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NBA

NBA Playoffs - 5 Fragen zum Aus der Brooklyn Nets: Die (schwierige) Suche nach dem dritten Star

Von Philipp Schmidt
Wer spielt künftig an der Seite von Durant und Irving?

Für die Brooklyn Nets endete eine von Verletzungen geplagte Saison in der ersten Playoff-Runde. Doch der Blick richtet sich längst auf die Offseason. Wie geht es auf der Head-Coach-Position weiter? Was wird aus dem wichtigsten Free Agent, was aus den Stars Kevin Durant und Kyrie Irving? Und wie passt Caris LeVert dazu?

SPOX beantwortet die wichtigsten Fragen zur Situation der Brooklyn Nets.

Was ist passiert und wie ist die Saison zu bewerten?

Die Nets wurden in der ersten Playoff-Runde von Champion Toronto Raptors gesweept, die Ausfallliste war jedoch in der Bubble in Disney World schier endlos. Unter anderem fehlten Kevin Durant, Kyrie Irving, Spencer Dinwiddie, DeAndre Jordan, Taurean Prince und Wilson Chandler, auch Joe Harris stand nur teilweise zur Verfügung.

In Anbetracht dieser Tatsache waren die zuletzt gezeigten Leistungen durchaus beachtlich. Die Nets gewannen fünf ihrer acht Seeding Games und besiegten dabei Top-Teams wie die Milwaukee Bucks oder L.A. Clippers. Platz sieben in der Eastern Conference wurde somit verteidigt, gegen abgezockte Raptors war dann allerdings nicht mehr als ein enges Spiel 2 drin.

Dabei konnten neben Caris LeVert auch Rollenspieler wie Timothe Luwawu-Cabarrot (16 Punkte, 3,8 Rebounds) oder der vor dem Restart verpflichtete Tyler Johnson (13,8 Punkte, 39,3 Prozent 3FG) Verantwortung übernehmen und Selbstvertrauen sammeln. Jarrett Allen legte ein Double-Double auf (10,3 und 14,8), während der eigentlich gute Dreierschütze Garrett Temple nur ein Viertel seiner Versuche von Downtown versenkte.

Ein sportliches Fazit der Saison, das auch Aussagekraft für die Zukunft hat, ist nahezu unmöglich. Durant verpasste die gesamte Spielzeit aufgrund seines in den Finals 2019 mit den Warriors erlittenen Achillessehnenrisses, Irvings Saison war nach 20 Einsätzen am 1. Februar aufgrund einer Schulterverletzung beendet. So verwundert es nicht, dass die Offense der Nets bisweilen unausgewogen daherkam (Rating: 108,7, Platz 22), während die Defense sogar etwas überraschte (Rating: 109,2, Platz 10).

War Irving fit, zeigte er seine Fähigkeiten und knackte zweimal die 50-Punkte-Marke, erstmals bei seinem Debüt gegen die Timberwolves. Ohne KD war er klar die erste Option der Nets und nahm durchschnittlich fast 21 Würfe. Die Zahlen lesen sich gut: 27,4 Punkte (Career High), 6,4 Rebounds und 5,4 Assists stehen zu Buche - und das bei absolut akzeptablen Quoten (47,8/39,4/92,2 Prozent).

Auch abseits des Courts sorgte Irving hin und wieder für Schlagzeilen. In seiner Funktion als Vizepräsident der NBAPA sprach er sich mit durchaus nachvollziehbaren Argumenten gegen einen Restart der Saison aus. Neben dem Fokus auf den systematischen Rassismus in den USA kritisierte er den Unterschied zwischen den Gehältern zwischen den Superstars und den restlichen Spielern.

Bereits im Januar übte er allerdings auch öffentliche Kritik an der Zusammenstellung des Kaders: "Es ist doch offensichtlich, jeder sieht es. Es ist sonnenklar, was wir brauchen, um den nächsten Schritt zu machen", sagte er. "Wir werden mit dem jetzigen Kader das Beste geben und werden uns dann mit dem anderen Zeug im Sommer befassen, wenn es darum geht, wie wir den Kader optimieren können."

Die Topscorer der Brooklyn Nets gegen Toronto

SpielerPunkteFG in %3FG in %FT
Caris LeVert20,337,042,918/25
Joe Harris (2 Spiele)16,552,258,32/4
Timothe Luwawu-Cabarrot16,033,933,311/12
Tyler Johnson13,845,739,32/2
Garrett Temple12,034,725,05/6
Jarrett Allen10.3/58,313/16
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