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NBA

NBA: Dallas Mavericks beenden Pleitenserie - Luka Doncic kratzt gegen Detroit Pistons am Triple-Double

Von SPOX
Nach fünf Pleiten aus sieben Spielen haben Luka Doncic und die Mavs gegen Detroit gewonnen.

Die Dallas Mavericks haben nach zuletzt fünf Pleiten aus den vergangenen sieben Spielen wieder einen Erfolg gefeiert. Beim 127:117-Sieg gegen die Detroit Pistons überzeugt phasenweise vor allem die Defense. Die teils stotternde Offensive verhindert am Ende aber einen Blowout.

Dallas Mavericks (31-26) - Detroit Pistons (18-41) 127:117 (BOXSCORE)

Vor eigenem Publikum warteten die Texaner seit vier Spielen auf einen Sieg, diesen Makel begradigte Dallas mit einem am Ende ungefährdeten, aber auch wenig glamourösen Erfolg gegen die Pistons. Wieder einmal führte Luka Doncic sein Team an, mit 30 Punkten (10/22 FG), 10 Rebounds und 9 Assists flirtete der Slowene mit einem Triple-Double.

Kristaps Porzingis steuerte 19 Punkte und 7 Rebounds bei, kassierte kurz vor Schluss allerdings auch sein sechstes Foul und musste vorzeitig auf die Bank. Stark war wieder einmal der Auftritt von Jalen Brunson, der 20 Punkte (8/12 FG) sowie 5 Assists von der Bank beisteuerte. Auch Tim Hardaway Jr. (15, 6/13 FG), Josh Richardson (12) und Dorian Finney-Smith (11) kamen auf eine zweistellige Punkteausbeute.

Einen bitteren Abend erlebte derweil Maxi Kleber. Der Deutsche rückte aus der Starting Five auf die Bank und musste nach 14 Minuten Einsatzzeit seinen Arbeitstag auch schon wieder beenden. Als er in der ersten Halbzeit ein Offensiv-Foul zog, landete er unglücklich auf dem Rücken, der ihm anschließend Probleme bereitete. In der zweiten Halbzeit kam er nicht mehr zum Einsatz, sondern ließ sich behandeln. Genauere Details zur Verletzung gibt es bislang nicht, eine erste Röntgenuntersuchung fiel wohl negativ aus.

Für die Gäste aus Detroit stellte die Niederlage nun ebenfalls die fünfte Pleite aus sieben Spielen dar, das konnte auch Jerami Grant nicht verhindern. Der Forward avancierte zwar zum fleißigsten Punktesammler seiner Farben (26, 9/16 FG), spielte aufgrund von Foulproblemen aber nur 27 Minuten. Cory Joseph übernahm stattdessen einen Teil der Scoring-Last (24), während Mason Plumlee ein Double-Double (13 und 16 Rebounds, dazu 7 Assists) auflegte.

Mavs: Zonenverteidigung macht den Unterschied

Mavs-Coach Rick Carlisle reagierte auf die sich häufenden Pleiten in den vergangenen Spielen mit einer kleinen Anpassung in seiner Starting Five. Anstelle von Kleber durfte Dwight Powell von Beginn an ran, der Big Man sollte mehr Energie liefern - etwas, das zuletzt gegen die Kings gerade zu Beginn der Partie fehlte.

Die Energie war in den Anfangsminuten vor allem offensiv zu spüren - allerdings auf beiden Seiten. Beide Teams erwischten einen guten Start und trafen jeweils vier Dreier in den Anfangsminuten. Mit den Bankspielern stotterte der Mavs-Motor zunächst aber etwas, Detroit setzte sich auf +8 ab, in erster Linie dank Grant (15 im ersten Viertel). Die Pistons trafen 64 Prozent aus dem Feld im ersten Durchgang, Doncic hielt die Hausherren aber im Spiel (33:36).

Eine Zonenverteidigung verhalf den Mavs zu etwas mehr defensiver Stabilität im zweiten Viertel. Da auch noch Grant mit Foulproblemen lange Zeit zuschauen musste, konnte Dallas die Gäste bei nur 22 Zählern in diesem Abschnitt halten. Auf der Gegenseite sorgte Brunson für Furore, letztlich machten ein Doncic-Dunk gefolgt von einem Porzingis-Dreier den Deckel auf einen 16:6-Lauf der Hausherren zum Ende der ersten Halbzeit (67:58 Mavs).

Dallas Mavericks verpassen frühe Entscheidung

Schon etwa 30 Sekunden nach dem Seitenwechsel kassierte Grant sein viertes Foul und musste erneut vom Parkett. Wirklich für sich nutzen konnten die Mavs das Fehlen des besten Pistons-Scorers aber nicht. Stattdessen blieben die Gäste unter anderem dank 6 Dreier im dritten Durchgang in Schlagdistanz, Dallas ging immerhin mit 100:90 in den Schlussabschnitt.

Die Anfangsminuten des vierten Viertels gehörten dann aber komplett den Mavs. Nach einem Alley-Oop-Anspiel von Doncic, der die Aufmerksamkeit der Defense auf sich zog und den allein gelassenen Willie Cauley-Stein bediente, zogen die Mavs bis auf 15 Punkte davon. Für Detroit lief in dieser Phase kaum mehr was zusammen, das galt vor allem für Grant, der nach seinen Foulproblemen zunächst erfolglos auf der Suche nach seinem Rhythmus war.

Allerdings hatte nun auch die Mavs-Offense vermehrt mit Problemen zu kämpfen. Anstatt früh Nägel mit Köpfen zu machen, brachte Dallas über einen Zeitraum von über vier Minuten nur 2 Punkte aufs Scoreboard. Ein Steal plus Fastbreak-Dunk von Porzingis brachte Dallas wieder zweistellig in Front, anschließend legten Hardaway Jr. und Finney-Smith von Downtown nach. Das war die Entscheidung.

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