Tennis

WTA Finals Saison 2018

WTA Finals - Gruppe 2

Shenzhen, China27.10.2019 - 03.11.2019
C. Wozniacki
[2]
Match beendet
 
K. Pliskova
[7]
C. Wozniacki
K. Pliskova
 
 
1. Satz
2. Satz
2
4
6
6
Centre Court | Gruppe 2
Spielzeit: 01:33 h
Letzte Aktualisierung: 08:23:09
Wozniacki
Pliskova
Goodbye!
 
Bis dahin oder zum nächsten Mal sagt Oliver Stein nun aber Danke für's Mitlesen und auf Wiedersehen - wir hoffen, Sie hatten ähnlich viel Spaß wie wir und würden uns freuen, Sie schon bald wieder bei uns begrüßen zu dürfen!
Ausblick
 
Weiter geht es morgen mit den beiden ersten Partien der Roten Gruppe, in der unter anderem ja auch die Deutsche Angelique Kerber unterwegs ist - ab 13:30 Uhr werden wir uns von der Partie Naomi Osaka gegen Sloane Stephens bei Ihnen melden, bevor wir anschließend (ca. 15:00 Uhr) zu Kerber gegen Kiki Bertens umschwenken.
Pliskova
 
''Die Matches gegen Caroline sind immer hart. Letztes Jahr haben wir hier ja schon gespielt'', so Pliskova direkt nach dem Match im Interview. ''Aber ich habe mich an der Grundlinie richtig gut gefühlt und um ehrlich zu sein: Ich liebe die Unterstützung der Fans hier, die ist einfach toll.''
Fazit
 
Wirklich spannend war diese Partie unter dem Strich leider nicht - dafür leistete sich Wozniacki zu viele Fehler und war vor allem im ersten Durchgang viel zu passiv. Karolina Pliskova hingegen wird es freuen: Mit diesem Sieg hat sie nämlich schon im zweiten Gruppenspiel am Dienstag die Chance, ins Halbfinale einzuziehen.
2:6, 4:6
Und das war's: Mit einem abschließenden Servicewinner nutzt Karolina Pliskova ihren dritten Matchball resolut und zieht damit an der Spitze der Weißen Gruppe mit Elina Svitolina gleich.
2:6, 4:5
 
Pliskova erwischt ihre Rückhand lang, Wozniacki bekommt die Kugel vor die Füße und patzt mit ihrer eigenen Rückhand - Vorteil und Matchball Nummer drei für Pliskova!
2:6, 4:5
 
... den die Tschechin am Ende mit der Vorhand Inside-I aber doch für sich entscheidet. Einstand nach 15:40!
2:6, 4:5
 
Den ersten Breakball kann Pliskova relativ mühelos abwehren, weil sie sich auf ihren ersten Aufschlag verlassen kann. Bei 30:40 folgt dann aber der nächste Mammutballwechsel ...
2:6, 4:5
 
Nicht nur das: Eben hatte Pliskova noch zwei Matchbälle, plötzlich hat Wozniacki hier zwei Breakchancen - Tennis kann so herrlich verrückt sein!
2:6, 4:5
 
Mit viel Geduld und einem gut getimeten Netzangriff erspielt sich Wozniacki bei Aufschlag Pliskova das 15:15. Dem lässt die Tschechin dann einen ganz leichten Rückhandfehler folgen ... und schon steht die Dänin mit einem vielversprechenden 15:30 da!
2:6, 4:5
 
... und den nutzt Wozniacki dann auch, um im Vorhandduell auf 4:5 zu verkürzen. Gepaart mit den zwei abgewehrten Matchbällen könnte das der Dänin zumindest wieder ein bisschen Rückenwind verschaffen.
2:6, 3:5
 
Mit gutem Volleyspiel kann Wozniacki auch diesen Matchball abwehren und sich zurück zum Einstand retten. Darauf folgt dann sogar ausnahmsweise mal ein Spielball für die Dänin ...
2:6, 3:5
 
Zweite Chance, erste Glück? Wozniacki holzt gleich noch eine einfache Vorhand ins Netz - Vorteil und Matchball Nummer zwei für Pliskova.
2:6, 3:5
 
Matchball Nummer eins bringt allerdings noch keine Entscheidung: Pliskova lässt die Schusschance im Halbfeld liegen und darf sich ärgern, den Sack hier nicht zugemacht zu haben. Einstand!
2:6, 3:5
 
Korrektur: Einen Punkt, denn der Abschuss von Wozniackis zweitem Aufschlag führt in der Konsequenz zum 30:40 - und damit dem ersten Matchball für Karolina Pliskova.
2:6, 3:5
 
Kein Problem, denn das 15:30 erspielt sich Pliskova trotzdem - Wozniackis Rückhand wird langsam aber sicher zum Totalausfall, womit die Tschechin nur noch zwei Punkte vom Sieg entfernt ist.
2:6, 3:5
 
Ist da schon Gefahr im Verzug? Mit viel Druck auf Wozniackis Rückhand erzwingt Pliskova irgendwann den Fehler zum 0:15 und hat dann Pech, im längsten Ballwechsel der Partie leicht wegzurutschen - 15:15 statt 0:30.
2:6, 3:5
 
Woznicaki versucht, sich gegen den natürlichen Fortlauf dieser Partie zu stemmen, aber Pliskova hat das Ziel jetzt klar im Auge: Mit der weiterhin richtig guten Vorhand (ob cross oder longline) geht es für die Tschechin zum 5:3.
2:6, 3:4
 
Wie so oft räumt Pliskova dieses Problem allerdings schnell und mit einem Servicewinner aus der Welt. Die Tschechin ist eben keine für lange Ballwechsel ... wie auch der nächste erzwungene Fehler zum Vorteil unterstreicht.
2:6, 3:4
 
Oho! Mit gesunder Aggressivität und einer kleinen Portion Glück kommt Wozniacki aus dem Halbfeld zum 30:30. Und weil das so schön war, punktet die Dänin gleich noch mal mit der voll durchgezogenen Rückhand longline - 30:40 und Breakball!
2:6, 3:4
 
Und dazu kommt ja auch noch, dass Pliskova weiterhin richtig gut aufschlägt: Mehr als 70 Prozent der Servicepunkte blieben bei der Tschechin, was in diesem Fall das 30:15 bedeutet.
2:6, 3:4
 
Wozniackis Körpersprache beim Seitenwechsel lässt allerdings eher weniger auf ein Comeback schließen - beim ''Time''-Ausruf von Kader Nouni schreckt sie wie aus einem tiefen Traum gerissen hoch und schaut leicht verdutzt drein.
2:6, 3:4
 
Soviel dazu: Komplett mühe- und fehlerlos marschiert Wozniacki durch ihr Aufschlagspiel und verkürzt zum 3:4. Da könnte sie sich ja jetzt eigentlich das Break zurückholen, oder?
2:6, 2:4
 
Zu Null nimmt die Tschechin ihren Aufschlag dann auch mit und erhöht auf 4:2 - entweder lässt sich Caro Wozniacki hier jetzt schnell etwas einfallen oder es geht eben doch schnell zurück ins Hotel
2:6, 2:3
 
Zunächst mal geht es bei Pliskova auf jeden Fall grundsolide weiter: Ein Servicewinner und ein Punkt über Wozniackis Vorhand sorgen für das 30:0, ein entschlossener Smash für das 40:0 und drei Spielbälle.
Coaching
 
Rennae Stubbs hat sich mal wieder von der Tribüne bewegt und gibt Pliskova eine neue Marschroute mit auf den Weg. Dabei wirkt die Tschechin allerdings alles andere als aufnahmefreudig ... aber schauen wir mal, wie sich der Besuch der Trainerin auf Pliskovas Spiel auswirkt.
2:6, 2:3
 
Stark gespielt von Wozniacki: Erst legt sie am Netz zum Vorteil vor, dann beendet sie das nächste kräftezährende Aufschlagspiel mit einer Vorhand cross aus dem Halbfeld. Nur noch 2:3 aus der Sicht der Dänin!
2:6, 1:3
 
Rums, da rappelt's im Karton: Mit einem die Linie entlang gefeuerten Vorhandreturn erspielt sich Pliskova tatsächlich die nächste Breakchance... die Wozniacki aber mit einem Vorhandschuss aus dem Halbfeld abwehren kann. Einstand, die zweite!
2:6, 1:3
 
Nur um Haaresbreite verpasst es Pliskova, aus dem nächsten 30.30 gleich wieder eine Breakchance zu machen. Und nutzen kann Wozniacki ihren Spielball dann sowieso nicht .. Einstand, 40.40.
2:6, 1:3
 
Vollkommen mühelos bringt Pliskova allerdings auch ihr Aufschlagspiel durch und hält so den Vorsprung von einem Break. In Panik wird das die erfahrene Wozniacki wohl kaum versetzen, aber so langsam schwimmen der Dänin hier die Felle davon ...
2:6, 1:2
 
Zu 15 kann die Dänin ihr Aufschlagspiel am Ende eintüten und auf 1:2 verkürzen, Kampfgeist ist also noch vorhanden, jetzt müsste Pliskova nur noch ein bisschen wackeln.
2:6, 0:2
 
Mit viel Wut im Bauch serviert sich Wozniacki schnell zum 40:0. Und da muss man fragen dürfen: Wo waren diese Aufschläge bloß bislang?!
2:6, 0:2
 
Pliskova muss anschließend zwar noch Mal über Einstand gehen, hat dafür aber Ass Nummer drei im Köcher und kann den Spielgewinn anschließend auch mit einer fabelhaften Vorhand longline eintüten - Break bestätigt, 2:0 für die Tschechin!
2:6, 0:1
 
... die Pliskova jedoch umgehend mit einem Servicewinner und einem Punkt über Wozniackis Vorhand zum Vorteil beantwortet.
2:6, 0:1
 
Aber auch Pliskova kann ihren folgenden Spielball nicht nutzen, weil sich Wozniacki mal ans Netz traut. Und daraufhin schnappt sich die Dänin gleich noch eine dritte Breakchance ...
2:6, 0:1
 
... und auch in diesem zweiten Durchgang kann Pliskova die ersten beiden Breakchancen der Dänin wieder abwehren. 6/6 abgewehrte Breakbälle stehen bei der Tschechin mittlerweile notiert - das ist schon nervenstark.
2:6, 0:1
 
Oder doch nicht? Wozniacki scheint ihren Fighting Spirit gefunden zu haben und ballert sich mit Grundschlägen Marke ''Alles oder Nichts'' zum 15:40 und zwei Breakbällen. Im ersten Satz waren die allerdings nicht wirklich ihr Fortune ...
2:6, 0:1
 
Und schon hat Wozniacki ihr Service zum dritten Mal abgegeben - bei 1:0 für die Tschechin ist Pliskova auf dem besten Wege, sich hier nach getaner Kurzarbeit zu verabschieden.
2:6, 0:0
 
Das wird langsam ganz, ganz bitter für Caroline Wozniacki: Selbst der erste Aufschlag ist mittlerweile ein Totalausfall - was Pliskova schon wieder eine Breakchance beschert. 30:40!
Zwischenfazit
 
Es läuft bei Karolina Pliskova, das ist natürlich unübersehbar. Allerdings macht es ihr Caroline Wozniacki mit ihren vielen technischen und taktischen Fehlern auch sehr einfach - mal sehen, wie die Nummer vier der Welt das jetzt noch drehen will!
2:6
36 Minuten sind absolviert und schon ist Satz eins Geschichte: Trotz einer letzten Challenge von Wozniacki steht die zu lange Vorhand der Dänin - und die beschert Pliskova den ersten Durchgang.
2:5
 
Das geht ganz schnell: Quasi im Handumdrehen geht es für Pliskova zum 40:15 und zwei Satzbällen.
2:5
 
Ihren ersten Spielball verschenkt Wozniacki zwar noch mit einem Doppelfehler, den zweiten nutzt sie anschließend aber mit einer wunderbaren Rückhand longline, die an Pliskova vorbei ins Eck segelt - 2:5 aus der Sicht der Dänin.
1:5
 
Klar, generell könnte sich Pliskova den Satz auch mit einem dritten Break sichern, aber das wird Wozniacki auf jeden Fall verhindern wollen - und bei 40:0 sieht es damit ja auch ganz gut aus.
1:5
 
Bereits zum zweiten Mal heute verspielt Caroline Wozniacki ein 15:40 zu ihren Gunsten und lässt sich von vier Punkten in Serie für ihre Gegnerin den Zahn ziehen - 5:1 für Karolina Pliskova, die damit in Kürze zum Satzgewinn aufschlagen darf.
1:4
 
SO zum Beispiel: Per Servicewinner geht es für Pliskova zum 30:40, mit einer tollen Vorhand longline an die Linie zum Einstand. 40:40, Breakchancen abgewehrt!
1:4
 
Gleich zwei Mal spielt Pliskova ihren Aufschlag dann via Netzkante ins Aus - Doppelfehler, 15:40 und zwei Breakchancen für Wozniacki. Und wir stellen fest: Normalerweise serviert die Tschechin um Einiges besser ...
1:4
 
Und prompt bäumt sich Caroline Wozniacki hier auch wieder auf! Erst punktet sie mit dem Return direkt, dann lockt sie Pliskova ans Netz und spielt sie dort aus - 15:30!
1:4
 
Spannend: Das Coaching der dänischen Nummer vier der Welt findet in einem Gemisch aus Englisch, Polnisch und Dänisch statt - so verstehen zumindest weder der Referee noch der Gegner etwas.
1:4
 
Wieder ist es Wozniackis Rückhand, die einen leichten Punkt kostet und Pliskova das zweite Break in Folge einbringt - bei 1:4 ruft die Dänin nun also lieber erst mal nach ihrem Vater/Coach Piotr.
1:3
 
Die nächste ganz schwache Rückhand der Dänin beschert Pliskova dann gleich drei Breakchancen - von denen Wozniacki die erste aber mit einem Vorhandwinner aus dem Halbfeld abwehren kann. 15:40!
1:3
 
Au weia! Erst lässt sich Wozniacki zum nun schon neunten leichten Fehler aus dem Spiel heraus hinreißen, dann leistet sie sich ihren ersten Doppelfehler - und sieht sich schon wieder einem 0:30 gegenüber!
1:3
 
Und weil es grad so gut funktioniert, lässt Pliskova den Fuß einfach auf dem Gaspedal, überpowert Wozniacki ein Mal auf der Vor- und ein Mal auf der Rückhand und bestätigt so das Break zum 3:1. Chapeau!
1:2
 
... aber exzellentes Volleyspiel und ein Servicewinner der Tschechin sorgen dann doch wieder für das 30:30.
1:2
 
Kaum sagt man so etwas, greift Wozniacki wieder mit ihrer starken Rückhand longline an und macht aus einem 0:15 ein 0:30. Das dürfte Pliskova zu denken geben ...
1:2
 
Pliskova hat in ihrem Spiel einen ganz großen Trumpf: Ihr Service. 377 Asse hat die Tschechin in dieser Saison schon geschlagen (mehr hat mit 439 nur Julia Görges), das heißt leichte Punkte sind generell garantiert - wobei Wozniacki natürlich auch zu den besseren Returnspielerinnen auf der Tour gehört.
1:2
 
Wozniacki versucht es mal mit einer Challenge, liegt damit aber genau wie Pliskova eben falsch. Das bedeutet im Umkehrschluss den dritten Breakball für die Tschechin ... und den schenkt ihr Wozniacki dann auch mit einer ins Netz gespielten Vorhand longline. 2:1 und Break vor für Karolina Pliskova!
1:1
 
Mit ihrem zweiten Ass (diesmal durch die Mitte) stellt Wozniacki dann auch mal auf Spielball, aber den wehrt diesmal Pliskova mit einem toll herausgespielten Punkt nach einer Lob-Stopp-Kombination ab. Einstand, die dritte!
1:1
 
Den ersten Breakball kann Wozniacki im Vorhandduell abwehren, aber Pliskova erspielt sich in ähnlicher Manier gleich noch einen zweiten ... den die Dänin nur mit einem hochriskanten Volley auf die Grundlinie vereiteln kann. Einstand, die zweite!
1:1
 
Pliskova! Gleich zwei Mal kann sich die Tschechin schön aus der Defensive buddeln - und das bedeutet dann tatsächlich das 30:40 und damit eine Breakchance!
1:1
 
Klar, erst mal muss dafür der eigene Aufschlag gehalten werden. Und bei 30:15 sieht es damit auch ganz gut aus ...
1:1
 
Wichtig für Pliskova, dass sie das frühe Break gegen sich vermeiden und mit dem vierten Punktgewinn in Serie zum 1:1 punkten kann - aber Wozniacki wirkt, als habe sie hier gleich zu Beginn Lunte gerochen und wird beim nächsten Aufschlag der Tschechin sicher wieder voll auf Angriff gehen.
1:0
 
Pliskova hingegen wackelt hier zu Beginn erst mal ein wenig. Über 15:15 kann sich Wozniacki gleich zwei Breakchacen erspielen ... verdaddelt die dann aber auch schnell wieder. Einstand!
1:0
 
Der Aufschlag von rechts funktioniert dann wieder glänzend: Per Servicewinner geht es für die Dänin zum beruhigenden 1:0.
0:0
 
Mit ihrem ersten guten Return kann Pliskova dann zwar verkürzen, aber Wozniacki hält gleich noch eine Rückhand die Linie entlang parat - 40:15 und zwei Spielbälle.
0:0
 
Caroline Wozniacki hat den Münzwurf gewonnen und sich für den ersten Aufschlag entschieden - los geht's!
Chair Umpire
 
Einen Referee hat diese Partie natürlich auch: Kader Nouni aus Frankreich wird hier gleich den Hochsitz besteigen und den Vorsitz übernehmen.
Prozedere
 
Soooo! Die beiden Damen haben den Court soeben betreten, gleich folgen der Münzwurf und das fünfminütige Einschlagen - und dann kann es auch schon losgehen!
Head 2 Head
 
Bevor es dann aber ab an den Strand und unter Palmen geht, wollen in der kommenden Woche (im besten Fall) noch fünf Matches gewonnen werden. Und dabei kann sich Wozniacki immerhin darauf stützen, dass sie im direkten Vergleich mit Pliskova mit 6:3 vorne liegt. Wobei die letzten sechs Duelle nie zwei Mal in Folge die gleiche Siegerin hatten - weshalb nach Wozniackis Sieg im Halbfinale dieses Turniers 2017 heute eigentlich wieder Pliskova an der Reihe wäre.
Wozniacki
 
''Ich liebe dieses Turnier und diese Stadt'', so Wozniacki gestern beim offiziellen Pressetermin. ''Jeder ist aufgeregt, hier zu sein und dieses Turnier zu spielen. Es ist ein Fest zum Saisonabschluss ? und anschließend fahren wir dann alle ganz schnell in den Urlaub.''
Grand-Slam-Caro
 
Gewonnen ist der heutige Turnierauftakt damit aber natürlich noch lange nicht, denn in der Abteilung ''Mentale Stärke'' hat mittlerweile auch Caroline Wozniacki ein Wörtchen mitzureden: Zum einen hat die Dänin dieses Saisonfinale letztes Jahr nämlich gewonnen und zum anderen hat sie 2018 auch endlich ihr letztes (Tennis-)Trauma besiegt und in Melbourne ihren ersten Grand-Slam-Titel geholt.
Pliskova 2018
 
Und nicht nur das: Dank der Coach-Kombination bestehend aus der Australierin Rennae Stubbs (''Rennae ist so unglaublich positiv, das steckt einen immer an.'') und der Spanierin Conchita Martinez (''Sie erkennt noch so viele Verbesserungsmöglichkeiten in meinem Spiel.'') ist die 26-Jährige Pliskova mittlerweile auch mental bärenstark, wie ihre Dreisatzbilanz 2018 (17:3 Siege!) ausdrücklich unterstreicht.
Pliskova
 
Das war für die Tschechin allerdings auch dringend nötig, denn ohne die asiatischen Punkte wäre sie bei diesem Saisonfinale gar nicht dabei. ''Wenn ich ehrlich bin glaube ich, dass mir der Druck, die Punkte holen zu müssen, geholfen hat'', so die Tschechin bei ihrer Ankunft in Singapur. ''Ich musste fighten, und das kann ich dann auch. Wenn es am Ende des Jahres allerdings um nichts mehr geht, dann sieht das bei mir oft ganz übel aus. Es war stressig, aber dafür spiele ich momentan richtig gutes Tennis.''
Topform überall!
 
Eine weitere Gemeinsamkeit ist, dass Wozniacki und Pliskova hier beide in einer richtig guten Form angereist sind: Die Dänin gewann beim Premier Mandatory in Peking ihren dritten Titel der Saison (nach den Australian Open und dem Rasenturnier von Eastbourne/ENG), während Pliskova gerade erst in Tokio gewonnen und in Tianjin/CHN das Endspiel erreicht hat.
Monaco unter sich
 
Im zweiten Match des ersten Tages treffen in der Weißen Gruppe nun also die an Nummer zwei gesetzte Titelverteidigerin Caroline Wozniacki und die an sieben gesetzte Tschechin Karolina Pliskova gegeneinander an - die genau wie ihre beiden Gruppengegnerinnen Kvitova (CZE/4) und Svitolina (UKR/6) aus ihrer Wahlheimat Monte-Carlo angereist sind.
Rot und Weiß
 
Das ergibt für die kommenden acht Tage, in denen zunächst zwei Vierergruppen und dann ein Halbfinale sowie ein Endspiel ausgespielt werden, Folgendes: In der morgen startenden Roten Gruppe trifft Kerber auf US-Open-Gewinnerin Naomi Osaka (Japan), French-Open-Finalistin Sloane Stephens (USA) und Debütantin Kiki Bertens (Niederlande) - während in der Weißen Gruppe Caroline Wozniacki (Dänemark), Petra Kvitova (Tschechien), Jelena Switolina (Ukraine) und Karolina Pliskova (Tschechien) aufeinander treffen.
Wer darf, wer darf nicht
 
Titelverteidigerin Caroline Wozniacki zum Beispiel gewann bei den Australian Open zwar ihren ersten Grand-Slam-Titel, hat seitdem aber kaum etwas gerissen. Gleiches gilt für Wimbledon-Siegerin Angelique Kerber, die zu allem Überfluss letzte Woche auch noch Trainer Wim Fissette gefeuert hat, sowie Serena Williams die sich aufgrund ihrer Schwangerschaftspause gar nicht für dieses Event qualifizieren konnte - und die Nummer eins der Welt. Simona Halep, musste diese WTA Finals wegen eines Bandscheibenvorfalls sowieso absagen.
Krönung zum Schluss
 
Denn theoretisch geht es hier natürlich um den Turniersieg, das Preisgeld von bis zu drei Millionen Dollar für die Siegerin und jede Menge Punkte (bis zu 1500) für die Weltrangliste. Doch dabei fehlen in diesem Jahr irgendwie die ganz großen Namen - und eine herausragende Spielerin hatte diese Saison eigentlich auch nicht wirklich zu bieten.
WTA Finals
 
Die acht erfolgreichsten Damen des Tennisjahres 2017 treten hier in Singapur an, um die Jahresbeste unter sich auszumachen. Wobei das einfacher klingt, als es tatsächlich ist - aber das erklären wir Ihnen gern.
Welcome to Singapur
 
Herzlich willkommen bei den WTA-Finals zum Gruppenspiel zwischen Caroline Wozniacki und Karolina Pliskova.
Spieler:
P. Kvitova [4]
E. Svitolina [6]
3
3
6
6
C. Wozniacki [2]
K. Pliskova [7]
2
4
6
6
C. Wozniacki [2]
P. Kvitova [4]
7
3
6
5
6
2
E. Svitolina [6]
K. Pliskova [7]
6
2
6
3
6
3
P. Kvitova [4]
K. Pliskova [7]
3
4
6
6
C. Wozniacki [2]
E. Svitolina [6]
7
5
3
5
7
6
 
Weltrangliste
Spielerprofile
C. Wozniacki
Ranking:
3
Geburtsd.:
11.07.1990
Größe:
1.77
Gewicht:
63
Bilanz:
41-15
Preisgeld:
USD 32.538.413
K. Pliskova
Ranking:
8
Geburtsd.:
21.03.1992
Größe:
1.86
Gewicht:
72
Bilanz:
49-23
Preisgeld:
USD 13.427.441