Fussball

Peter Stöger: "Irgendwann stehe ich wieder im Schussfeld"

Von SPOX Österreich
Peter Stöger lässt sich mit seiner neuen Aufgabe Zeit.
© GEPA

Peter Stöger hat sich in einem Interview über seine Zukunft geäußert. Dabei gab er Einblicke in die Verhandlungen vergangener Wochen mit mehreren Klubs und einen Ausblick auf seine nächste Trainer-Tätigkeit. Eine Rückkehr nach Österreich will er nicht ausschließen.

"Ich habe einige Dinge, bei denen ich gespannt wäre, was man davon in Österreich umsetzen kann", sagte Stöger gegenüber der Kronen Zeitung. "Ich habe aufgehört, irgendetwas auszuschließen. Weil ich vor 15 Jahren nicht glaubte, Trainer zu werden. Jetzt bin ich es richtig gerne."

Dabei wäre für Stöger auch eine Abkehr von der klassischen Trainerrolle hin zum Sportdirektor denkbar. Dieses Amt füllte er bereits bei der Vienna oder in Wiener Neustadt in Doppelfunktion aus.

Peter Stöger über Gerüchte: "Es gab schon was"

Angesprochen auf die Gerüchte der letzten Wochen und Monate um ein neues Engagement für den Ex-BVB-Coach bestätigte Stöger Kontakt zu Vereinen. "Es gab schon was, waren aber auch Sachen dabei, die nicht gestimmt haben. Andererseits gab es Gespräche, von denen die Medien nichts erfuhren", sagte er. "Ich habe nicht das Gefühl, ständig in den Medien präsent sein zu müssen, um als Kandidat zu gelten."

So soll er etwa Hannover 96 im Dezember abgesagt haben. Wenig später galt Stöger als Kandidat bei Leicester City und Huddersfield, beide Vereine entschieden sich allerdings für andere Trainer.

Grundsätzlich findet Stöger "es gut, einen Schritt raus zu machen", da er davor siebeneinhalb Jahre am stück bei verschiedensten Vereinen tätig war. Aus den Trainer-Diskussionen will sich der 52-Jährige aus Respekt vor seinen Kollegen so gut es geht raushalten. "Weil ich mir denke: Irgendwann werde ich auch wieder im Schussfeld stehen", sagte er.

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