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NBA

NBA: Dennis Schröder gewinnt deutsches Duell gegen Daniel Theis - Boston Celtics enteilen Rockets in Halbzeit zwei

Von Philipp Jakob
Dennis Schröder hat das deutsche Duell gegen Daniel Theis für sich entschieden.

Die Boston Celtics haben den strauchelnden Houston Rockets die 15. Pleite in Serie zugefügt. Beim ungefährdeten 108:90-Sieg bringt das Duo Jayson Tatum und Jaylen Brown die Kelten auf die Siegerstraße. Auch Dennis Schröder setzt starke Akzente - und entscheidet das deutsche Duell für sich.

Boston Celtics (10-8) - Houston Rockets (1-16) 108:90 (BOXSCORE)

Tatum bestätigte seine aktuell gute Form und legte zum vierten Mal in Folge mindestens 30 Zähler auf. Gegen die Rockets landete der 23-Jährige bei genau 30 Punkten, obwohl der Distanzwurf nicht sein bester Freund war (10/22 FG, aber 1/9 Dreier). Brown feierte nach acht Spielen Pause sein Comeback und schüttelte mit einem starken dritten Viertel auf dem Weg zu 19 Punkten den Rost ab.

Auch Robert Williams kehrte nach seiner Knieverletzung aufs Parkett zurück und markierte 2 Punkte, 15 Rebounds sowie das beste Plus/Minus aller Akteure (+28). Al Horford legte ein Double-Double auf (11 und 11 Rebounds) und Dennis Schröder lieferte gute Unterstützung von der Bank. Der Point Guard erzielte 18 Punkte, auch wenn der Jumper nicht beständig fiel (6/15 FG, 0 Assists bei 4 Turnover).

Das deutsche Duell gegen Daniel Theis entschied DS17 damit aber dennoch eindeutig für sich. Der Big Man wurde bei seiner Rückkehr an alte Wirkungsstätte mit viel Applaus begrüßt, anschließend legte er 7 Punkte (3/9 FG) und 4 Rebounds auf. Bedeutend besser lief es bei keinem der anderen Rockets-Starter, nur die Reservisten Armoni Brooks (17) und Kenyon Martin Jr. (10) kamen auf eine zweistellige Ausbeute. Rookie Jalen Green kam nicht wirklich zur Entfaltung (9, 2/9 FG).

Theis erinnerte sich nach dem Spiel an seine Zeit mit Tatum und Brown zurück und sprach darüber, wie man diese stoppen könne. "Es ist fast unmöglich", sagte der 29-Jährige. "Man muss sie als Team stoppen. Man kann ihn [Brown] oder Jayson nicht im Eins-gegen-Eins stoppen."

In den Anfangsminuten machte Tatum da weiter, wo er gegen die Hawks, Lakers und Thunder aufgehört hatte. Die ersten 8 Celtics-Zähler gingen auf das Konto des zweimaligen All-Stars, Houston hielt aber mit guter Präsenz in der Zone dagegen. 16 der 21 Zähler der Gäste im ersten Viertel kamen in direkter Ringnähe, auch Theis war mehrmals zur Stelle.

Dennis Schröder und Celtics machen in Hälfte zwei alles klar

Mehrere gute Attacken von Schröder im zweiten Viertel, der mehrere Freiwürfe zog, sowie ein Tatum-Dreier brachten Boston wenige Minuten vor der Halbzeitpause erstmals etwas auf Abstand (+9), doch Houston blieb nun dank Brooks (11 im zweiten Abschnitt) weiter in Schlagdistanz. Die Hausherren gingen mit 52:47 in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel ließen die Celtics jedoch keine Zweifel mehr aufkommen. Zunächst versenkt Horford mehrere Triples, dann war Brown zur Stelle. Nach seiner Verletzungspause brauchte er zunächst ein bisschen, bis er seinen Rhythmus gefunden hatte, im dritten Viertel lief er aber heiß. Zwei Dreier in Serie sowie ein persönlicher 10:0-Lauf brachte Boston eine 19-Punkte-Führung.

Wenig später vernaschte Schröder mit einem schönen Move Garrison Matthews und hämmerte einen weiteren Dreier durch die Reuse. Boston zog bis auf 26 Punkte davon, auch weil die Defense es nun deutlich besser schaffte, die Texaner aus der Zone fernzuhalten. Im dritten Viertel traf Houston nur noch 25 Prozent aus dem Feld, der Durchgang ging mit 34:16 an die Celtics.

Der Schlussabschnitt verkam damit zur ausgedehnten Garbage Time. Romeo Langford (10) und Aaron Nesmith (5) ließen die heimischen Fans nochmal jubeln, spannend wurde es nicht mehr. Während sich Boston mit dem achten Erfolg aus elf Spielen auf Platz sechs der Eastern Conference verbesserte, kassierten die Rockets bereits die 15. Niederlage in Serie.

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