Fussball

Pikanter Brief: Rapid-Fans haben Bickel als Sündenbock erklärt

Von SPOX Österreich
Fredy Bickel

Dass die Fan-Szene beim SK Rapid Wien ein gewichtiges Wort bei Entscheidungen in und um den Verein einlegen kann, ist spätestens seit der Autobahn-Raststation-Affäre kein großes Geheimnis mehr. Nun haben die Fans ein neues Ziel gefunden: sie schießen sich auf Sportchef Fredy Bickel ein.

Das berichtet zumindest der in Rapid-Thematiken für gewöhnlich sehr gut informierte Ex-Kronen-Zeitung-Journalist Peter Linden in seinem Blog. Via WhatsApp kursiert anscheinend ein Brief der Rapid-Mitglieder an den wirtschaftlichen Vorstand Christoph Peschek. Der Inhalt dürfte äußerst pikant sein: "Wir hatten im letzten Winter ein Gespräch und Sie meinten, dass wir uns zu sehr hineinsteigern und einen guten dritten Platz haben. Was allerdings, so sind wir uns alle einig, viel zu wenig ist." Die Rapid-Fans fügen süffisant hinzu: "Wir gurken herum. So ist's halt!"

Peschek bekommt von den Fans einen Plan: "Es muss etwas getan werden." Neben Djuricin und den Spielern, denen Lauf-Faulheit attestiert wird, bekommt vor allem Sportchef Fredy Bickel sein Fett ab. Dieser sei ein Realitätsverweigerer und schaffe es nicht wie beispielsweise Sturm-Sportdirektor Günter Kreissl aus seinem Budget einen schlagkräftigen Kader zusammenzustellen. Die Essenz: Wäre Bickel ein guter Mann würde er in seiner Heimat Schweiz und nicht in Österreich arbeiten.

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