys Wolfsburg mit 5:3 (2:2, 1:1, 2:0) und entschied damit die Best-of-seven-Serie im Schnelldurchgang für sich.

"Ich kann es noch nicht wirklich glauben. Es war in jedem Spiel ein harter Kampf. Ich bin stolz auf die Mannschaft. Ich freue mich riesig", sagte Wolf bei ServusTV.

Wolf, der nach der Schlusssirene unter dem Jubel der 600 mitgereisten Fans den Silberpokal derDEL in Empfang nahm, steuerte sein 278. Tor bei (18.) - das erste des Ex-Nationalspielers in seiner ersten Finalserie.

Toni Söderholm (10.), Maximilian Kastner (37.), Keith Aucoin (48.) und Steve Pinizzotto (51.) erzielten vor 4503 Zuschauern in der ausverkauften Eis Arena im Allerpark die weiteren Tore für die Münchner, die die ersten drei Spiele mit 2:1 nach Verlängerung, 5:4 und 4:1 gewonnen hatten.

Der Etatkrösus der Liga ist der vierte Meister aus München - nach dem MTV 1922, dem EC Hedos 1994 und den Barons 2000. Für Trainer Don Jackson, den erfolgreichsten Coach der DEL, ist es bereits der sechste Titelgewinn. Für die Wolfsburger, die schon 2011 bei ihrer ersten Finalteilnahme gegen Jacksons Eisbären Berlin ohne einen einzigen Sieg geblieben waren, trafen Mark Voakes (17./34.) und Gerrit Fauser (18.).

Feier im Olympiapark

Auch wenn der Klub des österreichischen Brause-Milliardärs Dietrich Mateschitz damit dem FC Bayern zuvorkam - gefeiert wird nicht in Fußballer-Manier auf dem Rathausbalkon über dem Marienplatz. Die Titelparty steigt am Montag in deutlich kleinerem Rahmen im Olympiapark.

Wolfsburg stemmte sich mit dem allerletzten Aufgebot gegen das schnelle Ende der Finalserie. Trainer Pavel Gross standen nach dem Ausfall von Björn Krupp, Robert Bina und Armin Wurm nur noch fünf Verteidiger zur Verfügung. Immerhin konnte Stürmer Sebastian Furchner, bester Grizzlys-Scorer in der Hauptrunde, wieder mitwirken. Bei den Gästen kehrte Nationalspieler Frank Mauer nach kurzer Verletzungspause ins Team zurück.

Söderholm bringt Führung

Neun Minuten lang leisteten die Gastgeber erbitterten Widerstand, dann traf Söderholm nach mustergültigem Zuspiel von Mads Christensen zur Münchner Führung. Die schon in den Spielen zuvor gnadenlos effektiven Bayern bekamen das Spiel mehr und mehr in den Griff. Ein Fehler im Powerplay weckte allerdings Wolfsburg wieder auf: Voakes lief allein aufs Münchner Tor zu und glich aus.

Danach überschlugen sich die Ereignisse: Nur 40 Sekunden später antwortete Wolf mit seinem ersten Finaltor - doch die Souveränität der Bullen war dahin. Fausers Ausgleich nur weitere 21 Sekunden später stellte alles wieder auf Anfang. Wolfsburg kämpfte verbissen, ließ Wolf und Co. kaum Zeit und Raum. Gelungene Kombinationen und Torchancen wurden seltener.

Die erste Wolfsburger Führung resultierte aus einem schlecht getimten Münchner Wechsel - plötzlich war Voakes wieder allein vor Red-Bull-Torwart David Leggio und ließ ihm erneut keine Chance. Der Favorit antwortete drei Minuten später mit dem 3:3 durch Kastner und machte im Schlussdrittel alles klar.

Die DEL-Finalserie in der Übersicht

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung