Nach DEB-Debüt

Krupp "ein Kandidat für die Zukunft"

SID
Mittwoch, 18.12.2013 | 12:38 Uhr
Großes Talent: Björn Krupp will sich weiter steigern
© getty
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Beim unglücklichen 3:4 nach Penaltyschießen gegen Lettland gab Björn Krupp sein Debüt in der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft. Der Sohn des früheren Bundestrainers Uwe Krupp beeindruckte auch den aktuellen Chefcoach.

Als die Nationalhymne erklang, flatterten bei Björn Krupp noch ein wenig die Nerven. "Ich war schon ein bisschen nervös", gab der 22-Jährige nach seinem Debüt in der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft zu: "Mit dem Deutschland-Trikot rumzulaufen, ist doch ein bisschen was anderes."

Als der Puck dann über das Eis flitzte, legte sich die Aufregung schnell. Und der Sohn des ehemaligen Bundestrainers und ersten deutschen Stanley-Cup-Siegers Uwe Krupp spielte einfach das, was er kann. "Ich habe nichts Besonderes versucht", sagte er, "ich habe defensiv gespielt - genau das, was ich in Köln auch mache."

Cortina überzeugt

Dort, beim DEL-Spitzenreiter Kölner Haie, räumt er unter den Fittichen seines Vaters kompromisslos ab. Einfach und effektiv ist seine Spielweise. Auch beim unglücklichen 3:4 nach Penaltyschießen gegen Lettland in Herne, bei dem er einer von fünf Neulingen war, bewies er diese Qualitäten.

Und beeindruckte damit auch Bundestrainer Pat Cortina. "Er ist ein großer, starker Junge", sagte der Italo-Kanadier, "und für seine Größe sehr mobil." Er werde immer noch besser und sei "auf jeden Fall ein Kandidat für die Zukunft".

Stabilität in der Defensive

Wenn Krupp junior auf dem Eis stand, wurde es nur selten gefährlich vor dem deutschen Tor. Pech hatte der Kölner allerdings 45 Sekunden vor Schluss der regulären Spielzeit, als die DEB-Auswahl nach Toren von Thomas Oppenheimer (20.), Frank Mauer (42.) und Armin Wurm (54.) mit 3:2 führte.

"Ich bin beim Tor angeschossen worden, genau gegen meinen Schlittschuh", berichtete er. Die Letten erzwangen mit Sechs gegen Vier die Verlängerung und siegten im Penaltyschießen. "Aber alle waren zufrieden", bilanzierte Krupp, "es hat richtig Spaß gemacht."

Vater Uwe verpasst das Debüt

Nur sein Vater konnte nicht zuschauen. "Er war in Köln bei der Weihnachtsfeier mit den Spielern und den Familien", berichtete der Junior. Wie sich der 22-Jährige entwickelt hat, kann Uwe Krupp ohnehin jeden Tag im Training feststellen. Sonderlob für den Filius gibt es allerdings nicht. "Er ist streng mit jedem. Aber bei mir gibt es noch ein bisschen extra", erzählte Björn.

Wie es ist, den Vater als Trainer zu haben, erlebte er schon als Elfjähriger. Nachdem er in Köln bei seiner Mutter aufgewachsen war und mit Eishockey nichts am Hut gehabt hatte, zog er zum damaligen NHL-Profi nach Atlanta. Den Pucksport erlernte er im Schnelldurchgang - und auf die harte Tour. "Er sieht immer alles, jede Kleinigkeit. Ob mit elf oder 22 - es war damals hart, und es ist heute hart."

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