Darum holt die Austria keinen Verteidiger mehr

Montag, 30.01.2017 | 18:08 Uhr
Lukas Rotpuller ist gemeinsam mit Petar Filipovic im Abwehrzentrum gesetzt
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Mit Richard Windbichler und Patrizio Stronati haben zwei Innenverteidiger die Wiener Austria in diesem Transferfenster verlassen. Trotzdem will Sportdirektor Franz Wohlfahrt keinen Ersatz mehr verpflichten. Im Gespräch mit SPOX begründet er diese Entscheidung und klärt auch über den Status bei Larry Kayode auf.

Zwei Spieler ließ die Austria im Jänner ziehen. Beide sind im Abwehrzentrum zuhause. Richard Windbichler wagte den Schritt zu Ulsan Hyundai nach Südkorea. Seinen tschechischen Kollege Patrizio Stronati verliehen die Veilchen zu Mlada Boleslav.

Die beiden Abgänge fungierten bisher als erste Ersatzspieler für das Stamm-Innenverteidigerduo Petar Filipovic und Lukas Rotpuller. Dennoch denkt Franz Wohlfahrt nicht an die Verpflichtung eines Abwehrspielers. "Wir wollen junge Spieler einbauen", verweist der Austria-Sportdirektor auf Abdul Kadiri Mohammed und Alexander Borkovic. Sie sollen ins kalte Wasser geworfen werden falls Filipovic oder Rotpuller einmal ausfallen.

Austria setzt auf Kadiri und neuen Dragovic

"Kadiri hat im Trainingslager eine gute Figur gemacht", erzählt Wohlfahrt. Nach einem halben Jahr Eingewöhnungszeit sei der Sommer-Neuzugang aus Ghana nun bereit für Einsätze in der Kampfmannschaft. Bisher absolvierte der 20-Jährige gerade einmal eine einzige Spielminute für die Profis der Veilchen - beim 2:0-Sieg gegen Mattersburg in der elften Runde wurde er kurz vor Schluss eingewechselt.

"Er hat eine Anlaufzeit gebraucht. Vor drei Monaten hätte ich noch gesagt, er ist noch nicht so weit, aber jetzt ist er bereit dafür", so Wohlfahrt. Daneben soll auch der erst 17-jährige Borkovic an die Bundesliga herangeführt werden. Der ÖFB-Nachwuchsnationalspieler gilt als Riesen-Talent. Einige Experten wollen Ähnlichkeiten zu Aleksandar Dragovic erkennen. Von solchen Vergleichen hält Wohlfahrt nichts, aber "natürlich hoffen wir, dass er eine ähnliche Karriere einschlägt".

Däne wäre Kayode-Ersatz gewesen

Ein anderes Transferthema, das Wohlfahrt über den gesamten Jänner beschäftigte, waren die Anfragen für Larry Kayode. Die interessierten Vereine wollten die Ablöseforderungen der Violetten aber nicht erfüllen. Zudem hat sich mit dem Dänen Christian Gytkjaer mittlerweile auch der erste Ersatz-Kandidat, den Wohlfahrt bei einem Kayode-Abgang auf dem Zettel hatte, vom Transfermarkt verabschiedet. Er wechselte von Rosenborg Trondheim zu 1860 München.

In den verbleibenden Stunden bis zum Ende des Transferfensters sei deshalb nicht mehr mit einem Wechsel Kayodes zu rechnen. "Diese Sache hat sich erledigt", meint Wohlfahrt.

Der Austria-Kader

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