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NBA

NBA Playoffs: Dennis Schröder stark bei Overtime-Sieg der Thunder - OKC verkürzt gegen Houston Rockets auf 1-2

Von SPOX
Dennis Schröder avanciert beim Sieg der Oklahoma City Thunder in Spiel 3 zum Topscorer seines Teams.

Die Oklahoma City Thunder haben Spiel 3 gegen die Houston Rockets dank einer dominanten Overtime mit 119:107 für sich entschieden. Zuvor liefern sich beide Teams einen echten Thriller, doch in der Verlängerung fehlt den Rockets die Antwort auf die drei OKC-Guards. Dennis Schröder avanciert zum Topscorer seines Teams.

Oklahoma City Thunder (5) - Houston Rockets (4) 119:107 OT (BOXSCORE), Serie: 1-2

Nach 6 Punkten in Spiel 1 und 13 in Spiel 2 lieferte Schröder seinen bisher besten Auftritt in den diesjährigen Playoffs ab. Der Deutsche beendete die Partie mit 29 Punkten und 5 Assists bei 10 von 23 aus dem Feld (hier gibt es alle Schröder-Highlights). Nur von Downtown lief es nicht ganz so gut (2/10 Dreier).

Auch die beiden anderen Guards Chris Paul (26, 6 Rebounds und 5 Assists) sowie Shai Gilgeous-Alexander (23, 7 und 6, dazu 4 Steals) zeigten starke Leistungen, Danilo Gallinari steuerte 20 Punkte bei, Steven Adams legte 6 und 13 auf. Der Center verpasste allerdings mit einer Knieprellung die Schlussphase.

Einen Unterschied machte das nicht mehr. OKC dominierte die Overtime und entschied den Extra-Abschnitt mit 15:3 für sich. Auch, weil der bis dahin starke James Harden mit sechs Fouls auf der Bank saß. Mit 38 Punkten (12/27 FG, 3/13 Dreier), 7 Rebounds und 8 Assists war er dennoch Topscorer der Partie (hier geht es zu seinen Highlights). Jeff Green kam auf 22 Punkte (5/8 Dreier) von der Bank, Eric Gordon erzielte 18 Zähler (8/24 FG, 2/10 Dreier).

Die Thunder verkürzten durch den Overtime-Sieg in der Best-of-Seven-Serie auf 1-2. Spiel 4 findet am Montagabend um 22 Uhr deutscher Zeit live auf DAZN statt.

Dennis Schröder bringt Thunder nach schwachem Start zurück

Den Start in die Partie hatten sich die OKC Thunder in Anbetracht des 0-2-Serienrückstands sicherlich anders vorgestellt. Offensiv lief in der Anfangsphase relativ wenig zusammen, von den ersten 14 Feldwurfversuchen fanden nur ganze zwei den Weg durch die Reuse. Die Quittung folgte in Form eines frühen 7:19-Rückstands.

Nach der Einwechslung von Schröder Mitte des Durchgangs lief es aber besser, der Deutsche hielt sein Team mit 7 Punkten im ersten Viertel in Schlagdistanz. Zwar lief im zweiten Abschnitt Harden ordentlich heiß (16 Punkte in diesem Durchgang), doch OKC hielt die Partie mit einer deutlich verbesserten Offense mit mehr Tempo und gutem Spiel der drei Guards offen (63:57 HOU zur Halbzeitpause).

Nach wenigen Minuten im dritten Viertel übernahmen die Thunder mit Hilfe eines 9:0-Laufs sogar erstmals in der Partie die Führung. Houston war jedoch schnell wieder in Person von Harden zur Stelle. Zwar machte Luguentz Dort dem Bärtigen das Leben einige Male schwer, doch komplett aufhalten ließ sich Harden nicht. Kein Team konnte sich in dieser Phase einen wirklichen Vorteil erspielen, entsprechend knapp ging es bis in die Schlussminuten zur Sache.

Gut drei Minuten vor Schluss brachte Green die Texaner mit 95:93 in Front, anschließend tankte sich Harden gegen DS17 zum Korb. Dort war in dieser Phase auf der Bank zu Gunsten des Drei-Guard-Lineups mit Gallinari und Adams. Allerdings kehrte Dort schnell wieder aufs Parkett zurück, um gegen Harden zu verteidigen.

Packende Schlussphase: Thunder dominieren Overtime

Green legte jedoch mit einem Driving-Dunk nach, während Adams auf der Gegenseite einen Layup an den Ring setzte. Die Antwort lieferte Schröder, der mit einem Dreier gut eine Minute vor dem Ende auf 97:99 verkürzte. Die Schlusssekunden waren geprägt von Replays, zunächst entschieden die Refs auf ein Foul abseits des Balles von CP3 gegen Harden. Die Folge: Freiwurf und Ballbesitz für Houston.

Allerdings warfen die Rockets im Inbounds-Play den Ball weg (nach Replay-Review) und SGA bestrafte dies gnadenlos mit einem weit offenen Dreier aus der Ecke 13,8 Sekunden vor dem Ende (104:103 OKC). Ohne dass Harden im letzten Angriff überhaupt den Ball berührte, erarbeitete sich Danuel House einen Trip an die Freiwurflinie - versenkte allerdings nur einen seiner zwei Freebies zum Ausgleich. Pauls potenzieller Reverse-Layup zum Sieg rollte nur über den Ring. Overtime!

Vier Minuten der fünfminütigen Verlängerung musste Houston allerdings ohne Harden auskommen, der mit sechs Fouls auf die Bank musste. Zwei Paul-Dreier sowie ein Dort-Layup brachten OKC schnell bis auf 11 Zähler weg. Houston fehlte ohne Harden die Firepower, auch weil kein Dreier mehr fallen wollte (insgesamt 15/50 von Downtown, 30 Prozent). Die Thunder ließen sich den so wichtigen OT-Sieg nicht mehr nehmen.

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