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NBA

NBA: Nächste Gala von Dennis Schröder zu wenig - Boston Celtics verlieren Krimi bei den Cleveland Cavaliers

Von Robert Arndt
Dennis Schröder erzielte in Cleveland 28 Punkte.

Dennis Schröder hat mit den Boston Celtics einen Thriller bei den Cleveland Cavaliers verloren. Bei der 89:91-Niederlage ist der deutsche Nationalspieler erneut Topscorer, kann aber auch ein furioses Comeback der Cavs nicht verhindern.

Cleveland Cavaliers (9-5) - Boston Celtics (6-7) 91:89 (BOXSCORE)

Mit 28 Punkten (10/19 FG, 2/4 Dreier, 6/6 FT), 4 Rebounds und 3 Assists war Schröder wie schon am Abend zuvor gegen Milwaukee der beste Scorer der Celtics. Der 28-Jährige bekam im letzten Angriff der Gäste sogar noch einmal den Ball, doch sein schwerer Fadeaway-Jumper über die ausgestreckten Arme von Cedi Osman zur möglichen Verlängerung klatschte nur auf den Ring.

Stattdessen vollendeten die Cavaliers ein Comeback, nachdem diese im ersten Viertel gerade einmal 9 Pünktchen erzielt hatten und bei noch zwei Minuten im dritten Abschnitt mit 56:74 hinten lagen. Überragend beim 35:15-Run in den letzten 14 Minuten war Rookie Evan Mobley (19, 8/13 FG, 9 Rebounds, 3 Blocks), der überall zu finden war und die meiste Zeit auf Center eingesetzt wurde.

Für die entscheidenden Punkte sorgte hingegen Darius Garland, der Cleveland wie schon in Toronto vor einigen Tagen die gewinnbringenden Punkte von der Freiwurflinie gebracht hatte. Der Point Guard zog bei einem entschlossenen Drive gegen Marcus Smart 10 Sekunden vor Schluss das Foul und verwandelte beide Freiwürfe eiskalt. Mit 22 Zählern (7/15 FG) und 6 Assists war Garland auch der fleißigste Punktesammler der Gastgeber.

Zu Beginn ging dagegen gar nichts für die Cavs, die in den ersten zwölf Minuten gerade einmal drei Field Goals bei 20 Versuchen verbuchen konnten. Erst danach fingen sich die Cavs dank Garland, doch Schröder lief ebenso heiß und sorgte mit einigen Jumpern und insgesamt 17 Punkten im Viertel dafür, dass Boston mit einer 52:38-Führung in die Pause ging.

Boston Celtics brechen nach der Pause ein

Nach dem Wechsel stockte jedoch die Celtics-Offense immer mehr, auch Jayson Tatum (21, 8/22 FG, 6 TO) hatte Schwierigkeiten einen Rhythmus zu finden. Mit Al Horford (Rücken), Josh Richardson (Knie) und Jaylen Brown (Oberschenkel) fehlten gleich drei wichtige Rotationsspieler, entsprechend war die Bank-Produktion ein großes Problem (15:32 zugunsten der Cavs).

Für Cleveland traf Ricky Rubio (16, 4/17 FG, 7 Assists) zwar nicht viel, brachte aber Struktur und stand den kompletten Schlussabschnitt auf dem Feld. In diesem markierte Mobley 12 Zähler, Kollege Jarrett Allen (11, 8 Rebounds) besorgte per Alley Oop 35 Sekunden vor Schluss die erste Führung seit den Anfangsminuten. Tatum glich nach einem netten Move aus der Mitteldistanz aus, bevor Garland von der Freiwurflinie die entscheidenden Punkte erzielen konnte.

Die Celtics erlaubten sich insgesamt 20 Ballverluste, sieben davon im vierten Viertel. Gerade einmal sechs verwandelte Dreier (bei 23 Versuchen) waren ebenfalls mager. In der Zone machte dagegen Robert Williams (12, 16 Rebounds, 3 Blocks) eine gute Partie. Die Celtics bleiben durch die Pleite bei einer Bilanz von 6-7 auf Platz zehn im Osten, während Cleveland weiter überraschend Vierter ist. In der Nacht auf Dienstag gibt es bereits das Rematch zwischen den beiden Teams.

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