Wie wir uns Profisportler zum Vorbild nehmen können

Von SPOX Österreich
Dienstag, 01.08.2017 | 00:00 Uhr
Fit wie die Profis - so gehts!
© Fotolia/vitaliy_melnik
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Gerade im Sommer möchten viele fit und aktiv sein und den Winterspeck langsam, aber sicher loswerden. Doch oft fällt es schwer, den inneren Schweinehund zu überlisten.

Hier können wir uns Profisportler zum Vorbild nehmen, die stets Hochleistung bringen müssen und für die der Sport nicht nur ein Beruf, sondern eine Berufung ist. Nicht nur diejenigen, die selbst eine Sportkarriere starten möchten, können sich an Müller, Nowitzki und Co. orientieren.

In der Kindheit träumen viele davon, Profisportler zu werden. Unsere verschiedenen Idole dienen als Anreiz, es ihnen gleichzutun und sie motivieren dazu, sich selbst anzustrengen und sich in der jeweiligen Disziplin zu verbessern. Auch später noch können wir viel von unseren Vorbildern lernen. Sei es ihre Einstellung beim täglichen Training oder durch spezielle Methoden, die von ihnen angewendet werden.

Hinter einem großen Talent steckt in der Regel noch sehr viel Arbeit um das zu erreichen was unsere Idole geschafft haben. "Es ist nicht so, dass man als Fußballer jeden Morgen aufwacht und denkt, man ist im Schlaraffenland", so Bayern-Star Thomas Müller in einem Interview. "Ich habe viele Highlights erlebt und die positiven Dinge überwiegen absolut. Aber es gibt auch Dinge, die man in Kauf nehmen muss."

Zwischen Hochleistung und Berufung: Profisportler und der Sport

Die Gründe, sich für eine Profikarriere zu entscheiden, sind sehr unterschiedlich. Neben einem überdurchschnittlichen Einkommen oder der Möglichkeit in die verschiedensten Länder zu reisen, ist es bei vielen die große Liebe zum Sport. Sie können sich einfach nichts anderes vorstellen. Wer Talent hat, und die nötigen körperlichen Voraussetzungen mitbringt, braucht jedoch auch viel Biss und Durchhaltevermögen. Und sollte so früh wie möglich mit intensivem Training beginnen.

Müller beispielsweise wurde früh von Talentscouts entdeckt und trainierte bereits mit elf Jahren in der Jugendmannschaft des FC Bayern München. Auch der Lokalrivale 1860 München hatte Interesse, kam jedoch ein halbes Jahr zu spät.

Sport als Beruf: Was Profisportler verdienen

Ein Grund, weshalb es so verlockend scheint, Profisportler zu werden, sind die Verdienstmöglichkeiten. Allerdings gibt es hier riesige Unterschiede, nicht nur zwischen den verschiedenen Disziplinen, auch die einzelnen Ligen zeigen dabei große Abweichungen. Und noch weitere Kriterien spielen bei der Höhe des Verdienstes eine Rolle:

  • Branche: Die beliebtesten Sportarten sind meist diejenigen Disziplinen, in denen am meisten verdient werden kann. Wenn Spiele und Sportereignisse medienträchtig inszeniert werden können und viele Zuschauer vor die Bildschirme locken, spiegelt sich dies auch in den Einkünften der Sportclubs und schlussendlich bei den Gehältern der Topspieler wider.

Golfer, die an hochdotierten Turnieren teilnehmen oder international erfolgreiche Box- und Tennisstars zählen zu den bestbezahltesten Sportlern weltweit. Anhänger von Nischendisziplinen wie die verschiedenen Leichtathleten etwa können sich meist nur durch großzügige Sponsoren oder zusätzliche Einkommen über Wasser halten.

  • Land: In welchem Land der Sport ausgeübt wird, hat ebenfalls einen großen Einfluss. So gelten beispielsweise die amerikanische NBA oder NFL oder die europäischen Fußballvereine als finanzstärkste in der jeweiligen Disziplin. Gerade wegen eines hoch dotierten Vertrages wechseln viele Profisportler dann ins jeweilige Land.

Auch für eine Goldmedaille bei den Olympischen Spielen bezahlen die verschiedenen Nationen ganz unterschiedliche Prämien. In Deutschland gab es dafür zuletzt 20.000 EURO. Frankreich hingegen zahlt 50.000 EURO und Italien sogar 150.000 EURO. Andere Länder sind noch großzügiger. In England hingegen existiert eine solche Vergütung gar nicht.

  • Alter und Erfahrung: Junge Spieler und Athleten, die sich gerade erst etablieren, verdienen wie in anderen Berufen auch zunächst weniger. Die Leistung bestimmt hier klar den Umfang des regelmäßigen Gehaltschecks. Später, wenn bereits einige Jahre Erfahrungen gesammelt wurden, lassen sich meist bis zum Karriereende die am besten bezahltesten Verträge aushandeln.

(Hoch)Leistungssport: Was den Unterschied zum Hobbysport ausmacht

Der Ruhm und die Anerkennung sind für einige ebenfalls ein Grund, sich in das einstige Hobby so hineinzuknien, um daraus einen Beruf zu machen. Die Zeit, in der damit Geld verdient werden kann ist allerdings in der Regel sehr begrenzt. Sportlerkarrieren dauern je nach Disziplin nicht selten nur ein paar Jahre lang. Solange es der Körper mitmacht ist er dabei einer extremen Belastung ausgesetzt.

Tägliches Training und Verzicht auf vieles

Um irgendwann ganz mit vorne dabei sein zu können ist ein langer Weg nötig. Die meisten der Sportler, die tatsächlich Karriere machen haben früh angefangen. Sven Hannawald, einer der erfolgreichsten Skispringer aller Zeiten, hat beispielsweise mit sieben Jahren angefangen. Im Alter von zwölf Jahren wechselte er bereits auf eine spezielle Sportschule in Klingenthal in der ehemaligen DDR. Viele Kinder und Jugendlichen teilen diese Doppelbelastung. Schule und Training laufen parallel und sorgen für einen vollgepackten Arbeitsablauf jeden Tag.

Hannawald schätzt dies ohnehin als einen der wenigen möglichen Wege, überhaupt später erfolgreich zu sein. "Man muss viel, viel Zeit opfern beziehungsweise investieren", so der ehemalige Skispringer. Klar war für ihn jedoch auch, dass er unbedingt diesen Weg gehen wollte. Die speziellen Schulen oder Fördereinrichtungen der Vereine und vom Bund unterstützen die Talente dabei durch gezieltes und individuelles Training. Für andere Freizeitaktivitäten oder Freunde bleibt dann in der Regel kaum noch Zeit.

Auch der ehemalige Handballstar Lars Christiansen vom Bundesliga-Club SG Flensburg- Handewitt hat früh in seine Karriere investiert. "Man muss bereit sein, einen hohen Preis zu zahlen", bestätigt er. Auf einem Sportinternat oder im Jugendkader eines renommierten Vereins bestehen zudem gute Chancen, von einem Talentscout entdeckt zu werden. "Manches Mal muss man eben einfach nur zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Und selbst dann gehört noch viel Glück dazu, damit man den Sprung wirklich schafft", so Christiansen. In einem sind sich beide einig. Man muss für seinen Sport brennen. Sonst kann die Motivation für das tägliche Arbeits- und Trainingspensum kaum aufrechterhalten werden.

Sven Hannawald hat die wenigen Jahre seines überragenden Erfolgs und das harte Training schließlich bitter bezahlen müssen. Ein Burn-Out beendete 2004 seine steile Karriere als aktiver Skispringer.

Wettkämpfe auf internationalem Niveau und sehr hohe Anforderungen

Sich mit anderen zu messen, an überregionalen, dann nationalen und internationalen Wettkämpfen teilzunehmen - darauf arbeiten viele Schritt für Schritt hin. Auch wenn das Ziel eine Profikarriere sein soll, und sie nach jahrelangem harten Training nach und nach greifbarer wird, muss dies nicht zwangsläufig von Erfolg gekrönt sein.

Selbst wenn lange im regionalen oder nationalen Bereich vorne mitgekämpft werden kann, ist es ein großer Sprung auf die internationale Bühne. "Wenn du Profi werden willst, musst du dich mit allem reinhängen, was du hast. Du brauchst die absolute Leidenschaft, ohne diese Besessenheit geht es nicht", sagt Udo Riglewski, ehemaliger Tennisprofi und jetzt Leiter einer Tennisschule in Unterhaching.

Dominik Schulz, dem eine große Karriere im Tennis bevorstand, hat den wirklichen Durchbruch trotz aller Bemühungen nicht geschafft. Er erreichte 2009 das Halbfinale der French Open als Junior, im selben Jahr lag er auf der Junioren-Rangliste auf Platz zehn - seine insgesamt beste Platzierung. Auf der ATP-World Tour vier Jahre später (im Alter von 21 Jahren) schied er in der Erstrundenpartie zusammen mit Doppelpartner Richard Becker aus und beendete schließlich seine Bemühungen.

Tenniskollege Maximilian Marterer kämpft ebenfalls immer wieder mit Niederlagen. Rang 170 war bisher seine erfolgreichste Platzierung nach einem Sieg im marokkanischen Kenitra 2016 im Rahmen der ATP Challenger Tour. Zuletzt ist er in Kitzbühel von Kontrahent Dusan Lajovic ausgebremst worden. Nun gilt es, sich weiter für die Turniere zu qualifizieren.

Sport als Berufung und Hobby

Wer Sport als Hobby betreibt, tut dies möglicherweise aus denselben Gründen wie die Profis zunächst auch. Spaß an der Bewegung, Spaß daran sich mit Freunden zu messen oder einfach nur gemeinsam sinnvoll Zeit zu verbringen, aber auch der Adrenalinkick und die Endorphine, die der Körper beim Sport treiben ausschüttet. Das gute Gefühl, das uns nach einem Training oder Match mit Freunden durchströmt ist für viele ein großer Anreiz, sich regelmäßig zu bewegen. Für andere ist wichtig, ihren Körper gesund und fit zu halten oder sich eine ästhetische Figur anzutrainieren.

Auch dafür wird oft viel Zeit investiert. Dennoch ist den meisten der nächste Schritt zu groß. Um tatsächlich als Profisportler seinen Lebensunterhalt verdienen zu können, genügt es meist nicht, hart zu trainieren und zu den besten zu gehören. Auch jene, die es geschafft haben, befinden sich häufig in einer unsicheren finanziellen Situation. Sponsorenverträge sind von sichtbaren Erfolgen abhängig. Bleiben diese aus, wird schnell der Geldhahn zugedreht. Und die Förderung des Bundes reicht in manchen Disziplinen auch kaum um das Überleben zu sichern. Viele setzen deshalb auf die Doppelbelastung und verfolgen gleichzeitig noch eine weitere Ausbildung.

Fit wie ein Profisportler: Motivation zum Sporttreiben finden

Wie schaffen es die Profisportler also, sich immer wieder dazu aufzuraffen, das anstrengende Training zu absolvieren, Rückschläge einzustecken, Niederlagen zu überwinden und ihr Ziel nicht aus den Augen zu verlieren?

Sven Hannawald hat die Motivation einmal mit einem Rucksack verglichen. "Jeden Tag hast du ihn auf, verbrauchst etwas im Training, aber jeder Erfolg und jede Verbesserung macht ihn wieder etwas voller. So kann man motiviert durch die knallharte Profisportwelt gehen."

Problem: Der innere Schweinehund

Wir bewundern unsere Idole dafür, was sie erreicht haben, für ihre Technik, ihre Fitness oder für die Erfolge, die sie feiern konnten. Vorbilder können uns selbst anspornen, mehr Sport zu treiben, oder vielleicht auch nur dazu, einen besonderen Trick einzustudieren, mit dem wir beim nächsten Fußballspiel unsere Freunde beeindrucken können.

Das größte Hemmnis dabei ist immer wieder unser innerer Schweinehund. Auch die Spitzensportler haben damit zu kämpfen. Personal Trainerin Sina Willmann weiß aus eigener Erfahrung, dass die Lust, sich zu bewegen nicht jeden Tag gleich groß ist. Vor allem das Wetter spielt eine große Rolle dabei, nicht nur für Sportarten, die im Freien ausgeübt werden. Ihre Tipps, sich auch dann zu motivieren sind im Folgenden zusammengefasst:

  • Trainingsplan anpassen: Nicht nur der Umfang, auch die Intensität sollte an den natürlichen Rhythmus des Körpers angepasst werden. Und der ist im Winter etwas langsamer als im Sommer, wenn wir automatisch viel Licht und frischer Luft ausgesetzt sind.
  • Richtigen Trainingszeitpunkt wählen: Unser Organismus ist bei natürlichem Tageslicht am leistungsfähigsten. Zur kalten und dunklen Jahreszeit kann das Training dann gegebenenfalls verschoben werden, um davon zu profitieren.
  • Kurze und effektive Übungen nutzen: Wer wenig Zeit hat, hat mit einfachen aber effektiven Übungen dennoch die Möglichkeit, orts- und zeitunabhängig etwas für seine Fitness zu tun. Kniebeugen oder Liegestützen lassen sich auch zuhause zwischendurch ohne weitere Hilfsmittel absolvieren. So gibt es keine Möglichkeit für Ausreden.

Von anderen Profis haben wir ebenfalls ihre Motivationsgeheimnisse zusammengetragen:

  • Mario Gomez beispielsweise sieht sich in seiner Freizeit hin und wieder Videos von Toren seiner Stürmerkollegen an und lässt sich davon motivieren.
  • "Hättest du mal den Arsch hochgekriegt" - diesen Satz will sich Sebastian Vettel später niemals sagen müssen. Wenn er einmal keine große Lust zum Training hat, ruft er sich seine Ziele vors Auge und weiß wieder wofür es sich lohnt sich anzustrengen.
  • Paul Biedermann, der Schwimmweltmeister von 2009 hört beim Krafttraining gerne Musik und lässt sich dabei von Heavy Metal mitreißen.
  • Fabian Hambüchen lässt sich neben dem Training genügend Raum für andere Aktivitäten. Im Urlaub beispielsweise kann er gut abschalten und auch mal die Beine hochlegen. Dann ist anschließend auch wieder die Lust da, beim Sport treiben Gas zu geben.

Spaß am Sport: die richtige Sportart und weitere Kriterien

Wichtig ist es, die passende Sportart für sich zu finden. Nicht jeder geht gerne bei Wind und Wetter draußen laufen, oder quält sich im Fitnessstudio. Auch wenn wir es lieben Fußball zu gucken, macht es nicht zwangsläufig Spaß, selbst auf dem Platz zu stehen. Passend zu den eigenen Vorlieben sollte deshalb eine Disziplin gewählt werden, die individuell geeignet ist.

Für einige steht dabei etwa auch der Spaß im Vordergrund. Es fällt viel leichter, sich zum regelmäßigen Sport treiben aufzuraffen, wenn dabei beispielsweise mit Freunden trainiert wird. Zum einen besteht so eine feste Verabredung die nicht mehr so leicht abgesagt werden kann. Zudem können motivierende Worte der anderen über einen Tiefpunkt gut hinweghelfen.

Verschiedene Trendsportarten greifen diesen Ansatz ebenfalls auf. Workouts, bei denen in Verbindung mit Musik geschwitzt wird machen in erster Linie viel Spaß. Auch beim Inline-Skaten, Trampolinspringen oder Stand-Up-Paddling ist dies der Fall und die körperliche Anstrengung gerät etwas in den Hintergrund. Dennoch wird ganz nebenbei etwas für die Fitness und Gesundheit getan.

Gerade Sportmuffel können mit einer solchen Disziplin einen guten Einstieg in regelmäßiges Training finden und Spaß an der Bewegung kennen- und schätzen lernen. Wenn das Workout mit einem positiven Gefühl und einer schönen Erinnerung verbunden ist, fällt es leichter, sich beim nächsten Mal wieder dazu zu überwinden.

Abwechslung und Spaß spielt auch bei den Profis immer wieder eine Rolle. So absolviert die Fußballnationalmannschaft bei Turnieren hin und wieder ein Training mit dem Rad bei einer kleinen Tour, um die Motivation zu erhöhen und die gute Laune zu erhalten.

Persönliche Ziele setzen

Um nachhaltig auch selbst Trainingserfolge zu erzielen, macht es Sinn, sich wie die Profis Ziele zu stecken. Sie helfen, bei einem Durchhänger nicht aufzugeben, Höchstleistungen abzurufen oder bei einem Wettkampf den Siegeswillen heraus zu kitzeln. Dies kann etwa das Erreichen einer bestimmten Leistung sein, oder die Qualifikation zur Teilnahme an einem Wettbewerb. Wichtig ist es, dabei die individuellen Voraussetzungen zu berücksichtigen. Auch mehrere Zwischenziele sorgen für häufigere Erfolgserlebnisse und zählen so als wichtige Schritte auf dem weiteren Weg.

Für Spitzensportler oder Vereine ist es ganz selbstverständlich, sich Ziele für die kommende Saison zu stecken. Sie bestimmen in gewisser Weise den Fahrplan und machen es auch einfacher, die entsprechenden Maßnahmen zu planen, die nötig sind um die entsprechenden Ziele auch zu erreichen.

Auf den Spuren der Profisportler: Eine eigene Sportkarriere starten

Sind die eigenen Ziele klar definiert, kann auch eine eigene Sportkarriere in Angriff genommen werden. Ein wichtiger Punkt hierbei ist auch, dass jemand hinter einem steht und für Unterstützung sorgt. Dies kann ein Trainier, jemand aus der Familie oder auch ein anderer Mitstreiter sein. Sie können zusätzlich für Motivation sorgen, wenn es mal nicht rund läuft. Die Entwicklung der mentalen Fähigkeiten sollten ebenfalls berücksichtigt werden.

Voraussetzungen für eine Karriere im Profisport

Wer im professionellen Spitzensport Fuß fassen möchte, sollte sich die folgenden Kriterien genau vor Augen führen. Sie alle sind wichtig, um tatsächlich auch erfolgreich sein zu können:

  • Talent: Dieses gewisse Etwas sollte vorhanden sein, denn sonst wird die Konkurrenz einen trotz des härtesten Trainings und der größten Disziplin ohne große Mühe überholen.
  • Früher Einstieg: Gerade das Talent zeigt sich in der Regel sehr früh. Je eher dann mit einer altersgerechten aber individuellen und zielgerichteten Förderung angefangen wir, umso besser. Die Trainer in vielen Vereinen freuen sich über junge Talente und können häufig erste Anreize geben, an sich zu arbeiten. Später kann auch eine spezielle Sportschule einen sinnvollen nächsten Schritt darstellen.
  • Ehrgeiz, Disziplin, Durchhaltevermögen: Um sich gegen die harte Konkurrenz durchsetzen zu können ist ein enormes Maß an persönlichem Engagement notwendig. Tägliches Training und hohe körperliche Anforderungen machen andere Freizeitaktivitäten meist nicht mehr nötig. Wer wirklich Profi werden will, sollte sich ausschließlich auf diesen Traum konzentrieren.
  • Richtige Ernährung: Die passende Ernährung sorgt je nach Disziplin dazu, seinen Körper für die großen Herausforderungen zu rüsten und die hohe Leistung überhaupt regelmäßig abrufen zu können. Viele Profis schwören dabei auf professionelle Unterstützung. Das Wissen um sinnvolle Sporternährung gehört nicht zwangsläufig zu den Grundlagen.

Andere Berufe im Bereich des Profisports

Auch wenn es mit der großen Karriere als Sportler nicht klappen sollte gibt es verschiedene Möglichkeiten, in diesem Bereich zu arbeiten. Nicht selten werden die Bemühungen auch durch eine irreversible Verletzung Zunichte gemacht. Auch dann gibt es noch Alternativen und der Sportwelt muss nicht ganz der Rücken gekehrt werden.

  • Trainer: Viele ehemalige Profis geben ihr Wissen und ihre Erfahrungen als Trainer und Coaches weiter.
  • Physiotherapeut: Wer sich für die medizinische Seite interessiert kann in diesem Bereich verschiedene Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen finden.
  • Sportjournalist: Auch hier hilft das Hintergrundwissen dabei, fundiert über eine bestimmte Disziplin berichten zu können.
  • Management: Eine weitere Möglichkeit liegt darin, andere Sportler auf ihrem Weg nach oben zu begleiten und sich im organisatorischen Bereich auszuleben.

Die meisten Spitzensportler müssen sich früher oder später damit auseinandersetzen, was nach der Profikarriere passieren wird. Ein aktives Sportlerleben dauert meist nicht ausreichend lange, um das gesamte Arbeitsleben abzudecken oder ausreichen für das Alter vorzusorgen. Viele bleiben der Sportwelt dabei noch in einer anderen Funktion erhalten. Auch Philipp Lahm beschäftigt sich gerade mit dieser Frage und ist noch auf der Suche nach dem geeigneten nächsten Karriereschritt abseits des Spielfeldes.

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