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NBA

NBA: Dennis Schröder mit gutem Comeback gegen Los Angeles Lakers! Houston Rockets fügen LeBron James und Co. nächste Blamage zu

Von Robert Arndt
Dennis Schröder erzielte gegen die Lakers 12 Punkte.

Dennis Schröder hat mit den Houston Rockets den Los Angeles Lakers ein Bein gestellt. Der Deutsche gab nach Knöchelverletzung ein gutes Comeback, während LeBron James zwar ein Triple-Double auflegt, aber einen möglichen Gamewinner verweigert. Die Rockets gewannen mit 139:130 nach Verlängerung.

Houston Rockets (17-49) - Los Angeles Lakers (28-37) 139:130 OT (BOXSCORE)

Als die Partie nach 53 Minuten Spielzeit zu Ende war, stand Russell Westbrook alleine und konsterniert für einige Sekunden wie angewurzelt auf dem Feld. Die Lakers unterlagen tatsächlich beim Schlusslicht der Western Conference, die sich in der Verlängerung in einen Rausch spielten und mit einem 10:0-Lauf alles klar machten. Nr.2-Pick Jalen Green machte in den fünf Extra-Minuten 10 Punkte, der Rookie war mit 32 Punkten (13/21 FG) Topscorer.

Dennis Schröder sah dies nur noch von der Bank aus, sein Arbeitstag war vier Minuten vor Ende der regulären Spielzeit beendet. Nach vier Spielen Pause wegen einer Knöchelverletzung kam der Braunschweiger von der Bank und machte in insgesamt 23 Minuten einen guten Eindruck. Insbesondere das Zusammenspiel mit Alperen Sengün (21, 15 Rebounds) funktionierte prächtig, Schröder legte 12 Zähler (4/8 FG) und 6 Assists auf.

Dass Houston aber sich tatsächlich in die Overtime rettete, war mehr Glück als Verstand. LeBron James hatte seine Farben mit Blocks gegen Sengün und Green in den letzten zwei Minuten im Spiel gehalten, ein Jumper von Russell Westbrook brachte den Ausgleich. Die Gäste hatten dann den letzten Angriff und LeBron zog zum Korb, um dann aber einen recht offenen Reverse Layup zu verweigern und lieber zu Carmelo Anthony auf den Flügel abzulegen. Dieser war jedoch zu überrascht, hatte Probleme beim Fangen und vergab mit der Sirene den möglichen Gamewinner.

LeBron James' Triple-Double für Lakers zu wenig

Es war ohnehin nicht das beste Spiel von James, der mit 23 Punkten (9/26 FG), 14 Rebounds, 12 Assists und eben 4 Blocks das Shatsheet fleißig füllte, aber gleichzeitig erst im neunten Versuch von Downtown traf, als das Spiel in der Verlängerung bereits entschieden war. Unter anderem wurde der 37-Jährige von Eric Gordon (15) in der Anfangsphase gewaltig vernascht und wusste für einen Moment gar nicht, wo überhaupt der Ball war.

Deutlich besser agierte Westbrook, der mit 30 Punkten (11/22) und 8 Rebounds die Schallmauer von 23.000 Punkten knackte. In der Schlussphase hatte der Guard jedoch wieder einige unglückliche Aktionen dabei. Ein Lichtblick für L.A. war zumindest die Vorstellung des erst kürzlich verpflichteten D.J. Augustin (16, 6/9 FG), auch Malik Monk (20) hatte gute Phasen.

Dass man aber gleichzeitig eine Wurfquote von 51 Prozent zuließ, war mehr als bedenklich. Die Rockets erspielten sich reihenweise offene Dreier (17/40) und verwandelten diese auch so beständig, dass sie im Spiel blieben. Bis in die Verlängerung gab es keine zweistellige Führung, erst dann setzten sich die Texaner entscheidend ab. Bei Houston machte auch der dritte Rookie in Josh Christopher (21) seine Sache gut, Kevin Porter Jr. (10, 8 Rebounds, 10 Assists) kratzte am Triple-Double.

Die Lakers haben somit nur zwei der vergangenen elf Partien für sich entschieden, verbleiben im Westen aber auf Rang neun, da auch die Verfolger aus New Orleans patzten. Los Angeles hat zudem die letzten neun Auswärtsspiele verloren, die längste aktive Negativserie - zusammen mit den Rockets. Houston hat trotz des Sieges weiter die zweitschlechteste Bilanz der NBA, nur Orlando im Osten ist noch ein Ticken schwächer.

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