ÖEHV-Team zum WM-Auftakt ohne Punkt

Von APA
Samstag, 22.04.2017 | 21:52 Uhr
Österreicher holten 0:2 auf, aber: zu viele Strafen
© GEPA
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Österreichs Eishockey-Nationalmannschaft ist mit einer Niederlage in die WM der Division 1A in Kiew gestartet. Die ÖEHV-Auswahl holte am Samstag gegen den Aufstiegsfavoriten Kasachstan ein 0:2 auf, verlor aber noch mit 2:3 (0:2,2:0,0:1). Am Montag (19.30 Uhr MEZ/live ORF Sport+) geht es gegen Ungarn (5:3 gegen Gastgeber Ukraine) weiter.

Die Auswahl von Teamchef Roger Bader brachte sich im ersten Drittel mit fünf Strafen in die Bredouille und geriet durch einen Doppelpack von Nigel Dawes (9./PP, 15.) in Rückstand. Im Mitteldrittel schlugen die Österreicher aber durch Konstantin Komarek (25.) und Kapitän Thomas Raffl (38.) zurück. Vladimir Markelow (44.) nutzte aber ein weiteres Überzahlspiel zum Siegestreffer.

Die Kasachen haben nicht nur die älteste Mannschaft des Turniers, sondern auch die am besten eingespielte. Das Nationalteam ist fast mit dem Vereinsteam von Barys Astana ident, 19 der 22 Spieler kommen vom Club, der in der russischen KHL das Play-off erreicht hat.

Darunter sind auch fünf eingebürgerte und NHL-erfahrene Nordamerikaner. Dawes, der 223 Spiele in der besten Liga der Welt absolviert hat, schoss die Kasachen auch zu einer 2:0-Führung.

Die mit sieben WM-Neulingen angetretenen Österreicher brachten sich durch viel zu viele Strafen selbst unter Druck und verhalfen so dem rein nordamerikanischen ersten Powerplay-Block zum ersten Treffer. Raffl und Co. kamen aber mit neuem Mut aus der Kabine und wurden auch belohnt.

Nach einem Energieanfall von Raffl fälschte Komarek dessen Schuss zum 1:1 ab (25.). Hinten hielt Torhüter Bernhard Starkbaum sein Team mit einigen Paraden im Spiel, vorne schlug die Einser-Linie noch einmal zu. Raffl traf per Backhand zum 2:2 (38.).

Doch die siebente Strafe der Österreicher brachte die Entscheidung zugunsten der Kasachen. Der druckvolle Kampf um den Ausgleich in der Schlussphase inklusive einem Powerplay blieb unbelohnt. Damit steht das rot-weiß-rote Team im Rennen um einen der zwei Aufstiegsplätze am Montag im Derby schon unter Zugzwang.

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