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NBA

NBA: Boston Celtics beenden Lauf der Hornets - Monster-Dunk und starker Dennis Schröder sichern OT-Erfolg

Von Philipp Jakob
Dennis Schröder erzielte in der Overtime 9 seiner 23 Punkte auf dem Weg zum Sieg der Celtics.

Die Boston Celtics haben mit einem 14:0-Lauf in der Overtime den Charlotte Hornets die erste Niederlage in der neuen Saison beschert. Am Ende einer unterhaltsamen Partie liefert Dennis Schröder wichtige Plays in der Verlängerung, für die Schlagzeilen sorgen aber Jaylen Brown und Jayson Tatum.

Charlotte Hornets (3-1) - Boston Celtics (2-2) 129:140 OT (BOXSCORE)

Tatum war mit seinem Scoring lange Zeit die entscheidende Figur bei den Gästen, er beendete die Partie mit 41 Punkten (14/28 FG), 8 Assists sowie 7 Rebounds. Doch in der Overtime waren dann Brown und Schröder zur Stelle, der Deutsche erzielte 9 seiner 23 Punkte in der Verlängerung (6/14 FG, dazu 8 Assists und 6 Rebounds), Brown brachte die Celtics mit einem Dreier gefolgt von einem Monster-Dunk auf die Siegerstraße. Insgesamt hatte er 30 Zähler (12/ 20 FG) vorzuweisen.

Bei den Hornets lieferten LaMelo Ball und Miles Bridges mit jeweils 25 Punkten und einigen netten Highlights eine Show ab. Bridges riss die Fans mit seinen Dunks aus den Sitzen, Ball versenkte 7/14 Dreier (aber 0/5 aus dem Zweierland) und verteilte 9 Assists. In der Overtime leistete er sich allerdings sein sechstes Foul und musste vorzeitig vom Court. Kelly Oubre Jr. kam noch auf 19 Punkte, versuchte in der OT aber vergeblich, das Team offensiv zu tragen.

Am Vorabend erhielt Brown aufgrund von Knieproblemen noch eine Pause gegen die Rockets, nun war er wieder dabei. Dafür musste Al Horford (Adduktoren) passen und so blieb Schröder in der Starting Five, bei den Hornets fehlten Terry Rozier (Knöchel) und P.J. Washington (Knie). Das hinderte die Hausherren aber nicht daran, ein frühes Dreierfeuerwerk abzubrennen.

Charlotte startete mit 4/5 aus der Distanz, darunter zwei Triples von Ball. Auf der Gegenseite hielt Schröder mit guter Offense und 8 Punkten in den Anfangsminuten dagegen, dennoch geriet Boston gegen das hervorragende Hornets-Shooting schnell ins Hintertreffen (25:14). Neben DS17 avancierte Jabari Parker zu einer wichtigen Waffe von der Bank, der Veteran war nach seiner Einwechslung sofort heiß und brachte Boston mit 11 Punkten (insgesamt 13) zurück ins Spiel.

Celtics und Hornets liefern unterhaltsame Highlight-Show

Sein dritter Dreier besorgte gegen Ende des ersten Viertels den 33:33-Ausgleich, anschließend lieferten sich die beiden Teams einen unterhaltsamen Schlagabtausch inklusive Bridges-Highlight-Dunks, LaMelo Dreiern und einem unwiderstehlich scorenden Tatum (17 im zweiten Viertel). Einen echten Vorteil konnte sich aber keine Seite erspielen, Boston ging mit 68:66 in die Halbzeitpause.

Auch im dritten Viertel gaben sich die Hornets redlich Mühe, ihrem Ruf als League-Pass-Lieblinge gerecht zu werden. LaMelo ließ erst Smart bei einem Stepback-Dreier stehen, dann bediente er Hayward mit einem lässigen Fullcourt-Pass. Zwar ratterte Boston unbeeindruckt einen 17:6-Lauf herunter, doch auch Charlotte ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Die Bank brachte die Hornets zurück und zum Ende des dritten Durchgangs mit 97:94 in Front.

Schröder und Brown führen Celtics in der Overtime zum Sieg

Im Schlussabschnitt wurde es nochmal wild: Die Gastgeber setzten sich bis auf 12 Zähler ab, bevor Boston zurückstürmte. Bei ausgeglichenem Spielstand ging es in die finale Minute, in der sowohl die Hornets wie auch die Kelten ihr letztes Play vermasselten und jeweils keinen Wurf mehr losbekamen - Overtime!

Dort brachte LaMelo seine Farben mit seinem siebten Dreier der Partie in Front, doch Schröder antwortete ebenfalls von Downtown. Im nächsten Angriff bediente er Brown in der Ecke und kurz darauf holte Letzterer zu einem Poster-Dunk in Transition über Bridges aus.

Die Celtics lagen nun mit +5 vorne, für Charlotte lief gar nichts mehr zusammen. Schröder überzeugte einerseits mit guten Defensiv-Aktionen, andererseits mit seinem sicheren Händchen von der Linie. Mit 4 verwandelten Freiwürfen machte er alles klar, Boston beendete die Partie letztlich mit einem 14:0-Lauf und setzte der Siegesserie der Hornets nach drei Spielen ein Ende.

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