Fussball

SK Rapids Motto für die Quali-Gruppe: "Unten ganz oben stehen"

Von SPOX Österreich
Christoph Knasmüllner arbeitet an einem erfolgreichen Frühjahr.
© GEPA

SK Rapid spielt nach einer bisher verpatzten Saison in der Fußball-Bundesliga nur noch im "Konzert der Kleinen" mit. Zum Auftakt der Qualifikationsgruppe kommt am Samstag (17.00 Uhr im LIVETICKER) die Admira ins Allianz Stadion. Die Südstädter liegen nach der Punkteteilung statt sechs, nur noch drei Zähler hinter den Wienern und treten nach einem starken Jahresstart mit viel Selbstvertrauen an.

"Wir glauben nicht, dass nur weil wir Rapid sind, die Gegner vor Ehrfurcht erstarren. Wir müssen schon unsere Arbeit verrichten und werden keinen Gegner auf die leichte Schulter nehmen", sagte Rapid-Trainer Dietmar Kühbauer im Hinblick auf die Premiere im neuen unteren Play-off. Ein Punkt fehlt den Hütteldorfern auf den SV Mattersburg, der im Kampf um den "Quali-Meistertitel", der die Chance auf einen Europacup-Platz fix am Leben hält, in der Pole Position ist.

"Wir werden alles daran setzen, dass wir am Schluss unten ganz oben stehen", gab Offensivspieler Christoph Knasmüllner die Marschroute vor. Dafür soll ein Start nach Maß her. "Wenn wir das Spiel mutig und gelassen angehen, dann bin ich guter Dinge, dass wir als Sieger vom Platz gehen", betonte der frühere Admiraner.

Admira im Frühjahr on fire

Gegen die Niederösterreicher wurden die jüngsten drei Ligapartien gewonnen, diese Saison gab es beim 3:0 am 29. Juli in der Südstadt genauso wie beim 2:0 am 28. Oktober in Hütteldorf, das die Trainer-Ära von Ernst Baumeister bei der Admira beendete, auch keinen Gegentreffer. "Bei der Admira hat Trainer Geyer die nötige Zeit bekommen, seine Ideen einzubringen, es ist jetzt nicht mehr die Mannschaft vom Herbst. Wir gehen von einem guten Gegner aus", erklärte Kühbauer.

Während sein Team nach dem 1:2 in Mattersburg und dem 2:2 gegen Hartberg zwei Partien sieglos ist, holten die Niederösterreicher 2019 aus vier Spielen zehn Punkte, gaben dabei nur zum Abschluss des Grunddurchganges beim 2:2 beim WAC Punkte ab. "Die Standards sind bei ihnen ein wichtiger Faktor, sie schalten auch ganz gut um, aber wir sind vorbereitet. Meine Jungs wissen ganz genau, was sie zu tun haben", sagte der Burgenländer.

Für die Hausherren zählt nur ein Sieg, der auch im Hinblick auf das ÖFB-Cup-Halbfinale beim LASK am Mittwoch wichtiges Selbstvertrauen bringen würde. "Ich werde den LASK nicht höher setzen als die Admira. Die Admira steht vor der Türe, und die müssen wir schlagen. Natürlich mache ich mir schon Gedanken über den LASK, aber für uns zählt immer nur die nächste Aufgabe", erläuterte Kühbauer. Der blickte der 47-Jährige positiv entgegen: "Ich bin guter Dinge, dass wir ein gutes Spiel abliefern werden." Die Vergangenheit haben die Rapidler hinter sich gelassen. "Alles, was war, können wir nicht verändern. Wir müssen nach vorne schauen", forderte der Rapid-Coach.

Christoph Schösswendter vor 100. Bundesliga-Spiel

Zu einem Comeback von Christopher Dibon gegen seinen Ex-Club wird es nicht kommen, das würde laut Kühbauer noch zu früh kommen. Bei den Admiranern hat mit Christoph Schösswendter auch ein Ex-Rapidler großen Anteil am Aufschwung im Jahr 2019. Der Innenverteidiger brachte der Admira-Defensive wieder mehr Stabilität. Ausgerechnet bei Rapid wird er nun sein 100. Ligaspiel im Admira-Dress absolvieren. In der Offensive fehlt den Gästen mit dem gesperrten Sasa Kalajdzic der Topstürmer, der im Winter beinahe bei Rapid gelandet wäre.

Trotzdem wollen die Niederösterreicher ihr Punktekonto weiter aufstocken und 2019 weiter ungeschlagen bleiben. "Uns erwartet sicher keine leichte Aufgabe, aber wir wollen den Lauf aus den letzten Spielen fortsetzen", sagte Abwehrspieler Sebastian Bauer. Lukas Malicsek sah es ähnlich. "Wenn wir, wie in den letzten Spielen, defensiv kompakt stehen und offensiv eiskalt vor dem Tor sind, bin ich guter Dinge, dass wir drei Punkte mitnehmen", sagte der 19-jährige Innenverteidiger.

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