Wintersport

"Unglaublich, stehen jetzt vor dem Iran"

Von SPOX Österreich
Felix Neureuther ließ am Sonntag keinen Schmäh aus

Am Sonntag holte Felix Neureuther eine emotionale Bronze-Medaille im WM-Slalom von St. Moritz. Nach den Tränen folgte bei dem 32-Jährigen ein Spaß-Auftritt in mehreren Akten.

Felix Neureuther erlebte am Sonntag wohl den emotionalsten Tag seiner beachtlichen Renn-Karriere. Dank einer grandiosen Aufholjagd raste der 32-Jährige im Slalom noch auf Rang drei und klemmte sich die Bronze-Medaille zwischen die Zähne. "Vielleicht war das hier meine letzte Weltmeisterschaft, da kommt alles hoch", sagte Neureuther sichtlich emotional und unter Tränen unmittelbar nach dem Rennen. "Normal bin ich nicht so eine Pussy, aber das heute ist einfach heftig."

Erst zeigte sich Neureuther innerlich zerrüttet. Doch anschließend feierte der Deutsche ausgelassen und crashte etwa das ORF-Interview von Ferdinand Hirscher, Vater von Doppel-Weltmeister Marcel: "Mit zwei Goldenen kannst du dir den Schnauzer schon einmal abrasieren!"

Und auch bei der Pressekonferenz zeigte der Mann mit Humor, wieso er für viele Ski-Fans zu den sympathischen Läufern des Weltcupzirkus' zählt. "Wir stehen jetzt im Medaillenspiegel vor dem Iran. Das ist schon unglaublich", scherzte er selbstironisch. "Der Marcel hat heute übrigens wieder mal brutales Glück gehabt." Silber-Gewinner Manuel Feller, auch abseits der Piste dick mit Neureuther, konterte: "Geh, schmeißt's ihn außi, bitte!" Neureuthers Antwort: "Jetzt hältst du a mal die Goschn!"

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