Tennis

Die vier lustigen Fünf

Im Quintett unschlagbar: die Edlseer
© privat

Volles Haus in Wien, die Bilanz fällt durchwegs positiv aus. Für leichte Verunsicherung sorgt lediglich eine volkstümliche Musikgruppe.

Das Trainingszelt vor der Wiener Stadthalle wird an den letzten Tagen der Turnierwoche nicht mehr benötigt - und also spätestens am Freitag abgebaut. Eine feine Entscheidung, gerade im Jahr 2017. Denn am Finaltag zog ein Orkan durch Wien, der die Übungshalle einem interessanten Materialtest unterzogen hätte. Mit klaren Vorteilen für die Natur. Das Security-Zelt wurde sicherheitshalber jedenfalls gleich mit abgebaut. Die instabile Wetterlage hat allerdings auch dazu geführt, dass die Fans schon früher in die Halle gekommen sind, die Tribünen schon beim Doppelfinale gut gefüllt waren.

Die Bilanz der Veranstalter konnte ohnehin nur gut ausfallen, nach vier ausverkauften Tagen in Folge. Dass im lokalen wie im globalen Zusammenhang auf ein Finale zwischen Dominic Thiem und Alexander Zverev gehofft wurde - geschenkt. Tsonga und Pouille, das ist auch ein Finale von 500er-würdigem Format, die beiden werden nicht die einzigen Franzosen gewesen sein, die im Herbst die Stadthalle gerockt haben: Der Spielplan sieht einen Auftritt von Charles Aznavour vor, ältere Tennisfreunde werden sich an den Soloartisten erinnern.

Geschlossener Kreis

Die Edlseer hingegen treten nur im Quintett auf. In Wien. Was grundsätzlich absolut in Ordnung ist. Auf ihrer Homepage bekennen sich allerdings nur vier musikalisch hochveranlagte Herren zum Traditionsensemble. Individuelle Nachfragen können leider nicht beantwortet werden, die Edlseer ziehen ihr Programm so gnaden- wie pausenlos durch - auch als die Doppel-Finalisten schon um den Titel rittern.

Dann einmal noch schnell die Essensstände abklappern. Die Versorgung der Journalisten ist in Wien außerordentlich, für eine Visite beim tirolerisch geprägten Stand muss aber Zeit und Platz bleiben. Womit sich der Kreis schließt. Denn auch der so junge wie dynamische Kollege, der den Wochenanfang in Wien bestritten hatte, ward vom Gröstl überaus angetan.

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