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NBA

NBA: Lakers gehen in Denver komplett unter - Nikola Jokic überragt im Schongang

Von Ole Frerks
LeBron James und seine Los Angeles Lakers waren bei den Denver Nuggets komplett chancenlos.

Die Los Angeles Lakers haben bei den Denver Nuggets eine empfindliche Pleite kassiert. Nikola Jokic & Co. deklassierten den Meister von 2020 und fügten den Lakers deren höchste Niederlage der Saison zu.

Denver Nuggets (22-19) - Los Angeles Lakers (21-22) 133:96 (BOXSCORE)

Der Serbe musste lediglich für 28 Minuten auf den Court und konnte sich das letzte Viertel gemütlich von der Bank aus ansehen. Zuvor hatte Jokic die Lakers mit 17 Punkten, 13 Assists und 12 Rebounds vor unlösbare Probleme gestellt, es war sein achtes Triple-Double der laufenden Saison.

Die Nuggets profitierten dabei vor allem von ihrem brandheißen Shooting. Überragende 23/40 traf Denver von der Dreierlinie, wobei sich vor allem Rookie Bones Hyland auszeichnete. Der Swingman erzielte von der Bank kommend Career-High 27 Zähler und versenkte 6/10 Triples (dazu 10 Rebounds). Jeff Green legte mit 26 ein persönliches Season-High auf.

Bei den Lakers versuchte LeBron James viel und kam immerhin auf 25 Punkte (9/23 FG) und 9 Rebounds, auch er konnte einem blutleeren Lakers-Team aber zu keinem Zeitpunkt Energie einhauchen. Russell Westbrook kam noch auf 19 Punkte, ansonsten war Dwight Howard mit 13 der einzige Spieler in Double Figures.

"Wir müssen uns einfach dazu entscheiden, hart zu spielen", sagte Westbrook. "Manchmal spielen die Schemes oder Systeme eigentlich keine Rolle. Man muss manchmal einfach hart spielen. Im Moment spielen Teams einfach härter als wir, so einfach ist das."

 

Lakers beordern Dwight Howard in die Starting Five

Die Lakers hatten zuletzt defensiv einige Probleme mit LeBron als Starting Center, gegen Jokic ließen sie es gar nicht erst darauf ankommen und beorderten Howard zum ersten Mal seit längerem in die Starting Five. Der Big Man eröffnete die Partie neben LeBron, Westbrook, Avery Bradley und Malik Monk, während auf der Gegenseite Monte Morris, Will Barton, Aaron Gordon und Green neben Jokic starteten.

Tatsächlich war Howard mit 11 Punkten sogar der erfolgreichste Scorer im ersten Viertel: Mehrfach fand ihn Monk für Lobpässe, hinzu kam, dass Howard selbst drei Offensiv-Rebounds einsammelte und den Müll wiederverwertete. Die Nuggets hatten jedoch ihrerseits die heiße Hand von Downtown: Ihre ersten sechs versuchten Dreier waren alle drin, Hyland versenkte zwei Triples und war mit 8 Zählern Denvers Topscorer im ersten Abschnitt (34:29).

Hyland war es auch, der im zweiten Viertel den Fuß auf dem Gas behielt. Er versenkte zwei weitere Dreier, dann packte er einen unwiderstehlichen Spin-Move aus und führte die Nuggets zu einem 15:5-Lauf, der Vogel zur Auszeit zwang. Obwohl LeBron und auch Westbrook auf der Gegenseite nun fleißig punkteten, dominierte Denver; Jokic stand schon zur Pause fast bei einem Triple-Double (14, 9 und 9). 73:60 für Denver.

Nikola Jokic macht frühzeitig Feierabend

Im dritten Viertel zeigte sich ein ähnliches Bild. Denver ging mit 19 Punkten in Front, Mitte des dritten Viertels gerieten dann Gordon und Westbrook aneinander, nachdem der Lakers-Guard sich über Gordons Defense beschwert hatte - beide kassierten ein Technical. Am Spielgeschehen änderte sich indes wenig, auch wenn Russ in der Folge zumindest seinen ersten Dreier dieses Jahres nach zuvor 15 Fahrkarten versenkte. 102:79 für Denver nach drei Vierteln.

Und es wurde immer schlimmer - während Jokic sich das komplette Schlussviertel von der Bank aus ansah, durfte Facu Campazzo noch ein wenig zaubern und Denver baute seine Führung auf bis zu 41 (!) Punkte aus. Die dritte Lakers-Pleite in Folge war so schon lange im Voraus besiegelt.

Gegen Teams mit positiver Bilanz haben die Lakers nun schon seit einem Monat keinen Sieg mehr geholt (0-6). Für Denver war es wiederum der höchste Sieg über Los Angeles in der Geschichte der Franchise.

"Die Starter waren super, die Bank war super", freute sich Nuggets-Coach Michael Malone.

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