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NBA

NBA Play-In: Pacers machen kurzen Prozess mit desolaten Hornets und halten Playoff-Hoffnungen am Leben

Von SPOX
Die Indiana Pacers machen im Play-In-Game kurzen Prozess mit den Charlotte Hornets.

Die Playoff-Hoffnungen der Indiana Pacers sind weiter intakt! Mit einem dominanten 144:117-Blowout haben sich die Pacers im ersten Play-In-Game gegen die Charlotte Hornets durchgesetzt. Die Hornets sind gegen das heiße Shooting der Hausherren von Beginn an chancenlos. Hier geht's zu den Highlights der Partie!

Indiana Pacers (34-38) - Charlotte Hornets (33-39) 144:117 (BOXSCORE)

Die Pacers kämpfen somit in der Nacht auf Freitag (ab 2 Uhr live auf DAZN) gegen die Washington Wizards, die im zweiten Play-In-Game mit 100:118 den Celtics unterlagen, um den 8-Seed und damit den letzten Playoff-Platz in der Eastern Conference. Nachdem Indiana die überforderten Hornets überrannte, dürften sie mit einer Menge Selbstvertrauen in dieses Spiel gehen.

Die Gastgeber ballerten sich mit einem frühen Dreierfeuerwerk schon im ersten Viertel auf die Siegerstraße, die Defense der Hornets leistete sich viel zu viele Blackouts und ließ den Gegner oftmals frei stehen. Das bestrafte Indiana letztlich mit einer Wurfquote von 55,2 Prozent aus dem Feld und 45,7 Prozent aus der Distanz (16/35 Dreier).

Zunächst war es Doug McDermott, der sofort heiß lief und 16 seiner 21 Zähler (4/6 Dreier) im ersten Viertel auflegte. Auch Oshae Brissett (23, 10/14 FG) lieferte von Beginn an gute Produktion, gleiches galt für T.J. McConnell, der 17 Zähler, 5 Rebounds, 3 Assists sowie 4 Steals von der Bank beisteuerte. Domantas Sabonis kam erst etwas später in Fahrt, kratzte aber an einem Triple-Double (14, 21 Rebounds und 9 Assists). Malcolm Brogdon legte bei seinem Comeback 16 Zähler und 8 Assists auf.

Auf der Gegenseite sahen in erster Linie die Guards kaum Land gegen die physische Pacers-Defense. Weder Terry Rozier (16, 7/20 FG und 0/9 Dreier), noch LaMelo Ball (14 und 4 Assists, 4/14 FG) oder Devonte' Graham (4, 1/8 FG) kamen wirklich zum Zug. Die besten Hornets-Akteure waren noch Miles Bridges (23) und Cody Zeller (17, 7/7 FG).

"Wir haben heute den Arsch versohlt bekommen", brachte Bridges das Play-In-Debakel für die Hornets treffend auf den Punkt. "Was anderes war das nicht. Sie haben gespielt, als ob sie in die Playoffs wollen. Und wir nicht."

Pacers schießen Hornets mit Dreierfeuerwerk aus der Halle

Erst wenige Stunden vor Tip-Off sickerte durch, dass Caris LeVert den Pacers fehlen würde. Der Guard wurde ins Corona-Protokoll der NBA aufgenommen und wird auch das zweite Play-In-Game verpassen. Dafür meldete sich Brogdon nach zehn Spielen Pause (Oberschenkelprobleme) rechtzeitig fit und feierte mit einem Dreier direkt einen guten Einstand ins erste Play-In der Franchise-Geschichte.

Noch besser lief es für McDermott. Der Forward hatte bereits nach fünf Minuten 14 Zähler bei vier Dreiern auf dem Konto - laut ESPN Stats & Info waren dies die meisten Punkte, die ein Spieler in der laufenden Saison innerhalb der ersten fünf Minuten erzielt hat. Auch Brissett stieg mit ein und Indy setzte sich früh zweistellig ab.

Gegen eine teils indisponierte Hornets-Defense bekamen McDermott und die Pacers allerdings auch einige weit offene Würfe geschenkt. Am Ende des ersten Viertels standen so 40 Zähler, 11 Assists, 7 Dreier und 60 Prozent Feldwurfquote auf der Habenseite Indianas - und eine 40:24-Führung. Im zweiten Abschnitt wuchs der Vorsprung weiter an, Charlotte konnte die Gastgeber weder stoppen noch selbst in einen Rhythmus finden. Zur Halbzeitpause führte Indy mit 69:45.

Nach dem Seitenwechsel machte die löchrige Hornets-D genau da weiter, wo sie in der ersten Halbzeit aufgehört hatte, was Indiana weiterhin gnadenlos ausnutzte. Die Pacers setzten sich bis auf 31 Zähler ab, die Gäste waren zunehmend demoralisiert. Zeller und Rozier lieferten zwar noch etwas Gegenwehr, wirklich etwas ausrichten konnten sie aber nicht. Es ging mit 108:78 in den Schlussabschnitt.

Spannend wurde es im Anschluss nicht mehr. Die Pacers-Stars konnten sich früh zum Schonen auf die Bank begeben, derweil erhöhte die Second Unit zwischenzeitlich auf +39. So nahm die insgesamt überraschend erfolgreiche Saison von Charlotte im Play-In-Game ein unrühmliches Ende.

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