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NFL Free Agency Tag 3 Recap: Chargers holen Chris Harris - Nick Foles nach Chicago

Chris Harris spielt künftig für die Los Angeles Chargers.

Die Free Agency ist offiziell eröffnet, doch offiziell verkündet wurde kaum ein Deal - Corona verzögert auch diesen Prozess. Dennoch wurden zahlreiche Deals essenziell geschlossen, darunter ein Trade von Nick Foles nach Chicago. Die Chargers wiederum verstärkten ihre Secondary und die Rams hielten einen wichtigen Eckpfeiler.

NFL Free Agency Tag 3 Recap

Los Angeles Chargers verpflichten Chris Harris

Die Free Agency ist nun auch offiziell eröffnet, doch auf viele offizielle Verkündungen von Free-Agent-Deals müssen wir weiter warten. Der Grund: Aufgrund der Coronavirus-Pandemie ist das Reisen der Teams und Spieler durch die USA stark eingeschränkt. Folglich kommt es nicht wie üblich zu Medizinchecks, die obligatorisch sind, um Spielerverpflichtungen perfekt zu machen.

Dennoch wurden diverse Deals zumindest mal vorläufig fest vereinbart. Der wohl namhafteste Free Agent, der am Mittwoch ein neues Team gefunden hat, ist Chris Harrie. Der Cornerback der Denver Broncos spielt künftig für die Los Angeles Chargers. Die Einzelheiten dieses Deals sind noch nicht bekannt, aber er verstärkt eine ohnehin schon gute Secondary nachhaltig.

Die Broncos wiederum haben ihre Defensive Line nachhaltig verbessert. In einem Trade sicherten sie sich die Dienste von Jurrell Casey, der von den Tennessee Titans nach Colorado wechselt. Im Gegenzug erhalten die Titans Cap-Relief und einen Siebtrundenpick im kommenden Draft.

Chicago Bears traden für Nick Foles

Nach nur einem Jahr in Jacksonville, das 30 Millionen Dollar für ihn gezahlt hat, wechselt Nick Foles erneut das Team. Der Quarterback schließt sich den Chicago Bears an. Foles, dessen Vertrag wohl in Chicago umstrukturiert werden wird, soll dem Vernehmen nach als Druckmacher für Mitchell Trubisky fungieren, ob es aber zum offenen Zweikampf kommt, ist noch unklar.

Aktuell scheint Trubisky noch der klare Starter zu sein, Foles jedoch dürfte die Chance bekommen, den Platzhalter unter Druck zu setzen. Medienberichten zufolge sollen sich die Bears zuvor auch um Teddy Bridgewater bemüht haben, ebenso um einen Trade für Andy Dalton. Letztlich viel die Wahl auf Foles, den Head Coach Matt Nagy noch aus gemeinsamen Tagen bei den Kansas City Chiefs kennt.

Los Angeles Rams halten Andrew Whitworth

Die Los Angeles Rams haben gleich mehrere Moves am Mittwoch gemacht. Der größte war wohl die Vertragsverlängerung mit Left Tackle Andrew Whitworth, der einen neuen Dreijahresvertrag bekommt. Es könnte sein, dass er mit seinen 38 Jahren dennoch in sein finales Jahr in der NFL geht.

Darüber hinaus wurde auch Guard Austin Blythe gehalten, der sich im Vorjahr nach zahlreichen Ausfällen in den Vordergrund gespielt hatte.

Defensiv wiederum nahmen die Rams essenziell einen Wechsel vor: Sie verloren Edge-Rusher Dante Fowler Jr. an die Atlanta Falcons und verpflichteten kurz darauf Leonard Floyd, der aus Chicago kommt.

Patriots verlieren weitere Spieler

Nachdem die New England Patriots künftig ohne Tom Brady dastehen, ging am Mittwoch der Aderlass in der Defense weiter. Die Patriots tradeten Safety Duron Harmon nach Detroit und verloren auch noch Danny Shelton und Elandon Roberts in der Free Agency. Shelton unterschrieb für zwei Jahre ebenfalls bei den Lions, während Roberts nach Miami wechselt. Ebenfalls nach Miami geht auch Center Ted Karras, der für ein Jahr unterschreibt.

Ob die Patriots einen Veteran als Quarterback holen werden, ist derweil noch unklar.

 

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