Ein Tor und eine Vorlage

Heatley glänzt bei DEL-Debüt

SID
Sonntag, 27.09.2015 | 19:31 Uhr
Jahrelang war Heatley in der NHL aktiv
© getty
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Superstar Dany Heatley traf gleich bei seinem Debüt in der DEL, und die Nürnberg Ice Tigers setzten mit ihrem prominenten Neuzugang ihre Siegesserie fort. Nur neun Minuten brauchte der Vancouver-Olympiasieger und zweimalige Weltmeister, um sein neues Team beim 5:2 (2:1, 0:1, 3:0) gegen die Grizzlys Wolfsburg mit 1:0 in Führung zu bringen.

Der 34-jährige Heatley, nach 946 NHL-Spielen erstmals in der DEL auf dem Eis, musste vor 4312 Zuschauern im ersten Drittel auch zum ersten Mal auf die Strafbank. Zum entscheidenden 4:2 des Nationalspielers Patrick Reimer (58.), das den vierten Sieg in Folge sicherte, leistete der Kanadier die Vorarbeit. Reimer stahl ihm indes mit drei Toren im Schlussdrittel die Show.

Spitzenreiter bleibt das Überraschungsteam Straubing Tigers. Zwei Tage nach dem 2:1 bei den Kölner Haien besiegten die Niederbayern auch deren rheinischen Rivalen Düsseldorfer EG mit 2:1 (1:0, 1:1, 0:0) und führen mit 15 Punkten weiter die Tabelle an. Die Eisbären Berlin behaupteten mit dem 3:2 (0:0, 2:1, 1:1) bei den Schwenninger Wild Wings mit einem Punkt Rückstand Rang zwei.

Bittere Köln-Pleite

Eine ganz bittere Pleite erlitten die Haie. Beim 2:3 (1:0, 0:0, 1:3) gegen die Augsburger Panther musste der achtmalige Meister 0,4 Sekunden vor Schluss den entscheidenden Gegentreffer durch Daniel Weiß hinnehmen. Köln hatte 2:0 geführt, dann aber drei Tore in den letzten achteinhalb Minuten kassiert.

Ähnlich erging es dem Meister Adler Mannheim. Der Titelverteidiger führte bei den Iserlohn Roosters mit 4:1, musste nach drei Treffern des Gegners im dritten Drittel in die Verlängerung und gewann schließlich 5:4 (2:0, 2:1, 0:3, 1:0). Daniel Richmond sorgte in der Overtime nach 2:54 Minuten für den dritten Saisonsieg der Adler. Vizemeister ERC Ingolstadt gab dank des 2:1 (0:1, 2:0, 0:0) gegen die Krefeld Pinguine die Rote Laterne des Tabellenletzten an Schwenningen ab.

Titelaspirant Red Bull München verspielte beim 4:3 (2:1, 1:0, 0:2, 1:0) nach Verlängerung gegen die Hamburg Freezers eine 3:1-Führung. Der Etatkrösus der Liga siegte dennoch dank des Unterzahltores von Kapitän Michael Wolf in der Overtime.

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