Fussball

Holstein Kiel hat einen neuen Sponsor: Das Online Casino DrückGlück

Von SPOX Österreich
Nicht nur im stationären Casino, auch online boomt das Glücksspiel: Viele Menschen zocken heute Roulette, Poker oder andere Spiele auf einschlägigen Websites.
© Pixabay.com © stux (CC0 Creative Commons)

Online Casinos werden zunehmend populärer. Viele Menschen spielen heute nicht mehr im stationären Casino, sondern zocken lieber online Kartenspiele oder sogenannte Slots. Das führt dazu, dass Anbieter von Glücksspielen vermehrt ins Sponsoring von Sportvereinen einsteigen. Sowohl Clubs als auch Events werden stetig attraktiver für das Sponsoring durch Casinos. Vor nicht allzu langer Zeit machte beispielsweise der Bundesliga-Club Fortuna Düsseldorf Schlagzeilen mit dem neuen Stadion-Sponsor: Die ehemalige Esprit-Arena heißt seit einiger Zeit Merkur-Spiel-Arena. Der Zweitliga-Club Holstein Kiel hat nun mit dem Online Casino DrückGlück einen neuen Sponsor an seiner Seite.

Beliebtes Online Glücksspiel, aber bitte legal

Das stationäre Glücksspiel in Casinos und Spielbanken ist seit vielen Jahren in Deutschland etabliert. Nun halten auch Poker, Roulette und Co. online Einzug ins Wohnzimmer. Dabei ist zu beachten, dass nicht alle Online Casinos legal sind und eine Lizenz in Deutschland bekommen. Laut dem Glücksspielstaatsvertrag auf www.vdai.de müssen Casinos allerdings länderspezifische Anforderungen erfüllen, um in Deutschland legal zu sein. Doch gerade in den letzten Jahren werden Online Casinos immer beliebter, was zu einem Anstieg der Lizenzvergaben in diesem Bereich führt. Nach den Erfahrungen von www.besteonlinecasinos.co zählt das DrückGlück Online Casino zu den beliebtesten lizenzierten Online Casinos in Deutschland. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass die Macher des DrückGlück Casinos sich dazu entschieden haben, ins Sport-Sponsoring einzusteigen. Die Werbung bei Fußballvereinen ist lukrativ und die erreichte Zielgruppe groß, sehen sich doch jedes Wochenende mehrere Tausend Menschen Fußballspiele der verschiedenen Ligen an - ob zu Hause oder im Stadion. Wichtig ist hierbei lediglich, das investierte Geld sinnvoll anzulegen, also einen lukrativen Partner zu finden, bei dem sich Banden- oder ähnliche Werbung lohnt.

Holstein Kiel ist ein interessanter Sponsoring-Partner

Nachdem dem derzeitigen Zweitligisten Holstein Kiel in den vergangenen Jahren ein geradezu rasanter Aufstieg gelungen ist, erweist sich der Verein auch für namhafte Sponsoren als immer interessanter. Zur Erinnerung: Nach drei Jahren in der dritten Fußball-Bundesliga gelang den Kielern in der Saison 2016/17 der direkte Aufstieg in die zweite Bundesliga. In der darauffolgenden Saison konnte sich Holstein Kiel direkt für die Relegation zum Aufstieg in die erste Liga qualifizieren. Leider verloren sie diese gegen den Erstligisten VfL Wolfsburg zunächst 3:1 in Wolfsburg und dann 0:1 zu Hause. Deshalb verblieb der Verein weiterhin in der zweiten Liga. Der Pleite zum Trotz spielen die Kieler nach wie vor spektakulär - zuletzt bei einer großartigen Partie in Paderborn 4:4.

All diese Fakten machen Holstein Kiel zu einem interessanten Sponsoring-Partner, nicht nur für das Online Casino DrückGlück. Die Spielbank ist als Co-Sponsor beim Verein eingestiegen und steht nun neben Firmen wie Puma und Sinalco. Auf www.dfb.de finden Interessierte die sogenannte Sponsoring-Pyramide, laut der es häufig zwei Hauptsponsoren, vier Co-Sponsoren sowie zehn sonstige Sponsoren gibt. Die einzelnen Werbepartner der jeweiligen Kategorie sind dabei gleichberechtigt und erhalten den gleichen Leistungsumfang. Auch NordwestLotto Schleswig-Holstein gehört zu den Co-Sponsoren bei Holstein Kiel. Die Hauptsponsoren sind nach wie vor der Lebensmittelhandel Famila, der auch Trikot-Sponsor ist, sowie die CITTI Handelsgesellschaft mbH & Co. KG. Beide Unternehmen stammen, wie einige andere Sponsoren, direkt aus Kiel.

Selbstverständlich ist es keine Voraussetzung, aus Kiel zu kommen, wenn ein Unternehmen den dort ansässigen Fußballverein sponsern möchte. Ähnlich wie die Spieler können Sponsoren grundsätzlich von überall herkommen. Das DrückGlück Online Casino ist dafür das beste Beispiel: Den Hauptsitz hat das Unternehmen auf der Mittelmeerinsel Malta.

Warum wird überhaupt so viel Sponsoring betrieben?

Nicht nur die Vereine selbst arbeiten mit Werbetreibenden zusammen. Auch bei besonderen Events von Fußballverbänden, wie beispielsweise bei der Champions-League oder dem DFB-Pokal, gibt es besonderes Sponsoring im Stadion, wie www.dfb.de mitteilt. Die bekannteste Variante ist dabei Bandenwerbung. Werbepartner bringen ihr Logo, ihren Slogan oder einen eingängigen Spruch auf Banden, die rund um das Spielfeld angebracht sind und erreichen so sowohl die Zuschauer im Stadion als auch diejenigen, die am TV die Übertragung verfolgen.

Als klassischste und mitunter auch lukrativste Form des Sponsorings hat sich Trikotwerbung etabliert. Diese Werbung ist bei jedem Auswärts- oder Heimspiel zu sehen, bei öffentlichen Trainings ebenso wie in der Vorbereitung auf das Spiel. Auch Fans tragen oft Trikots ihrer Mannschaft und werden so praktisch zu lebenden Werbeträgern. Bei der Auswahl der Trikotwerbung legen Vorsitzende von Vereinen häufig Wert darauf, dass der Trikotsponsor farblich zum Verein passt, allerdings ist dies nicht immer der Fall. So hat das Finanzunternehmen Postbank bereits im Jahr 2009 das Trikotsponsoring beim Bundesligisten Borussia Mönchengladbach übernommen. Das Logo der Postbank ist gelb mit blauer Schrift, die Farben des Vereins sind Schwarz, Grün und Weiß. Doch auch dies kann ein Vorteil sein: Wenn sich das Logo farblich vom Trikot abhebt, ist es automatisch besser zu erkennen.

Die Ziele des Sponsorings sind auf beiden Seiten klar definiert: Der Werbetreibende möchte auf sich aufmerksam machen, möglicherweise sogar neue Kunden gewinnen und in jedem Fall seine Bekanntheit steigern. Auch die automatische Präsenz in den Medien ist für den Werber wichtig, um potenzielle Kunden sowie Geschäftspartner anzusprechen. Hierfür nehmen Firmen mitunter sehr viel Geld in die Hand und sponsern nicht nur einen Fußballverein, sondern sind als Partner mehrerer Vereine oder Verbände etabliert. Auf der anderen Seite steht der Verein, der über die Vergabe von Werberechten Geld einnimmt. So werden Ausgaben, etwa für neue Spieler, refinanziert. Denn viele Vereine können nicht allein vom Karten- und Merchandise-Verkauf leben. Erfolgreiches Sponsoring bedeutet also eine Win-win-Situation für Werber und Vereine, aus der beide einen finanziellen und marketingtechnischen Nutzen ziehen.

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