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NFL

Entscheidung schließlich gefallen: Deshaun Watson wechselt zu den Cleveland Browns

Von SPOX
Deshaun Watson bekommt seinen Trade-Wunsch nach etwas über einem Jahr schließlich erfüllt.

Die einjährige Trade-Hängepartie rund um Deshaun Watson ist beendet: Der Quarterback, der die Texans Ende Januar 2021 über seinen Trade-Wunsch informiert hatte, verlässt Houston und wechselt zu den Cleveland Browns.

Nachdem zuvor eigentlich die Atlanta Falcons und die New Orleans Saints in der Endauswahl schienen, entschied sich Watson kurzfristig um - und wählte die Browns.

Eine Erklärung dafür dürfte der neue Vertrag sein, den er bei den Browns erhält: Watson unterschreibt in Cleveland für fünf Jahre und 230 Millionen Dollar. Die 230 Millionen Dollar sind komplett garantiert, damit ist es die höchste Garantie-Summe, die es jemals in einem NFL-Vertrag gegeben hat.

Und auch das Trade-Paket hat es aus Browns-Sicht in sich: Cleveland bezahlt drei Erstrunden-Picks (2022-2024), einen Drittrunden-Pick (2023) und einen Viertrunden-Pick (2024). Im Gegenzug wandert neben Watson Houstons Fünftrunden-Pick 2024 noch nach Cleveland.

Somit ist auch klar, dass die Browns jetzt einen Trade-Partner für ihren bisherigen Quarterback Baker Mayfield suchen.

Watson: Zivilprozesse und Sperre stehen weiter im Raum

Bis zur vergangenen Woche standen gegen Watson aufgrund der von 22 Massage-Therapeutinnen eingereichten Vorwürfe der sexuellen Belästigung und sexueller Übergriffe vonseiten Watsons während Massage-Behandlungen noch strafrechtliche Verfahren im Raum.

Am 11. März entschied eine Grand Jury, dass nicht genügend Beweise in den für sich betrachteten Fällen vorliegen, um einen Strafprozess zu rechtfertigen. In der Folge lief der potenzielle Trade-Markt für Watson sehr schnell wieder heiß.

Allerdings droht dem Quarterback auch weiterhin eine Strafe und auch eine Suspendierung: Die schweren Vorwürfe sowie die entsprechenden zivilrechtlichen Klagen gegen Watson bleiben bestehen. Auch wenn er keine Gefängnisstrafe mehr befürchten muss, handelt es sich nach wie vor um 22 Klagen.

Auch könnte er, unabhängig von allen juristischen Entscheidungen, von der NFL gesperrt werden - wenn die Liga zu dem Schluss kommt, dass Watson sich nicht angemessen gemäß des Verhaltenskodex der NFL verhalten hat.

Watson spielte, nachdem sein Trade-Wunsch sowie etwas später die schweren Vorwürfe gegen ihn publik geworden waren, in der vergangenen Saison keinen einzigen Snap. Dabei war er nicht suspendiert, wurde also von den Texans regulär bezahlt, auch wenn er nicht mit dem Team arbeitete oder am Spieltag aktiv war.

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