Ski Alpin

Slalom (Herren), Schladming, Saison 2018/2019

Ski Alpin Liveticker

Schladming, Österreich29. Januar 2019, 17:45 Uhr
Slalom der Herren
Pos.
Name
Gesamt
Differenz
1.
Marcel Hirscher
1:44.81
2.
Alexis Pinturault
1:46.02
+ 1.21
3.
Daniel Yule
1:46.41
+ 1.60
4.
Ramon Zenhäusern
1:47.06
+ 2.25
5.
Marco Schwarz
1:47.40
+ 2.59
6.
Albert Popov
1:47.78
+ 2.97
7.
Marc Digruber
1:47.91
+ 3.10
8.
Felix Neureuther
1:48.04
+ 3.23
9.
Dave Ryding
1:48.09
+ 3.28
10.
Christian Hirschbühl
1:48.10
+ 3.29
11.
Zan Kranjec
1:48.22
+ 3.41
12.
Manfred Mölgg
1:48.23
+ 3.42
13.
Michael Matt
1:48.33
+ 3.52
14.
Julien Lizeroux
1:48.44
+ 3.63
15.
Alexander Khoroshilov
1:48.53
+ 3.72
16.
Alex Vinatzer
1:48.79
+ 3.98
17.
Sebastian Foss-Solevaag
1:48.85
+ 4.04
18.
Loic Meillard
1:48.93
+ 4.12
19.
Tanguy Nef
1:49.04
+ 4.23
20.
Johannes Strolz
1:49.38
+ 4.57
21.
Timon Haugan
1:49.46
+ 4.65
22.
Dominik Stehle
1:49.66
+ 4.85
23.
Jonathan Nordbotten
1:50.96
+ 6.15
24.
Juan del Campo
1:58.79
+ 13.98
 
Henrik Kristoffersen
DNF
 
Victor Muffat-Jeandet
DNF
 
Andre Myhrer
DNF
 
Stefan Hadalin
DNF
 
Elias Kolega
DNF
 
Istok Rodes
DNF
Letzte Aktualisierung: 14:56:19
Bis bald
 
Damit soll es das vom Nightrace aus Schladming gewesen sein. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit! Nun geht es für die Herren nach Garmisch-Partenkirchen, wo kurz vor der WM am kommenden Wochenende noch eine Abfahrt und ein Riesenslalom auf dem Programm stehen. Wir berichten dann natürlich wieder live. Bis dahin! Einen schönen Rest-Abend noch!
ÖSV
 
Aus österreichischer Sicht überstrahlt natürlich der Sieg von Marcel Hirscher alles. Doch darüber hinaus wussten noch drei andere ÖSV-Athleten zu gefallen. Marco Schwarz verbesserte sich auf Rang fünf. Marc Digruber (7.) und Christian Hirschbühl (10.) trieben sich in ihrem Ringen um die WM-Teilnahme zu starken Leistungen. Weltcuppunkte griffen überdies Michael Matt (13.) und Johannes Strolz (20.) ab.
DSV
 
Beim DSV darf man einzig auf Felix Neureuther bauen, der sich auf den achten Platz nach vorn schob und einen weiteren kleinen Schritt zu alter Form machte. Darüber hinaus war nur Dominik Stehle im zweiten Durchgang dabei. Und der verpasste als 22. den zweiten Teil der WM-Norm.
Swiss-Ski
 
Als Vierter schrammte Ramon Zenhäusern am Podium vorbei - mit allerdings weit mehr als einer halben Sekunde Abstand. Kein Grund also, sich darüber zu ärgern. Die beiden anderen Eidgenossen im zweiten Durchgang verbesserten sich - Loic Meillard auf Rang 18 und Tanguy Nef auf 19.
Fazit
 
Marcel Hirscher meldet sich eindrucksvoll zurück. Nach zuletzt zwei Niederlagen im Slalom kommt der Gesamtweltcupsieger rechtzeitig zur WM wieder richtig in Schwung. Zum vierten Mal nach 2012, 2013 (WM) und 2018 triumphierte Hirscher in Schladming. Mit seinen zwei überragenden Laufbestzeiten gab der 29-Jährige den Konkurrenten eine gewaltige Denksportaufgabe mit auf den Weg nach Are. So stark Alexis Pinturault auch im zweiten Lauf fuhr, sein Rückstand war enorm. Wie wird sich der Franzose das angesichts seiner nahezu fehlerfreien Fahrten erklären? Daniel Yule holte für die Schweiz den dritten Platz.
Hirscher
Jetzt kocht die Stimmung unter den 50.000 Zuschauern noch einmal richtig hoch, denn Marcel Hirscher steht oben. Es brodelt gewaltig im Kessel. Verspürt der Weltmeister überhaupt Druck? Der Österreicher muss die eine Sekunde doch nur nach unten bringen. Ans Verwalten denkt der aber keineswegs, der legt noch zu, baut den Vorsprung aus. Nicht zu fassen, der Mann gibt der Konkurrenz noch einen mit, fährt wieder Laufbestzeit und gewinnt den Slalom von Schladming mit weit über einer Sekunde Vorsprung.
Yule
 
Praktisch mit der gleichen Zeit geht Daniel Yule in diesen Lauf. Und gegen den Franzosen hat der Schweizer keine Chance. Doch fürs Podest reicht das locker. Knapp vier Zehntel hinter der Spitze reiht sich Yule als momentan Zweiter ein.
Pinturault
Reicht das Zenhäusern fürs Stockerl? Nur noch drei Athleten folgen. Wirklich viel Polster hat Alexis Pinturault nicht im Gepäck. Schnell ist der Franzose im Rennen, wirkt flink zwischen den Toren. Und der 27-Jährige fährt wieder sehr stark, baut permanent gewaltig Vorsprung auf. Erst ganz unten wäre noch mehr drin. Das wird dennoch eine überragende Laufbestzeit! Pinturault steht auf dem Podium!
Zenhäusern
Längst geht es hier ums Podium. Ramon Zenhäusern bringt mehr als eine Sekunde, das muss doch reichen. Aber ins Ziel muss der Schweizer erst einmal kommen - und dennoch Gas geben. Das tut der Zwei-Meter-Mann. Kontinuierlich geht etwas Zeit verloren. Gut drei Zehntel bleiben. Das ist die Führung!
Kristoffersen
 
Mit einem Guthaben von einer Sekunde legt Henrik Kristoffersen los. Doch der Norweger schafft es nicht einmal bis zur ersten Zwischenzeit. Auch hier ist es ein Rechtsschwung, bei dem der Innenski auf der falschen Seite der Stange vorbei rutscht.
Myhrer
 
Dann geht es Andre Myhrer an. Der Olympiasieger ist eigentlich gut unterwegs. Doch dann fädelt der Schwede bei einem Rechtsschwung ein und scheidet aus.
Hirschbühl
 
Der zweitbeste Österreicher des ersten Laufes macht sich auf den Weg. Und Christian Hirschbühl gelingt es, die Leistung von vorhin zu wiederholen. Der 28-Jährige lässt es sichtig laufen. Doch ganz nach unten bringt es Hirschbühl nicht. Plötzlich wirkt er verkrampft. Ab der letzten Zwischenzeit geht ohne groben Fehler eine Sekunde verloren. Nur Rang sechs!
Ryding
 
Nur noch acht Männer stehen oben. Dave Ryding bringt vier Zehntel mit. Verwalten aber hilft nicht weiter, so viel wissen wir. Auch der Brite will entsprechend angreifen, übertreibt es dabei ein wenig. Da geht der Schneekontakt verloren, die enge Linie auch. So büßt Ryding ein und landet letztlich auf Platz fünf.
Mölgg
 
Mit gut drei Zehnteln Polster legt Manfred Mölgg los. Schnell sind die weg. Trotz allen Bemühens kommt der Italiener nicht wie gewünscht voran, liegt im Ziel mehr als acht Zehntel zurück und nimmt das enttäuscht zur Kenntnis.
Digruber
 
Und die Zuschauer können den Lautstärkeregler gleich oben lassen, denn Marc Digruber schiebt sich in den Hang. Der Österreicher wirkt nicht so befreit wie im ersten Lauf. Zeit geht verloren, der 30-Jährige rutscht auf Rang drei ab.
Schwarz
Offiziell werden 50.000 Zuschauer vermeldet und die jubeln nun Marco Schwarz entgegen. Der baut seinen Vorsprung zunächst auf. Es folgt eine Berg-und-Tal-Fahrt. Zwischenzeitlich liegt der ÖSV-Sportler zurück. Doch ans Aufgeben denkt er nicht. Auf dem Weg zum Ziel holt er plötzlich noch fast vier Zehntel raus und bringt das Stadion zum Kochen.
Neureuther
 
Dann ist die Zeit für Felix Neureuther gekommen. Polster bringt der 34-Jährige nicht mit. Es bahnt sich ein enges Rennen an. Kurz vor dem Ziel stehen die Ski dann noch einmal quer. Damit schafft es der Deutsche letztlich nicht ganz. Als Zweiter kommt Neureuther, der hier schon auf dem Podium stand, unten an - und wird gefeiert.
Popov
Der Neunte von Kitzbühel bestätigte dieses Ergebnis im ersten Durchgang. Kann das Albert Popov nochmals tun? Ängstlich zumindest geht es der Bulgare nicht an. Sauber bringt der 21-Jährige seine Fahrt nach unten und freut sich über die Führung.
Hadalin
 
Ein Slowene führt, ein anderer geht es mit sieben Zehnteln Guthaben an. Stefan Hadalin agiert forsch, steckt nicht zurück. Der 23-Jährige legt zu. Zwischenzeitlich spricht eine Sekunde für ihn. Klar auf Bestzeitkurs fädelt Hadalin kurz vor dem Ziel ein. Wie bitter ist das denn!
Nordbotten
 
Noch immer hat Zan Kranjec die Führung inne. Mit 56 Hundertsteln Polster im Gepäck möchte das Jonathan Nordbotten ändern. Der Norweger reitet volle Attacke. Dann setzt es einen Schlag, kurz hebt es ihn aus. Irgendwie bleibt der 29-Jährige dennoch im Rennen und fährt weiter. Die Zeit aber ist beim Teufel. Nordbotten reiht sich noch hinter Dominik Stehle ein.
Vinatzer
 
Mutig geht es Alex Vinatzer an. Zwar verliert auch der Italiener seinen Vorsprung, doch für ihn stellt es ein Erfolg dar, jetzt als Fünfter ins Ziel zu fahren und Weltcuppunkte einzustreichen. Das feiert der 19-Jährige entsprechend mit dem Publikum.
Foss-Solevaag
 
Beinahe eine halbe Sekunde Guthaben bringt Sebastian Foss-Solevaag mit. Und auch das reicht nicht. Der Norweger lässt die Ski nicht richtig gehen, verbremst den Lauf eher. Den Skandinavier wirft es gar auf Rang fünf zurück.
Kolega
 
Ganz früh eiert Elias Kolega durch die Tore, bekommt mit den Kanten keinen Griff. So braucht der Kroate einige Zeit, um den Rhythmus zu finden. Dann verdreht es den Fahrer, er verpasst das nächste Tor. Aus und vorbei!
Lizeroux
 
Wie lange hält die Bestzeit von Zan Kranjec noch? Auch Julien Lizeroux braucht seinen Vorsprung auf und findet wieder nicht die optimale Einstellung zu den Verhältnissen. So fällt der Franzose ebenfalls zurück - auf Platz drei.
Khoroshilov
 
Der Sieger von 2015 schwingt sich in den Hang. Drei Zehntel bringt der Russe mit. Und die sind schnell weg. Im unteren Streckenteil verliert Alexander Khoroshilov nichts mehr dazu, kommt über Rang drei aber nicht hinaus.
Matt
 
Dann möchte Michael Matt etwas gut machen. Der erste Lauf gelang ihm gar nicht, da agierte der Österreicher viel zu vorsichtig. Jetzt geht es der 25-Jährige viel aggressiver an. Sein Polster verspielt Matt dennoch. Am Ende fehlt gut eine Zehntel zur Spitze.
Haugan
 
Zu den Überraschungen des ersten Durchgangs gehörte Timon Haugan. Ganz so gut geht es dem Norweger jetzt nicht von der Hand. Weltcuppunkte aber sind heute wieder drin. Haugan sortiert sich als Fünfter ein.
Strolz
 
Nun heizt Johannes Strolz die Stimmung im Planai Stadion wieder an. Die Zuschauer aber erkennen schnell, dass der Österreicher nicht auf Bestzeitkurs unterwegs ist. So sehr die Fans auch schreien, der Athlet verliert permanent. Dann gerät ihm auch noch eine Stange, die sich gelöst hat, in die Quere. Das beeindruckt ihn offenbar gar nicht. Über Rang vier kommt Strolz letztlich aber nicht hinaus.
Meillard
 
Deutlich flinker wirkt nun Loic Meillard. Sein schmales Polster jedoch vermag der Eidgenosse nicht zu behaupten, wird zunehmend unruhiger. Im Ziel liegt der 22-Jährige als Zweiter sieben Zehntel zurück.
Stehle
 
Nun fährt Dominik Stehle um sein WM-Ticket. Und das lässt sich nicht gut an. Früh baut der Deutsche einen Fehler ein und fällt beinahe aussichtslos zurück. Mit einem Schlag ist fast eine Sekunde weg. Am Ende kommt der 32-Jährige als Dritter unten an. Welch eine Enttäuschung!
Muffat-Jeandet
 
Auf der knallharten Piste kommt Victor Muffat-Jeandet nicht zurecht, Schon im ersten Lauf, war der Franzose häufig zu spät dran. Und das schaut jetzt genauso aus. Überdies fädelt der 29-Jährige bei einem Rechtsschwung ein.
Rodes
 
Bereits an der dritten Stange rutscht Istok Rodes aus, kommt von der Linie ab. Und das Szenario wiederholt sich wenig später. Ein zweites Mal lässt sich das auf dem Innenski nicht korrigieren, der Kroate scheidet aus.
Kranjec
Zan Kranjec ist der Fahrer, der es mit der höchsten Startnummer unter die Top 30 gelangt ist. Und der Slowene möchte noch mehr, der steckt nicht zurück. Und so baut der 26-Jährige seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Acht Zehntel sprechen für Kranjec.
Nef
Für Tanguy Nef ist es daher kein Problem, sich auf Bestzeitkurs zu bewegen. Der Schweizer möchte sich aber nicht am Spanier messen, der will vorlegen. Fast zehn Sekunden fährt der Eidgenosse raus und freut sich über die Führung.
del Campo
Überraschend eröffnet Juan del Campo den zweiten Lauf. Erstmals überhaupt hat es der Spanier unter die besten 30 geschafft. Und der 24-Jährige ist schon seit 2015 im Weltcup unterwegs. Nun gilt es, sich noch die Punkte abzuholen. Oh nein, früh fliegt del Campo raus. Entschlossen jedoch stiefelt er wieder hoch, will weiter fahren. So schafft er es zumindest ins Ziel. Ob der Rückstand nicht zu groß sein wird? Maximal acht Prozent mehr als die Siegerzeit sind erlaubt. Wir müssen abwarten, ob das am Ende tatsächlich Punkte gibt.
Wetter
 
Weiterhin herrschen beste Bedingungen in Schladming. Die Temperaturen sind in dieser klaren Nacht auf acht Grad unter Null gesunken. Die Piste präsentiert sich eisig und knallhart. Und die weit mehr als 40.000 Zuschauer blicken dem zweiten Durchgang erwartungsfroh entgegen.
2. Lauf
 
Willkommen zurück zum Nachtslalom in Schladming! An der Planai, dem Hausberg der steirischen Gemeinde, durfte sich diesmal Fabien Munier als Kurssetzer verwirklichen. Auf der 582 Meter langen Piste, die 216 Höhenmeter hinunter ins Ziel überwindet, hat der französische Trainer 65 Tore gesteckt.
Bis gleich
 
Für den Moment soll es das vom Nightrace in Schladming gewesen sein. Selbstverständlich melden wir uns rechtzeitig zurück, ehe um 20:45 Uhr der zweite Lauf beginnt. Bis gleich!
Swiss-Ski
 
Auch die Schweizer sind mit den zwei angesprochenen Athleten ganz vorn dabei. Dahinter jedoch tat sich ein Loch auf. Nur Loic Meillard (23.) und Tanguy Nef (29.) schafften es darüber hinaus in den zweiten Durchgang.
ÖSV
 
Die Österreicher bauen voll auf Marcel Hirscher. Die anderen heißen Kandidaten vermochten da nicht mitzuhalten. So trat eher die zweite Reihe mit Christian Hirschbühl (7.) und Marc Driguber (10.) in den Vordergrund. Erst danach tauchte Marco Schwarz (11.) auf. Darüber hinaus werden wir Michael Matt (20.) und Johannes Strolz (23.) wiedersehen.
DSV
 
Aus deutscher Sicht waren es wieder die zwei üblichen Verdächtigen, die es im Slalom in den zweiten Lauf schafften. Dabei mussten wir feststellen, dass Felix Neureuther (12.) der letzte Schritt zurück in die Weltspitze immer noch fehlt. Und die Zeit bis zur WM wird langsam knapp. Dort in Are möchte auch Dominik Stehle (25.) dabei sein, benötigt dafür aber noch ein Top-15-Resultat. Knapp vier Zehntel muss der 32-Jährige aufholen. Die anderen fünf Deutschen scheiterten mit schwachen Zeiten.
Fazit
 
In Schladming erlebten 40.000 begeisterte Skifans den alten Marcel Hirscher, der die Kontrahenten in atemberaubender Manier in Grund und Boden fuhr. Dabei dachten wir schon Alexis Pinturault war richtig gut gefahren. Doch der Österreicher setzte da noch gewaltig einen drauf, nahm dem Franzosen und der versammelten Konkurrenz eine Sekunde und mehr ab. Rechtzeitig zu diesem Nightrace und vor allem zur in einer Woche beginnenden Weltmeisterschaft scheint der 29-Jährige wieder in Topform zu kommen. Wer soll ihm den Sieg noch nehmen? Der zweitplatzierte Daniel Yule, Pinturault, Ramon Zenhäusern und Henrik Kristoffersen besitzen die besten Aussichten im Kampf um die weiteren Plätze auf dem Podium.
Goutt
Yohan Goncalves Goutt ist nun der 80. und letzte Starter. Der Mann aus Osttimor bestreitet sein viertes Weltcuprennen und tastet sich ganz vorsichtig die eisige Piste herunter. Die Anfeuerungen des Publikums tragen ihn dabei. So schafft es der 24-Jährige doch in der Tat ins Ziel - mit fast 22 Sekunden Rückstand als Letzter. Damit ist der ersten Durchgang beendet.
Kranjec
 
Als vermutlich letzter Sportler schafft es Zan Kranjec unter die Top 30. Der Slowene freut sich im Ziel über Rang 28. Und die Jungs, die jetzt noch oben stehen, sollten daran nicht mehr rütteln können.
Himmelsbach
 
Dann erleben wir das Weltcupdebüt von Fabian Himmelsbach. Erst einmal hineinschnuppern ist angesagt. Mit der Zeit nehmen wir es da nicht so genau. In jedem Fall bleibt es fürs Erste bei dieser einen Fahrt.
Graf
 
Als letzter ÖSV-Athlet versucht sich Mathias Graf an diesem Slalom. Im Ziel bleibt ihm nur Rang 43.
Tremmel
 
Weiterhin bemühen sich die Deutschen überwiegend vergeblich bei diesem Nachtslalom. Dabei ist Anton Tremmel gar nicht so weit weg. Eine Viertelsekunde fehlt. Enttäuscht wirft der 24-Jährige den Kopf in den Nacken.
Gstrein
 
Die vorletzte österreichische Hoffnung heißt Fabio Gstrein. Allerdings mag sich diese nicht erfüllen. Der 21-Jährige schafft es nicht in den zweiten Durchgang, da fehlen fast anderthalb Sekunden.
Haugan
 
Immer mal wieder haut einer der Läufer mit den hohen Startnummern einen raus. Das tut nun Timon Haugan. Der Norweger fährt auf den 22. Platz und wird damit heute noch einmal antreten dürfen.
del Campo
 
Wie das hier läuft, macht den Deutschen ausgerechnet ein Spanier vor. Völlig überraschend windet sich Juan del Campo derart zügig durch die Tore, dass es im Ziel für Platz 28 reicht. Mit nach oben gestreckten Armen lässt sich der 24-Jährige vom Publikum feiern.
Holzmann
 
Sebastian Holzmann schiebt sich in den Hang. Der 25-Jährige bemüht sich vergeblich um Tempo. Kontinuierlich sammelt sich Rückstand an - zu viel, um sich Hoffnungen auf den zweiten Lauf machen zu können. Auch er verschwindet schleunigst aus dem Zielraum, um seine Enttäuschung zu verbergen.
Khoroshilov
 
Obwohl zwischenzeitlich ein Loch in der Piste geflickt werden musste, geben die Bedingungen noch einiges her. Das stellt nun auch Alexander Khoroshilov unter Beweis. Der weiß ja, wie das hier funktioniert. Der Russe hat in Schladming 2015 gewonnen. Von dieser Form ist er derzeit weit entfernt, sieht als 20. aber zumindest den zweiten Durchgang.
Popov
 
Geschmeidig schwingt anschließend Albert Popov durch die Tore. Phänomenal schnell kommt der Bulgare voran. Wo holt der 21-Jährige denn diese Leistung her? Doch wir erinnern uns, der Mann war in Kitzbühel schon Neunter. Nun schafft er sich als Dreizehnter erneut eine glänzende Ausgangsposition. Reto Schmidiger ist damit raus.
Simonet
 
Zwar ist Sandro Simonet im Anschluss eine Zieldurchfahrt vergönnt. Regelkonform ist diese allerdings nicht. Da ist kurz vorher ein Fehler passiert. Der Schweizer scheidet aus und schwingt in der Folge ab.
Nef
 
Linus Straßer und Fritz Dopfer sind inzwischen aus den Top 30 gerutscht. Nun ist Tanguy Nef unterwegs. Der Schweizer reiht sich als 25. ein und wird mit mehr als drei Sekunden Rückstand mächtig um den Verbleib im Wettkampf zittern müssen.
Strolz
 
Dann bietet sich dem Publikum wieder Gelegenheit, sich die Seele aus dem Leib zu schreien. Ein wenig hilft das Johannes Strolz weiter. Der Österreicher reiht sich im Ziel als 20. ein. Für den zweiten Durchgang sollte das genügen.
Schmidiger
 
Sonderlich zügiger kommt auch Reto Schmidiger nicht voran. Der Schweizer bewegt sich in etwa auf dem Niveau von Dopfer und kann nicht zufrieden sein.
Dopfer
 
Im Anschluss offenbart sich ein deutlicher Unterschied zu Fritz Dopfer. Der 31-Jährige quält sich auf der Suche nach seiner Form auch durch diesen Lauf. Die Quittung setzt es im Ziel mit mehr als viereinhalb Sekunden Rückstand. Auch wenn das derzeit noch Rang 28 ist, der Arbeitstag wird mit ziemlicher Sicherheit vorzeitig enden.
Vinatzer
 
Das noch so viel mehr möglich ist, beweist und Alex Vinatzer. Der Italiener pflügt forsch durch den Stangenwald, lässt sich auch von einem Ausheber nicht beirren und kommt als Fünfzehnter überaus zufrieden unten an.
Straßer
 
Was zeigt uns Linus Straßer? Der 27-Jährige hat in diesem Winter noch gar kein Ergebnis unter den besten 30 eingefahren. Und auch heute kommt der Deutsche einfach nicht in Fahrt, baut Fehler ein. Mehr als fünf Sekunden Rückstand spülen ihn ganz ans Ende des Klassements. Straßer verlässt umgehend enttäuscht den Zielraum, mit dem zweiten Lauf wird das nichts.
Rochat
 
Nahezu das identische Schicksal ereilt Marc Rochat, der von Beginn an Probleme hat, schon an der vierten Stange zu spät dran ist und das in der Folge nicht korrigiert bekommt. Zwei Tore später ist es vorbei.
Maurberger
 
Am dritten Tor fädelt Simon Maurberger ein. Welch eine Enttäuschung! Wenig später lässt sich der Italiener in den Schnee fallen und sinnt über das gerade passierte nach.
Stehle
 
Jetzt kämpft Dominik Stehle um Teil zwei der WM-Norm. Anfangs legt der Deutsche gut los. Im weiteren Verlauf kommt der 32-Jährige allerdings nicht recht voran. Im Ziel muss er sich für den Moment mit Rang 20 begnügen. Die Top 15 befinden sich aber noch in Reichweite.
Vidovic
 
Matej Vidovic erlaubt sich im flachen Teil einen bösen Schnitzer. Da geht Tempo verloren, was gerade in diesem Abschnitt enorm Zeit kostet. Der verpatzte Lauf bringt viereinhalb Sekunden Rückstand ein. Als derzeit Letzter im Klassement braucht sich der Kroate über den zweiten Durchgang keine Gedanken machen.
Digruber
 
Marc Digruber muss riskieren, will es unbedingt wissen. Der Österreicher bewegt sich couragiert über die eisige Piste. Und so flink war lange keiner mehr unterwegs. Der 30-Jährige wird kurz ausgehoben, lässt sich aber nicht beirren. Im Ziel sind es genau zwei Sekunden Rückstand, Rang zehn - starke Leistung!
Rodes
 
Weniger als zwei Sekudnen Rückstnd scheinen nicht mehr drin zu sein. Das lassen die Piste und die Qualität der Athleten nun nicht mehr zu. Das gilt in dem Maße auch für Istok Rodes, der sich als 20. einsortiert.
Nordbotten
 
Besser legt Jonathan Nordbotten oben los. Doch keiner der Fahrer bringt es jetzt komplett zusammen. Allenfalls in Abschnitten fahren die Jungs gut - so auch der Norweger. Zumindest ergeben diese Teilleistungen den 13. Platz.
Kolega
 
Geht überhaupt noch etwas in Richtung Top 10? Elias Kolega braucht schon ziemlich lange, um die Einstellung zum Hang zu finden. Als ihm das gelingt, ist der Zug bereits abgefahren. Immerhin aber fährt der Kroate so noch auf Rang 15.
Hargin
 
Wofür ist Mattias Hargin gut? Der Schwede hat einmal mächtig Rücklage. Und das zieht ihm ein wenig den Zahn. Der 33-Jährige nimmt spürbar den Fuß vom Gas, fährt vorsichtiger. Entsprechend reicht es nur für Platz 18.
Nestvold-Haugen
 
Für Norwegen schwingt sich Leif Kristian Nestvold-Haugen zu Tal. So richtig schnell geht es dem 31-Jährigen nicht von der Hand, er findet einfach keinen Rhythmus und muss im Ziel fast dreieinhalb Sekunden Rückstand zur Kenntnis nehmen.
Razzoli
 
Auf der steilen und eisigen Piste wirkt Giuliano Razzoli nicht flink genug zwischen den Toren. Der Italiener quält sich etwas behäbig nach unten. Da bleibt reichlich Zeit auf der Strecke. Razzoli übernimmt die Rote Laterne.
Lizeroux
 
Julien Lizeroux ist unterwegs. Die richtige Dosierung bekommt der 39-Jährige nicht hin, sucht vergeblich nach einem Weg zwischen Skigefühl und Aggressivität. Mehr als zweieinhalb Sekunden gehen dem Franzosen dabei verloren.
Aerni
 
Verkrampft bewegt sich Luca Aerni durch die Tore. Beim Kombinationsweltmeister läuft es derzeit einfach nicht. Und dazu passt dieser Rechtsschwung, bei dem der Schweizer auf dem Innenski wegrutscht und ausscheidet.
Hadalin
 
Natürlich zeigt die Piste inzwischen Gebrauchsspuren. Damit müssen die Läufer klar kommen. Stefan Hadalin gelingt das suboptimal. Mehr als zwei Sekunden Rückstand - da sollte doch derzeit noch etwas mehr möglich sein.
Foss-Solevaag
 
Dann schwingt sich Sebastian Foss-Solevaag talwärts. Der Norweger wirkt recht brav in seiner Herangehensweise. Von Aggressivität ist nicht viel zu sehen. So kommt der Skandinavier zwar sauber durch, wird aber nur Zwölfter.
Hirschbühl
 
Die Österreicher haben noch einen weiteren Trumpf in der Hinterhand. Im Schatten der Stars ist Christian Hirschbühl unterwegs. Und der 28-Jährige macht das gut. Voller Zutrauen windet er sich durch die Tore. Ganz nach unten bringt es Hirschbühl nicht. Ein Fehler trägt dazu bei, dass es mehr als anderthalb Sekunden Rückstand werden. Dennoch eine gute Leistung!
Gross
 
Weiter geht es mit Stefano Gross. Lange Freude haben wir am Italiener nicht. An der Noel-Stelle fädelt auch der 32-Jährige ein und ist draußen.
Neureuther
 
Jetzt schauen wir auf Felix Neureuther. Der Deutsche bemüht sich um eine saubere Technik. Die absolute Attacke reitet der 34-Jährige nicht. Doch woher sollen die Bereitschaft und die Überzeugung dafür auch kommen? Neureuther braucht Wettkampfpraxis, um das Gefühl zurückzuerlangen. Als aktuell Zehnter wird er im zweiten Durchgang einen weiteren Versuch starten dürfen.
Myhrer
 
Nun geht es der Olympiasieger an. Und Andre Myhrer ist richtig zügig unterwegs. So nah war noch keiner an Marcel Hirscher dran. Doch dann unterläuft dem Schweden ein Fehler. bei einem Linksschwung steht er fast. Das kostet Zeit - fast anderthalb Sekunden fehlen. Platz sechs!
Schwarz
 
Dann brandet die Stimmung wieder auf, denn ein Österreicher stößt sich oben ab. Marco Schwarz wirft natürlich alles rein. Bei einem Linksschwung rutscht der ÖSV-Athlet etwas aus, kommt von der Linie ab. Auch dieser Fehler bringt Rückstand ein - in der Summe mehr als zwei Sekunden.
Zenhäusern
 
Der nächste Eidgenosse kommt viel besser klar. Trotz seiner Körpergröße ist es immer wieder erstaunlich, wie geschmeidig sich Ramon Zenhäusern durch die Stangen windet. Das ist ein sehr ordentlicher Lauf. Der Schweizer liegt nur etwas mehr als eine Sekunde zurück und reiht sich als Vierter ein.
Meillard
 
Mit recht harten Kanteneinsatz pflügt Loic Meillard durch den Stangenwald. Entsprechend gibt der Schweizer den Ski nicht richtig frei, der arbeitet damit nicht nach vorn. Und so sammelt sich reichlich Rückstand an. Über Platz acht kommt Meillard nicht hinaus.
Ryding
 
Früher ist Dave Ryding mit den Schwüngen fertig. Auf der steilen Piste gerät der Brite dann aber doch zwischenzeitlich recht weit von den Stangen weg. Ryding aber lässt sich nicht beirren und zeigt sich letztlich mit Rang fünf zufrieden.
Muffat-Jeandet
 
Nun schiebt sich Victor Muffat-Jeandet in den Hang an der Planai. Auf der eisigen Piste ist der Franzose von Beginn an zu spät dran. Entsprechend liegt der 29-Jährige auch zeitlich zurück. Der mehr oder weniger verpatzte Lauf bringt ihm die Rote Laterne - fast drei Sekunden fehlen auf Hirscher.
Mölgg
 
Hirscher scheint heute mal wieder eine Klasse für sich zu sein. An ihm dürfen wir die weiteren Fahrer gar nicht messen - auch Manfred Mölgg nicht. Doch selbst unter dieser Maßgabe ist der Italiener nicht schnell genug, kommt nur als Fünfter unten an.
Yule
 
Dann steht der erste Schweizer bereit. Der Sieger von Madonna di Campiglio kommt an Marcel Hirscher bei Weitem nicht heran. Dennoch zeigt Daniel Yule einen guten Lauf, kämpft um Platz zwei. Der Eidgenosse ist tatsächlich eine Hundertstel schneller als der Franzose.
Hirscher
Es geht Schlag auf Schlag. Und es scheint, als geben die Zuschauer jetzt noch einen drauf, schreien ihren Superstar förmlich nach unten. Und Marcel Hirscher hat den Fuß voll auf dem Gas. Der Weltmeister zeigt, dass noch so viel mehr in der PIste steckt. Dabei ist Pinturault schon Klasse gefahren. Doch der Österreicher nimmt diesem sage und schreibe noch einmal eine Sekunde ab. Die Massen toben.
Kristoffersen
 
Henrik Kristoffersen hat hier bereits gewonnen. Wie läuft es heute? Der Norweger ist zunächst noch schneller als Pinturault. Im Mittelteil jedoch wirkt seine Fahrt nicht so geschmeidig und flüssig. Erst ganz am Ende ist noch mal richtig Zug drin. Im Ziel fehlen 15 Hundertstel.
Pinturault
Auch die Franzosen haben gleich ein zweites Eisen im Feuer. Alexis Pinturault zögert nicht, gibt von oben bis unten Gas. Der 27-Jährige hat einen glänzenden Rhythmus, scheint immer schneller zu werden. Das ist ein famoser Lauf und die klare Führung.
Noel
 
Wird Clement Noel heute den Hattrick perfekt machen? Nein, der Franzose kommt nicht weit, fädelt frühzeitig ein und scheidet unspektakulär aus.
Matt
Gleich steht der nächste Österreicher bereit. Die Fans in Schladming kommen voll auf ihre Kosten. Michael Matt wirkt eine Spur vorsichtiger, hat das Aus seines Landsmannes vor Augen. Und so bringt es der 25-Jährige zumindest ins Ziel und setzt die erste Zeit. Ob die sonderlich viel wert ist?
Feller
Es ist angerichtet. Manuel Feller eröffnet das Nightrace von Schladming. Der Lauf scheint flüssig gesteckt. Der Österreicher gibt Gas, möchte die gute Startnummer nutzen. Bei einem Rechtsschwung gibt er Druck und wird plötzlich ausgehoben. Der Schneekontakt geht verloren, womit das nächste Tor nicht mehr erreichbar ist.
Wetter
 
Den Sportlern bieten sich in der Steiermark ideale Bedingungen. Bei leichtem Frost und weitgehend wolkenlosem Himmel zeigt sich die Piste bestens präpariert. Und die Stimmung bei den 40.000 Zuschauern im Planai Stadion und an der Strecke kocht so langsam hoch.
Favoriten
 
Neben Weltmeister und Gesamtweltcupsieger Hirscher müssen wir inzwischen Clement Noel auf dem Schirm haben, der zuletzt in Wengen und Kitzbühel triumphierte. Da kristallisiert sich ein neuer Konkurrent für den Österreicher heraus - also nicht mehr nur Henrik Kristoffersen, der Zweite vom vergangenen Jahr und Sieger von 2016 und 2017. Zudem bekommt Hirscher die angesprochene Konkurrenz aus dem eigenen Team zu spüren.
Swiss-Ski
 
Nach seinem schlechtesten Saisonergebnis zuletzt in Kitzbühel (18.) orientiert sich Daniel Yule (7) heute wieder Richtung Podest, denn dort stand der Schweizer als Dritter vor einem Jahr. Loic Meillard (11) möchte seiner jüngst leicht sinkenden Formkurve rechtzeitig vor der WM einen Kick verschaffen. Und Ramon Zenhäusern (12) führte am Samstag in Kitzbühel nach dem ersten Lauf, wurde am Ende Sechster und ist mal wieder reif für ein Slalompodium - seinem zweiten nach Kranjska Gora 2018. Dann wäre da noch der auf Formsuche befindlich Kombinationsweltmeister Luca Aerni (20). Marc Rochat (32) und die übrigen der insgesamt acht Eidgenossen streben die Top 30 an.
ÖSV
 
Von den neun Österreichern besitzen vier Podiumspotenzial. Vorzeigeathlet ist nach wie vor Marcel Hirscher (6), der im Slalom zuletzt aber zwei Niederlagen einsteckte. Hinter dem Platzhirsch und Vorjahressieger scharren Manuel Feller (1), Michael Matt (2) und Marco Schwarz (13) mit den Hufen. Alle standen sie heuer bereits auf dem Stockerl. Zumindest für die Top 10 war zuletzt immer auch Christian Hirschbühl (17) gut. Unter diesen Umständen wirken die übrigen ÖSV-Fahrer fast wie Beiwerk, werden ganz sicher aber dennoch die Unterstützung des Publikums erfahren. Ziel für Marc Digruber (28) und Kollegen wird zuvorderst der zweite Durchgang sein.
DSV
 
Selten bringt der deutsche Skiverband so viele Sportler an den Start wie heute in Schladming. Sieben Athleten wollen sich der Herausforderung stellen. Felix Neureuther (Startnummer 15) hofft im letzten Slalom vor der WM auf der Suche nach seiner Form auf einen weiteren Schritt nach vorn. Darüber hinaus ist derzeit eigentlich nur noch von Dominik Stehle (30) etwas zu erwarten. Der 32-Jährige aber bräuchte ganz offiziell noch ein zweites Top-15-Resultat zur Erfüllung der WM-Norm. Davon sind die formschwachen Kollegen Linus Straßer (34), Fritz Dopfer (38), Sebastian Holzmann (52) und Anton Tremmel (69) meilenweit entfernt. Darüber hinaus erleben wir das Weltcup-Debüt von Fabian Himmelsbach (72).
Nightrace
 
Eine stattliche Zahl von insgesamt 80 Athleten möchte sich dieses Erlebnis um keinen Preis entgehen lassen. An der Planai, dem Hausberg von Schladming, wurde eine 582 Meter lange Piste präpariert. Vom Start auf 961 Metern führt der Weg über 216 Höhenmeter hinunter ins Tal. Den Weg weist im ersten Durchgang die Kurssetzung von Thierry Meynet. Der Techniktrainer der Schweizer hat 63 Tore gesteckt.
Schladming
 
Während die Alpine Ski-WM in Are ihre Schatten voraus wirft, hält genau eine Woche vor deren Beginn der Weltcup-Kalender noch einen anderen Höhepunkt bereit. Der Nachtslalom von Schladming zählt ohne Frage zu den spektakulärsten Rennen des Winters. Die Atmosphäre unter Flutlicht und bis zu 45.000 Fans machen das Nightrace zu einer Gänsehautveranstaltung für alle Beteiligten.
Willkommen
 
Herzlich willkommen in Schladming zum Slalom der Herren.
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Pos.
Name
Zeit
Diff.
1.
Clement Noel
1:48.96
2.
Manuel Feller
1:49.14
0.18
3.
Daniel Yule
1:49.79
0.83
4.
Ramon Zenhäusern
1:49.82
0.86
5.
Henrik Kristoffersen
1:49.94
0.98
6.
Giuliano Razzoli
1:50.03
1.07
7.
Felix Neureuther
1:50.06
1.10
8.
Alexis Pinturault
1:50.08
1.12
9.
Victor Muffat-Jeandet
1:50.15
1.19
10.
Istok Rodes
1:50.24
1.28
11.
Christian Hirschbühl
1:50.28
1.32
12.
Dave Ryding
1:50.45
1.49
 
Manfred Mölgg
1:50.45
1.49
14.
Marcel Hirscher
1:50.58
1.62
15.
Alex Vinatzer
1:50.72
1.76