Ski Alpin

Super G (Herren), Kvitfjell, Saison 2017/2018

Ski Alpin Liveticker

Kvitfjell, Norwegen11. März 2018, 10:30 Uhr
Super G der Herren
Gesamt Beendet
Pos.
Name
Gesamt
Differenz
1.
Kjetil Jansrud
1:33.21
2.
Beat Feuz
1:33.43
+ 0.22
3.
Brice Roger
1:33.54
+ 0.33
4.
Adrian Smiseth Sejersted
1:33.55
+ 0.34
5.
Manuel Osborne-Paradis
1:33.65
+ 0.44
6.
Mauro Caviezel
1:33.66
+ 0.45
7.
Hannes Reichelt
1:33.68
+ 0.47
8.
Thomas Dreßen
1:33.78
+ 0.57
 
Max Franz
1:33.78
+ 0.57
10.
Andreas Sander
1:33.79
+ 0.58
11.
Stian Saugestad
1:33.81
+ 0.60
12.
Adrien Theaux
1:33.87
+ 0.66
13.
Vincent Kriechmayr
1:33.88
+ 0.67
14.
Christof Innerhofer
1:33.89
+ 0.68
15.
Emanuele Buzzi
1:33.93
+ 0.72
16.
Jared Goldberg
1:34.01
+ 0.80
17.
Gilles Roulin
1:34.03
+ 0.82
18.
Christian Walder
1:34.04
+ 0.83
19.
Maxence Muzaton
1:34.07
+ 0.86
20.
Romed Baumann
1:34.08
+ 0.87
21.
Benjamin Thomsen
1:34.23
+ 1.02
22.
Aleksander Aamodt Kilde
1:34.26
+ 1.05
 
Blaise Giezendanner
1:34.26
+ 1.05
24.
Dustin Cook
1:34.38
+ 1.17
25.
Josef Ferstl
1:34.39
+ 1.18
 
Urs Kryenbühl
1:34.39
+ 1.18
27.
Florian Schieder
1:34.41
+ 1.20
28.
Nils Allegre
1:34.42
+ 1.21
29.
Klemen Kosi
1:34.44
+ 1.23
 
Christoph Krenn
1:34.44
+ 1.23
Letzte Aktualisierung: 01:51:04
Abschied
 
Das war es von meiner Seite zum heutigen Super-G in Kvitfjell. Ich bedanke mich fürs Mitlesen und wünsche allen noch einen angenehmen Sonntag.
Weltcupfinale in Are
 
Damit wirbelt der Franzose das Klassement nochmal ordentlich durcheinander und qualifiziert sich mit dem 3. Platz heute vollkommen überraschend für das Saisonfinale in Are. Aus DACH-Sicht, lässt sich das heutige Ergebnis ebenfalls ehen: Sowohl die Schweier (Feuz und Caviezel) als auch die Österreicher (Reichelt und Franz) und die Deutschen (Dreßen und Sander) stellen je zwei Fahrer unter den besten Zehn.
Fazit
 
Da haben die norwegischen Fans an diesem Wochenende gleich doppelt Grund zu feiern: Nicht nur entscheidet Kjetil Jansrud den heutigen Super-G für sich und fährt somit seinen 2. Saisonsieg ein, der Norweger sichert sich zudem den Gewinn der kleinen Kristallkugel. Das Podium komplettieren Beat Feuz und vollkommen überraschend, der Franzose Brice Roger auf den Plätzen zwei und drei.
Luik
Mit dem Esten Juhan Luik geht der letzte der 65. Starter auf die Piste. Am Sieg von Kjetil Jansrud ändert er wenig überraschend nichts mehr.
Roger
 
Und da lohnt es sich doch noch, bis zum Ende dran zu bleiben: Vollkommen überraschend liefert Brice Roger (Startnummer 49!) hier einen echten Top-Lauf hin und schiebt sich tatsächlich mit einer Zeit von 1:33,54 Minute aufs Podium. Der Franzsose schockt damit etwas die Konkurrenz und dürfte sich so für das Saisonfinale in Are qualifiziert haben.
Goldberg
 
Durch die nun wärmer werdenden Temperaturen wird die Piste insbesondere im unteren Abschnitt wieder etwas härter. So sind Topzeiten immer noch möglich - Jared Goldberg stößt so sogar bis auf Platz 14 vor!
Osborne-Paradis
 
Auf einmal legt Osborne-Paradis hier nochmal eine Wahnsinnszeit auf die Piste. Der Kanadier zeigt, dass er immer noch mit den besten der Welt mithalten kann - zwar reicht es knapp nicht fürs Podium, doch mit Platz vier scheint er im Ziel mehr als zufrieden zu sein. Starke Leistung!
Weibrecht
 
Als zweiter US-Amerikaner ist Andrew Weibrecht am Start: Er macht es zwar besser als sein Landsmann, doch mit Platz 23 im Ziel scheint er wenig überraschend nicht zufrieden zu sein.
Cochran-Siegle
 
Nun folgt ein US-Amerikanischer Doppelpack: Ryan Cochran-Siegle geht auf die Strecke - mit zwei Sekunden Rückstand kann er aber keine vordere Platzierung erreichen.
Kryenbühl
 
Ein Riesenbock von Urs Kryenbühl im Schlussteil, wodurch er eine bis dahin ansprechende Fahrt in den Sand setzt. Nur Platz 19 für den Schweizer im Ziel.
Saugestad
 
Nach dem Schock durch den Ausfall von Aksel Lund Svindal ging es für die Norweger im Anschluss nur noch Erfolge zu vermelden. Auch Stirn Saugestad setzt hier seine beste Weltcupplatzierung in den Schnee und landet nach einer starken Fahrt auf dem 9. Platz.
Sejersted
 
Was für ein Husarenritt von Adrian Sejersted, der den oberen Teil mit unglaublich viel Risiko angeht. Der Norweger bleibt bis zum Ziel hin druckvoll und hält so das Tempo hoch. So reicht es vor heimischer Kulisse für den 3. Rang und somit möglicherweise für die erste Podiumsplatzierung seiner Karriere.
Cater
 
Ein ähnliches Schicksal wie Svindal ereilt nun auch Martin Cater: Nach dem Sprung kommt der Slowene von der Ideallinie ab und verpasst in der Folge das Tor. Auch er scheidet damit aus.
Roulin
 
Auch Gilles Roulier hat Mühe und Not mit den Top 10 mitzuhalten. Oben fehlt dem Schweizer etwas der Druck auf den Kanten, so dass es im Ziel nur für den 11. Platz ausreicht.
Baumann
 
Im oberen Abschnitt zeigt sich Romeo Baumann noch in Schlagdistanz zu den Top-Leuten, doch nach unten hin geht dem Österreicher die Puste aus. Nur Platz 12 für ihn am Ende.
Weber
 
An seine Landsmänner Feuz und Caviezel kann Ralph Weber nicht anknüpfen. Der Schweizer findet nicht in seinen Rhythmus und landet so nur auf dem 19. Platz.
Cook
 
Wenn sich nicht noch zwei Fahrer vor Kjetil Jansrud an die Spitze setzen, so nimmt der Norweger durch den Ausfall von Aksel Svindal bereits heute die kleine Kristallkugel mit. Mit einem Rückstand von über einer Sekunde, spielt Dustin Cook hier schon mal keine entscheidende Rolle
Theaux
 
Keine schlechte, aber auch keine wirklich gute Fahrt von Adrien Theaux, der ebenfalls bei einigen Toren zu spät dran ist. Der Rückstand von 0,66-Zehntel auf die Spitze wirkt zwar knapp, bedeutet für den Franzosen letztlich aber nur Platz acht im Ziel.
Ferstl
 
Schade! Im Schlussstück kommt Josef Ferstl zu weit raus und muss so extrem korrigieren um auf der Strecke zu bleiben. Damit kann er auch in Sachen Endgeschwindigkeit nicht mithalten und der Deutsche landet so nur auf Platz 13.
Franz
 
Im oberen Abschnitt fährt Max Franz so schnell wie kein anderer Fahrer vor ihm. Doch in der Folge widerfahren dem Österreicher ein paar kleine Fehler zu viel. Platz fünf für die ÖSV-Athlet am Ende, der zeitgleich mit Thomas Dreßen über die Linie kommt.
Caviezel
 
Die Eidgenossin mischen jetzt nochmal ordentlich das Klassement auf. Auch Mauro Caviezel legt eine absolute Top-Leistung an den Tag. Zwar reicht dies nicht um Jansrud und Feuz von der Spitze zu verdrängen, dafür schiebt sich der Schweizer aber mit Platz drei vorerst aufs Podium.
Feuz
 
Kann nun Beat Feuz da vorne noch mitmischen? Nach anfänglichen Problemen zeigt der Schweizer Speed-Spezialist seine ganze Klasse. Natürlich stimmt bei ihm die Endgeschwindigkeit, die gepaart mit einer technisch sauberen Fahrt für den 2. Platz reicht!
Giezendanner
 
Beim letzten Sprung verbaut sich Blaise Giezendanner eine bis dahin wirklich gute Fahrt. Der Franzose muss in der Luft mit den Armen ordentlich korrigieren. Das fehlende Tempo bedeutet folglich nur den 8. Platz im Ziel.
Kriechmayr
 
Ein ähnliches Schicksal ereignet auch Vincent Kriechmayr, der nach ordentlichem Beginn Stück für Stück an Zeit einbüßt. Insbesondere im letzten Teilstück sind die Konkurrenten besser gefahren, weshalb sich der Österreicher mit Platz fünf arrangieren muss.
Sander
 
Nun ist Andreas Sander an der Reihe: Im oberen Abschnitt zeigt der Deutsche eine ordentliche Leistung und liegt lange Zeit auf Podiumskurs. Dannfra aber passen die Schwünge im Zielabschnitt nicht vollkommen, so dass ihm die dort verlorene Zeit bis auf Rang vier spült.
Mayer
 
Gleich im oberen Abschnitt widerfährt Matthias Mayer ein übler Schnitzer, der ihm einiges an Geschwindigkeit kostet. In der Folge scheint sich der Österreicher zunächst zu fangen, kommt dann aber erneut zu weit raus. Im Anschluss kann er die Linie nicht mehr halten, verpasst das anschließende Tor und scheidet wie schon gestern bei der Abfahrt aus.
Walder
 
Da kann Christian Walder wenig überraschend nicht mithalten. Der Österreicher setzt zwar eine solide Fahrt in den Schnee, doch ihm fehlt am Ende einfach das Tempo. So muss er sich mit Platz fünf zufrieden geben.
Jansrud
Jetzt aber geht es um die kleine Kristallkugel: Scheinbar unberührt von dem Ausfall von Svindal geht Kjetil Jansrud seine Fahrt mit vollem Risiko an. Auch der Norweger hat beim Sprung so seine Probleme, doch bei ihm stimmt eben die Linie. In Richtung Ziel bleibt der Norweger druckvoll und darf sich am Ende vor den heimischen Fans mit der neuen Bestzeit bejubeln lassen.
Tumler
 
Thomas Tumler hat nach dieser Fahrt nichts mit den vorderen Platzierungen zu tun. Dem Schweizer widerfahren zu viele Fehler - im Ziel reiht er sich so ans Ende des Klassements.
Svindal
 
Und da haben wir gleich die erste faustdicke Überraschung am heutigen Tage: Aksel Lund Svindal, wohlgemerkt 2. in der Disziplinwertung, fährt den Schwung vor dem größten Sprung etwas zu direkt an und verpasst anschließend das nachfolgende Tor. Damit könnte der Norweger fast alle Chancen auf die kleine Kristallkugel verloren haben.
Innerhofer
 
Risikobereiter alst Christof Innerhofer ist fast kein Fahrer im Weltcupzirkus. Wieder mal wird der Südtiroler für seinen Mut nicht belohnt - ihm fehlt im Ziel durch einen Bremser zu viel die Geschwindigkeit, so dass er sich vorerst mit Platz drei begnügen muss.
Reichelt
Was können jetzt die Österreicher nach der verkorksten Abfahrt gestern zeigen? Hannses Reichelt geht als erster auf die Piste und beweist seine Klasse im Super-G. Insbesondere im Mittelstück zieht der ÖSV-Athlet direkte Schwünge - in Richtung Ziel lässt er zwar noch etwas Zeit liegen, für die knappe Führung reicht es aber dennoch!
Kline
 
Oben hat Thomas Dreßen zwar keine Topfahrt hingelegt, doch vor allem an seine Leistung im Zielstück scheinen sich die Konkurrenten bisher die Zähne auszubeißen. Bostjan Kline verliert so stätig an Zeit und kommt am Ende sogar nur auf Rang vier ins Ziel.
Kilde
 
Aleksander Kilde ist auf der Piste und nach gutem Start verliert der Norweger kurzzeitig das Gleichgewicht und verliert seinen Vorsprung. Zwar feiern ihm die norwegischen Fans im Zielraum nochmal entgegen, für die Bestzeit reicht dies am Ende aber nicht aus. Vorerst nur Platz zwei für Kilde!
Dreßen
Nun ist Thomas Dreßen an der Reihe: Der Deutsche fährt am Start etwas verhaltener als Paris zuvor, doch dann zahlt sich die geschmeidige Fahrweise des DSV-Athleten aus. Dreßen pulverisiert die Zeit von Dominik Paris und geht mit satten 0,83-Sekunden Vorsprung in Führung.
Paris
Dominik Paris eröffnet den vorletzten Super-G der Saison: Den technisch anspruchsvollen Kurs, mit zahlreichen Bodenwellen, meistert der Südtiroler nur mit großen Schwierigkeiten. Wie schon gestern nach der Abfahrt, wird Paris auch mit der heutigen Leistung nicht zufrieden sein.
Weltcupfinale
 
Im Kampf um die Qualifikation für das Saisonfinale in Are, welches nur die besten 25 einer jeden Disziplin bestreiten dürfen, geht es heute nochmal um alles. Zwischen dem Slowenen Martin Cater (Platz 24) und dem Schweizer Ralph Weber (Platz 29) liegen gerade einmal zwölf Punkte. Also dürfen wir heute während den ersten 30 Fahrer Spannung erwarten.
DSV-Herren
 
Beim DSV liegt anders als bei der Abfahrt der Fokus nicht auf dem gestrigen Sieger Thomas Dreßen. Josef Ferstl heißt das deutsche Super-G-Ass beim DSV - der Oberbayer liegt in der Disziplinwertung nämlich nicht nur auf einem starken 7. Rang, er entschied auch den Super-G in Gröden für sich.
ÖSV-Team
 
Aus österreichischer Sicht läuft es im Super-G dieses Jahr generell deutlich besser als in der Abfahrt. In der Disziplinwertung belegen nämlich Kriechmayr, Reichelt, Franz und Mayer die Plätze drei bis sechs und zeigten somit stets ihr Potenzial das Stockerl zu erreichen.
Kampf um den Tagessieg
 
Doch in Sachen Tagessiege scheint der Super-G der Herren in diesem Jahr vollkommen offen zu sein. In den bisherigen fünf Rennen der Saison (inkl. Olympia) konnten gleich fünf verschiedene Fahrer - Jansrud, Svindal, Kriechmayr, Ferstl und Mayer - sich in die Siegerliste eintragen.
Dreikampf um die kleine Kristalkugel
 
In der Disziplinwertung führt der Olympiasieger von 2014 vor Svindal - beide Norweger trennen dabei insgesamt 46 Punkte. Dahinter scheint lediglich Vincent Kriechmayr mit einem Rückstand von 60 Zählern noch um die kleine Kristallkugel mitkämpfen zu können.
Olympischer Rückblick
 
Der heutige Super-G ist dabei der erste seit dem Olympiarennen vor etwas mehr als drei Wochen. In PyeongChang überraschte Matthias Mayer die Konkurrenz und verwies Beat Feuz (Silber) und Kjetil Jansrud (Bronze) auf die Plätze. Dabei waren es in der bisherigen Saison vor allem Jansrud und Svindal, die bislang den Super-G-Weltcup dominierten.
Kvitfjell: Tag 2
 
Nach der gestrigen Abfahrt steht heute in Kvitfjell der Super-G an und damit die letzte Disziplin-Entscheidung, um den Einzug ins Saisonfinale kommende Woche im schwedischen Are.
vor Beginn
 
Herzlich willkommen in Kvitfjell zum Super G der Herren.
Keine Einträge auf der Startliste vorhanden.
Pos.
Name
Zeit
Diff.
1.
Marcel Hirscher
2:13.63
2.
Henrik Kristoffersen
2:13.86
0.23
3.
Victor Muffat-Jeandet
2:13.89
0.26
4.
Loic Meillard
2:14.31
0.68
5.
Zan Kranjec
2:14.73
1.10
6.
Matts Olsson
2:15.21
1.58
7.
Thomas Fanara
2:15.23
1.60
8.
Tommy Ford
2:15.69
2.06
9.
Justin Murisier
2:15.70
2.07
10.
Florian Eisath
2:15.74
2.11
 
Manuel Feller
2:15.74
2.11
12.
Leif Kristian Nestvold-Haugen
2:15.97
2.34
13.
Manfred Mölgg
2:16.14
2.51
14.
Alexander Schmid
2:16.48
2.85
15.
Marco Odermatt
2:16.54
2.91