Admira: Monschein-Entscheidung gefallen

Von SPOX Österreich
Dienstag, 10.01.2017 | 08:28 Uhr
Christoph Monschein traf im Herbst sieben Mal für die Admira
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Admira Wacker wird Christoph Monschein im Winter-Transferfenster nicht gehen lassen. Zwar gab es von der Wiener Austria eine offizielle Anfrage, ein Transfer sei aber erst im Sommer möglich.

Christoph Monschein gehörte im Herbst zu den absoluten Top-Torschützen der Bundesliga, traf in 13 Spielen sieben Mal für die Admira. Nur der mittlerweile von Salzburg aus Altach zurückbeorderte Dimitri Oberlin und Deni Alar netzten in den ersten 20 Runden öfter. Keine Frage also, dass der 24-Jährige begehrt ist, obwohl er erst Anfang 2016 aus der Regionalliga Ost zu den Südstädtern wechselte.

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Zuletzt wurde Monschein mit der Wiener Austria sowie den Würzburger Kickers in Verbindung gebracht, wenngleich gemunkelt wurde, dass den Deutschen, die sich mit der Admira einen finanzkräftigen Sponsor teilen, der Vorzug gegeben werden könnte. Doch davon will Sportdirektor Ernst Baumeister nichts wissen. Im Gespräch mit laola1 erklärt er, dass er nur eine offizielle Anfrage vorliegen hatte: Jene der Austria. "Mit Franz Wohlfahrt hatte ich ein Gespräch, sie wollten ihn", so Baumeister. Allerdings: "Ich habe gesagt, dass es zumindest bis Sommer nichts wird."

"Kann mir nicht vorstellen, dass jemand so viel zahlt"

Die Gründe liegen auf der Hand: "Wir brauchen ihn aus sportlichen Gründen. Er hat viele Tore erzielt und war ein wichtiger Bestandteil", erklärt Baumeister. Ein Szenario, in dem Monschein die Admira doch noch im Winter verlässt, gibt es zwar, glauben will man in Maria Enzersdorf aber nicht daran. Monschein müsste auf den Transfer drängen, der Admira ein unmoralisches Angebot vorliegen. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand so viel zahlt."

Wohl auch die Austria nicht, die im Jänner aber womöglich gar keinen Stürmer holen wird. SPOX-Informationen zufolge sollen zwar Klubs aus Spanien und England an Kayode interessiert sein, allerdings gilt auch in Wien-Favoriten: "Wir haben unsere Preisgrenze. Momentan ist keine Bereitschaft da, unsere Forderungen zu erfüllen", wie Franz Wohlfahrt erklärt.

Christoph Monschein im Steckbrief

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