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NBA - Dennis Rodman: Seine Erfolge, seine Stationen bei den Bulls und Pistons und seine Skandale

Von SPOX
Dennis Rodman spielte insgesamt 14 Jahre in der NBA.

Dennis Rodman war Zeit seiner Karriere eine der schillerndsten Figuren der NBA. Bei den Bad Boys Pistons und an der Seite von Michael Jordan bei den Chicago Bulls gewann er fünf Titel. Bekannt ist er zudem für seine zahlreichen Skandale abseits des Parketts.

Insgesamt 14 Saisons absolvierte Rodman in der besten Basketballliga der Welt, dabei lief er für die Detroit Pistons, San Antonio Spurs, Chicago Bulls, Los Angeles Lakers und Dallas Mavericks auf. SPOX gibt einen Überblick über die Karriere des Exzentrikers.

Dennis Rodman: Seine Stationen als Spieler in der NBA

Rodman spielte in der NBA für insgesamt fünf Teams, bekannt wurde der heute 58-Jährige aber vor allem als Teil der "Bad Boys" bei der Detroit Pistons, und später als Mitspieler von Michael Jordan bei den Chicago Bulls. Rodman gewann mit den Pistons und Bulls insgesamt fünf NBA-Titel.

Der Power Forward gilt als einer der besten Rebounder und Verteidiger aller Zeiten, obwohl er mit lediglich 2,01 Meter Körpergröße eigentlich viel zu klein für seine Position war. Dafür konnte Rodman von Guard bis Center jede Position hervorragend verteidigen.

So überrascht es nicht, dass Rodman in seiner Karriere gleich zweimal zum Verteidiger des Jahres gewählt wurde. Außerdem wurde Rodman gleich achtmal in ein All-Defensive-Team gewählt. In sieben Saisons schnappte er sich zudem die Rebound-Krone.

Dennis Rodman: Seine Erfolge und Auszeichnungen

Erfolge und AuszeichnungenJahr
NBA-Champion5x (1989 und 1990 mit den Pistons, 1996, 1997 und 1998 mit den Bulls)
Defensive Player of the Year2x (1990 und 1991)
All-Star2x (1990 und 1992)
All-NBA-Team2x (3rd Team 1992 und 3rd Team 1995)
All-Defensive-Team8x (1st Team 1989, 1990, 1991, 1992, 1993, 1995, 1996 und 2nd Teams 1994)
Rebound-Champ7x (von 1991/92 bis 1997/98)

Dennis Rodman: Seine Karriere im Überblick

Als Anerkennung für seine Erfolge im Trikot der Pistons und seinen Einfluss auf die Championship-Teams der Bad Boys wurde im Jahr 2011 Rodmans Trikot mit der Nr. 10 unter die Hallendecke in Detroit gezogen - eine der größten Ehren im US-Sport. Ein Jahr später wurde Rodman zudem in die Basketball Hall of Fame aufgenommen.

In seiner Karriere absolvierte "The Worm", der 1986 in der zweiten Runde als 27. Pick gedraftet wurde, insgesamt 911 Spiele, in denen er im Schnitt 7,3 Punkte, 13,1 Rebounds und 1,8 Assists bei 52,1 Prozent Trefferquote aus dem Feld auflegte. Seine erfolgreichsten Zeiten erlebte er in Detroit und Chicago, nur unterbrochen von einem zweijährigen Zwischenstopp bei den San Antonio Spurs.

Nach dem Threepeat mit den Bulls von 1996 bis 1998 verbrachte Rodman einen Teil der Lockout-Saison bei den Los Angeles Lakers. Im Februar 2000 ging es schließlich für ein kurzes, aber denkwürdiges Intermezzo zu den Dallas Mavericks.

Die Teams von Dennis Rodman im Überblick

TeamsSaisonsSpiele / Minuten pro PartiePunkteReboundsAssistsFG%
Pistons7 (1986 - 1993)549 / 29,88,811,51,353,7
Spurs2 (1993 - 1995)128 / 35,65,617,12,255,1
Bulls3 (1995 - 1998)199 / 34,65,215,32,845,2
Lakers1 (1998/99)23 / 28,62,111,21,334,8
Mavs1 (1999/2000)12 / 32,42,814,31,238,7

Die Spitznamen von Dennis Rodman: The Worm

Rodman, der in New Jersey geboren wurde, aber in Dallas aufwuchs, ist in NBA-Kreisen bekannt als "The Worm", der Wurm. Laut eigener Aussage erhielt er den Spitznamen von seiner eigener Mutter, weil er sich beim Spielen am Flipperautomaten wie ein Wurm drehte und wendete, wie die L.A. Times einmal schrieb.

Als weitere Spitznamen von Rodman sind unter anderem Dennis the Menace, Psycho, Demolition Man oder Rodzilla bekannt.

Dennis Rodman als Wrestler: Tag-Team mit Hogan

Schon während seiner NBA-Karriere versuchte sich Rodman auch als Wrestler. So half der NBA-Star unter anderem Hulk Hogan dabei, seinen WCW-Titel im Schwergewicht zurückzuerobern.

Im Juli 1998 bildete er mit Hogan beim Bash at the Beach ein Tag-Team und stand dabei Diamond Dallas Page und Karl Malone, dem Power Forward der Utah Jazz, gegenüber. Malone und Rodman standen sich in den beiden Finals 1997 und 1998 bereits auf dem Basketball-Feld gegenüber. Im Ring errangen Rodman und Hogan letztlich den Sieg.

Dennis Rodman als Schauspieler: Flop in Hollywood

Darüber hinaus hatte Rodman bereits 1996 bei MTV seine eigene Reality Show, "The Rodman World Tour". Dazu ergatterte Rodman auch einige Filmrollen. So spielte er im Action-Film "Double Team" an der Seite von Jean-Claude Van Damme und Mickey Rourke, 1999 bekam Rodman im Film "Simon Sez" sogar die Hauptrolle.

Beide Filme floppten jedoch, für "Double Team" wurde Rodman gleich dreimal mit der Goldenen Himbeere in den Kategorien Schlechtester neuer Star, Schlechtester Nebendarsteller und Schlechtestes Film-Duo (mit Van Damme) "ausgezeichnet."

Dennis Rodman: Nordkorea, Frauen, Skandale

Rodman stand über die Jahre immer wieder im Fokus der Öffentlichkeit wegen seines exzentrischen Auftretens - beispielsweise trug er gerne mal Frauenkleider oder präsentierte seinen Körperschmuck - und dem ein oder anderen Skandal abseits des Parketts. Ihm wird eine Beziehung mit Madonna nachgesagt, zudem war er für ein paar Monate mit Modell und Schauspielerin Carmen Electra verheiratet.

Aus zweiter Ehe mit Michelle Moyer hat Rodman einen Sohn und eine Tochter, doch auch diese Ehe hielt nicht lange. Nach der Hochzeit 2003 reichte Moyer bereits 2004 die Scheidung ein. Zwar versuchte das Paar mehrere Male, die Ehe zu retten, doch 2012 wurde die Scheidung schließlich offiziell.

Mit dem Gesetz hatte Rodman immer mal wieder Schwierigkeiten. Im Dezember 1999 wurde die Polizei zu seinem Haus gerufen, nachdem ein Streit mit seiner damaligen Frau Carmen Electra eskaliert war. Gut einen Monat später wurde er wegen Trunkenheit am Steuer verhaftet. Aufgrund anhaltender Alkoholprobleme begab sich Rodman mehrfach in Entzug.

2013 sorgte er erneut für mediales Aufsehen, da er sich in Nordamerika mit dem dortigen Machthaber Kim Jong-un traf. Insgesamt reiste er fünfmal nach Nordkorea, um seinen "Freund", wie er Kim Jong-un selbst bezeichnete, zu besuchen.

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