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NBA

NBA: Stephen Curry und Klay Thompson on fire! Warriors versenken die Wolves mit Dreierfeuerwerk

Von Philipp Jakob
Stephen Curry hat sich gegen die Wolves scheinbar aus seinem Shooting-Slump befreit.

Mit einem Dreierregen haben sich die Golden State Warriors zum vierten Sieg in Folge geballert. Beim 124:115-Sieg gegen Minnesota zeigt Klay Thompson das beste Spiel seit seinem Comeback, Stephen Curry befreit sich aus seinem Slump und Golden State versenkt 21 Dreier.

Golden State Warriors (36-13) - Minnesota Timberwolves (24-24) 124:115 (BOXSCORE)

Die Splash Brothers machten ihrem Spitznamen alle Ehre, Stephen Curry schoss sich mit 29 Punkten und 6 Dreiern (insgesamt 10/20 FG und 6/10 Dreier) aus seinem Tief, wobei gerade in Halbzeit 1 erneut nicht alles beim Chefkoch lief. Dennoch stand am Ende sein bester Shooting-Abend seit dem 23. Dezember 2021. Klay Thompson streute zusätzlich ein Season-High von 23 Punkten bei 5/9 von Downtown ein.

Das Duo war aber nicht auf sich allein gestellt. Andrew Wiggins wollte seine Berufung zum All-Star-Starter offenbar rechtfertigen und schweißte selbst fünf Triples durch die Reuse (19 Punkte, dazu gute Defense), Jordan Poole kam ebenfalls auf 19 Zähler. Als Team versenkte Golden State 21/36 Versuchen aus der Distanz (58,3 Prozent).

Das war der entscheidende Unterschied, bei den Wolves lief aus dem Dreierland kaum etwas zusammen (10/44, 22,7 Prozent). Zwar hielt Karl-Anthony Towns (31, 12 Rebounds und 6 Assists bei 12/22 FG) seine Farben mit einer dominanten Vorstellung in der ersten Halbzeit noch auf Siegkurs, letztlich reichte das aber nicht. Anthony Edwards (27, 2/11 Dreier) hatte lange Zeit Probleme. D'Angelo Russell konnte aufgrund einer Schienbeinprellung im vierten Viertel nicht mehr mitwirken.

Mehrere Warriors-Turnover befeuerten einen 8:0-Start der Wolves, doch die Partie war schnell gedreht. Golden State legte aus der Distanz richtig gut los, im ersten Viertel versenkten die Hausherren 7 ihrer 9 Versuche aus dem Dreierland. Thompson und Wiggins brachten die Warriors in Front und selbst bei Curry lief es mit dem Distanzwurf. Dennoch ging es ausgeglichen in den zweiten Abschnitt (29:29).

Warriors versenken tapfere Wolves nach dem Seitenwechsel

Warum? Die Wolves richteten eine Menge Schaden in der Zone und an der Freiwurflinie an. Das setzte sich auch im zweiten Viertel fort, Golden State hatte insbesondere keine Antwort auf den dominanten Towns. Der Center brachte den ohnehin dezimierten Warriors-Frontcourt - Draymond Green (Rücken) fehlt weiterhin - in Foulprobleme und stand zur Halbzeit bei 23 Punkten. Die gute Warriors-Bank hielt aber dagegen, sodass Minnesota zur Pause nur leicht in Front lag (61:57).

Nach dem Seitenwechsel spielten aber erstmal nur die Dubs. Zweimal Klay, dann Wiggins von Downtown, gefolgt von einem akrobatischen Curry-And-One plus einem weiteren Triple obendrauf machten einen 15:4-Start in den dritten Durchgang perfekt. Golden State war erneut heiß aus der Distanz, der siebte Dreier des Viertels stellte kurz vor der Sirene auf +14. Der Abschnitt ging mit 38:20 an die Warriors.

Eine Vorentscheidung war das aber noch nicht. Minnesota machte es mit einem 10:0-Lauf nochmal spannend und blieb bis Mitte des vierten Viertels in Schlagdistanz, auch weil Edwards nun aufwachte (19 im vierten Viertel). Als die Wolves allerdings auf 5 Zähler herankamen, antworteten Curry und Thompson jeweils mit den nächsten Dreiern. Den Schlusspunkt setzte eine Minute vor dem Ende erneut Curry, natürlich wieder von Downtown. Das Dreierfeuerwerk der Dubs war letztlich zu viel für bis zum Schluss tapfer kämpfende Wolves.

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