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NBA

NBA: Dallas Mavericks setzen der Grizzlies-Siegesserie ein Ende - Luka Doncic mit Triple-Double

Von Daniel Berchem
Luka Doncic verbuchte ein Triple-Double und war der Garant für den Erfolg, zudem entschied der Slowene das Spielmacher-Duell gegen Morant für sich.

Die Dallas Mavericks haben die 11-Spiele-Siegesserie der Memphis Grizzlies beendet. Luka Doncic verbuchte ein Triple-Double und war der Garant für den Erfolg, zudem entschied der Slowene das Spielmacher-Duell gegen Morant für sich.

Memphis Grizzlies (30-15) - Dallas Mavericks (23-19) 85:112 (BOXSCORE)

Luka-Magic in Memphis! Die Dallas Mavericks spielen eine überragende zweite Hälfte und holen einen beeindruckenden Sieg gegen das Team der Stunde. Doncic war einmal mehr der überragende Mann bei den Mavs, der Slowene legte das 40. Triple-Double seiner Karriere auf (27 Punkte, 12 Rebounds, 10 Assists), damit hat er so viele wie alle anderen Mavs-Spieler seit 1980 zusammen (!).

"Es ist schön von solchen Rekorden zu hören, aber der Basketball hat sich verändert", sagte der Mavs-Star nach dem Spiel. Statt im Ruhm zu baden verwies er lieber auf eine seiner wenigen Schwächen: "Mein Distanzwurf ist schrecklich, daran muss ich noch arbeiten." - tatsächlich traf der Slowene 0 von 6 Dreiern gegen die Grizzlies.

Verglichen mit der Niederlage im Madison Square Garden gegen die Knicks konnte sich der Mavs-Superstar wieder auf seine Rollenspieler verlassen. Neben Doncic scorten sechs weitere Spieler im zweistelligen Bereich.

Tim Hardaway Jr. beendete die Partie mit 16 Punkten, Jalen Brunson und Marquese Chriss kamen jeweils auf 15 Zähler. Bei den Gastgebern verlor Ja Morant das Point-Guard-Duell gegen Luka deutlich, am Ende standen beim Grizzlies-Star 19 Punkte (8/15 FG), 8 Assists und 5 Rebounds zu Buche, dazu kamen jedoch auch ganze 8 Turnover.

Kristaps Porzingis fehlte das siebte Spiel in Folge (Corona-Protokoll), der Big Man hat in dieser Saison nur 26 von nun 42 Spielen absolviert, Doncic konnte nur ein Spiel mehr bestreiten. Jason Kidd verpasste das fünfte Spiel in Serie an der Seitenlinie, auch die Gastgeber waren ohne ihren Head Coach Taylor Jenkins.

Die Gastgeber kamen gut aus den Startlöchern und lagen früh mit 25:16 in Führung, ehe die Mavericks mit rund drei Minuten auf der Uhr eine Auszeit nahmen. Das Momentum war nun auf der Seite der Mavs, die den Rückstand bis zum Ende des ersten Viertels auf 4 verkürzen konnten (29:25). Zu dem Zeitpunkt standen die Mavs bei einer Wurfquote von 61 Prozent, aber auch 6 Turnovern.

Im zweiten Viertel ließ die Effizienz bei den Gästen etwas nach (34 Prozent FG), allerdings ergaben sich durch eine Reihe von Offensiv-Rebounds (5) einige zweite Chancen. Zudem konnten die Ballverluste reduziert werden, Memphis verbuchte in dem Abschnitt dagegen 5 Turnover. Aus Sicht der Mavericks ging es mit -5 in die Pause (55:50).

Mavs mit überragender zweiten Hälfte

Nach der Pause lieferten die Grizzlies das wohl schlechteste Viertel im Laufe ihrer Siegesserie. Das ist insofern überraschend, dass Morant einer der ligaweit besten Scorer im dritten Abschnitt ist (8,9 Punkte pro Spiel). Die Offensive der Gastgeber geriet ins Stocken und brachte nur 18 Zähler zusstande.

Doncic besorgte Mitte des dritten Viertels per Finger-Roll die erste Führung der Mavs im gesamten Spiel (63:62). Nach einer eher durchwachsenen ersten Halbzeit drehte der Slowene im zweiten Abschnitt auf und riss die Partie an sich.

18 seiner 27 Zähler (8/10 FG) schenkte der Spielmacher den Grizzlies nach der Pause ein und zeigte dabei sein gesamtes Offensiv-Repertoire, von Floatern und Layups bis hin zu Stepback-Jumpern aus der Midrange. Den letzten Assist für sein Triple-Double lieferte Doncic per lässigem Behind-the-Back-Pass.

Im letzten Abschnitt bauten die Mavericks ihre Führung kontinuierlich aus, zeigten sich auch in der Defensive verbessert und hielten Memphis bei einer Wurfquote von 23 Prozent. In den letzten Minuten wurde es dann ganz leise im FedExForum.

Dallas hat nun sieben seiner letzten acht Partien gewinnen können. In der Nacht auf Sonntag kommt es dann zum deutschen Duell zwischen den Mavs rund um Maxi Kleber und den Orlando Magic, bei denen die Wagner-Brüder derzeit für Furore sorgen.

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