Schweden-Coach Andersson nach bestem WM-Ergebnis seit 1994 stolz

Von APA
Sonntag, 08.07.2018 | 10:45 Uhr
Janne Andersson
© getty
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Für Schweden endete trotz der 0:2-Niederlage im Viertelfinale gegen England am Samstag eine erfolgreiche Zeit bei der Fußball-WM in Russland. Die Skandinavier feierten in einer Gruppe mit Deutschland, Mexiko und Südkorea sensationell den Gruppensieg und stießen nach einem Triumph gegen die Eidgenossen unter die Top 8 des Turniers vor. Damit übertraf das Drei-Kronen-Team alle Erwartungen.

Schon auf dem Weg zur Endrunde hatten sich die Nordeuropäer als großer Favoritenschreck erwiesen. In der Qualifikation schlugen sie Frankreich und warfen die Niederlande raus, im Play-off eliminierte man Italien. Gegen die Engländer kam dann allerdings zu wenig. Das lag nicht zuletzt an deren starkem Schlussmann Jordan Pickford, der mit einer Parade verhinderte, dass Stürmer Marcus Berg in der 72. Minute noch einmal Spannung in die Partie brachte.

Das war auch für Schweden-Trainer Janne Andersson ein Knackpunkt im Match. "Da hätte die Partie noch einmal kippen können", trauerte er der vergebenen Chance nach. "Insgesamt haben wir aber nicht unser Level erreicht und England hat verdient gewonnen." In der ersten Halbzeit habe seine Mannschaft das Spiel bis zum Gegentreffer unter Kontrolle gehabt. "Dann war es gegen ein Team, das mit fünf Spielern in der Defensive gestanden ist, schwierig durchzukommen." Letztlich habe den Schweden aber auch die Energie aus den vergangenen Partien gefehlt.

Schweden mit Entschlossenheit und starkem Kollektiv

Das Erreichen des Viertelfinales war jedenfalls der größte Erfolg für die "Tre Konor" seit Platz drei bei der Endrunde 1994. Maßgeblich für das überraschende Abschneiden war neben hoher Entschlossenheit und einem starken Kollektiv auch die gute Organisation in der Mannschaft. Die - nicht immer attraktiv anzusehende - defensive Spielweise trug ihr übriges dazu bei. Mit dem Erfolgslauf in Russland machten die Skandinavier die Enttäuschungen vergangener WM-Turniere vergessen. 2002 und 2006 kam man immerhin ins Achtelfinale, allerdings ging die Weltmeisterschaft seit 1994 auch dreimal ohne schwedische Beteiligung über die Bühne.

Den Engländern traut Andersson nun alles zu. "Ich denke, sie können es bis zum Ende durchziehen. Sie sind sehr gut organisiert und lassen nicht viele Räume offen." Einen großen Anteil daran habe Coach Gareth Southgate: "Er macht einen guten Job", so Schwedens Teamchef. Seinen Schützlingen habe er nach dem Spiel gesagt, dass sie ein hervorragendes Turnier abgeliefert hätten. Beim Coach selbst werde sich die Zufriedenheit erst mit etwas Abstand einstellen.

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