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NBA: 61 Punkte! Damian Lillard mit Franchise-Rekord - Desolater Harden und die Rockets verlieren gegen Dennis Schröder und die OKC Thunder

Von SPOX
Damian Lillard erzielte gegen die Golden State Warriors zum zweiten Mal mindestens 60 Punkte.

Die Oklahoma City Thunder haben dank eines starken Schlussabschnitts von Dennis Schröder einen Comeback-Sieg in Houston gefeiert. James Harden zeigt dabei erneut eine schwache Vorstellung und trifft kein Scheunentor. Derweil sorgt Damian Lillard mit seiner 61-Punkte-Explosion gleich für mehrere Rekorde und Giannis Antetokounmpo knackt beim Sieg gegen die Bulls einen Meilenstein.

Der amtierende Champion sieht nach einem 21-Punkte-Vorsprung im vierten Viertel bereits wie der sichere Sieger aus, doch Trae Young und die Hawks machen es nochmal spannend. Die Wizards träumen nach dem Sieg gegen die Pistons weiter von den Playoffs.

Washington Wizards (14-28) - Detroit Pistons (16-28) 106:100 (BOXSCORE)

  • Nach zuletzt drei Niederlagen in Serie haben sich die Wizards hinter 29 Punkten von Bradley Beal mit einem Sieg gegen die Pistons zurückgemeldet - und damit einen wichtigen Sieg im Playoff-Kampf in der Eastern Conference gegen einen direkten Konkurrenten gefeiert. Trotz des derzeit zwölften Rangs haben die Wizards die Postseason noch nicht aus den Augen verloren.
  • "Die Bilanz vom Siebt- und Achtplatzierten sind nicht gerade großartig", sagte Wizards-Coach Scott Brooks. "Ich bin mir sicher, dass jemand überraschen und da oben reinspringen wird." Auch Beal stellte klar, dass die Playoffs weiterhin das Ziel sind.
  • Gegen die Pistons nutzten die Hausherren einen 9:0-Lauf im vierten Viertel, um sich den entscheidenden Vorsprung zu erspielen. Beal überzeugte dabei sowohl mit seinem Scoring als auch mit 6 Assists. Auch Ian Mahinmi (21 und 7 Rebounds) machte eine gute Partie, Isaac Bonga kam als Starter auf 2 Punkte, 3 Rebounds und 2 Steals in 22 Minuten.
  • Andre Drummond erwischte derweil einen eher gebrauchten Abend. Zwar beendete der Pistons-Center die Partie mit einem starken Double-Double (18 und 16 Bretter, 7/11 FG). Doch gleichzeitig leistete er sich 9 Turnover, war das Opfer eines üblen Beal-Crossovers und verlor in der Schlussminute einen Zahn. Derrick Rose, um den sich einige Trade-Gerüchte ranken, war mit 21 Punkten (8/21 FG) bester Scorer der Gäste.

Atlanta Hawks (10-34) - Toronto Raptors (29-14) 117:122 (BOXSCORE)

  • Norman Powell ist ordentlich on fire, das bewies der 26-Jährige in Atlanta ein weiteres Mal. Mit 27 Punkten, 17 davon im Schlussabschnitt, führte er den amtierenden Champion zum Sieg gegen die Hawks und damit zum vierten Erfolg in Serie. Allerdings musste Toronto bis in die Schlussminute zittern.
  • Im vierten Viertel schienen die Gäste aus Kanada die Kontrolle zu übernehmen, die Raptors setzten sich bis auf 21 Punkte ab. Das lag in erster Linie an Powell, der mit drei Dreiern in Folge heiß lief (insgesamt 6/9) und gemeinsam mit den anderen Reservisten einen 8-Punkte-Rückstand aus dem dritten Durchgang in eine komfortable Führung verwandelte.
  • "Er ist ein großartiger Scorer. Es ist hart, wenn er so loslegt", lobte im Anschluss auch Trae Young. Der Point Guard der Hawks war aber ebenfalls recht gut aufgelegt. 42 Punkte (11/20 FG, 2/7 Dreier, 18/21 FT) und ein Season-High von 15 Assists bei 7 Turnover standen am Ende hinter seinem Namen, 18 seiner Zähler erzielte er im letzten Durchgang.
  • So führte Young die Hawks zu einem irren Comeback, gut 30 Sekunden vor dem Ende waren die Hausherren wieder auf zwei Punkte dran (115:117). Anschließend leistete sich John Collins (17 und 11 Rebounds) allerdings ein Foul bei einem Dreierversuch von Fred VanVleet, der letztlich von der Linie den Sieg eintütete.
  • Neben Powell, der zum fünften Mal in Folge mindestens 20 Punkte auflegte, was ihm in seiner Karriere bisher noch nie gelang, war FVV der zweitbeste Scorer (20). Pascal Siakam steuerte zudem 18 Zähler sowie 6 Rebounds bei, Kyle Lowry kam auf 10 Punkte und 7 Assists.

Brooklyn Nets (18-24) - Philadelphia 76ers (29-16) 111:117 (Spielbericht)

Charlotte Hornets (15-30) - Orlando Magic (21-23) 83:106 (BOXSCORE)

  • Die aktuell schwächelnden Hornets erwiesen sich auch für die Magic als ein leichter Gegner. Orlando hatte dank eines starken Schlussabschnitts keine Probleme mit den Hornets, die zum siebten Mal in Folge das Parkett als Verlierer verließen. Orlando feierte dagegen nach zuletzt zwei Niederlagen in Serie wieder einen Sieg.
  • Nachdem das erste Viertel noch an die Hausherren ging, übernahmen die Magic im zweiten Viertel mit einem 14:1-Lauf die Kontrolle. Nach dem Seitenwechsel wuchs der Vorsprung bis auf 17 Zähler an, doch Charlotte bewies immerhin Moral, kam Ende des dritten Viertels nochmal auf 7 Punkte ran. Ein weiterer 27:8-Run der Gäste sorgte im Schlussabschnitt aber schnell für klare Verhältnisse.
  • Evan Fournier (26) und Nikola Vucevic (24 und 10 Rebounds) waren letztlich zu viel für die Hornets, beide erzielten im letzten Durchgang jeweils 12 Zähler. Auch Terrence Ross mit 19 Punkten von der Bank machte eine gute Partie. Das konnte man vom Backcourt-Duo der Hornets nicht behaupten: Sowohl Devonte' Graham (15, 5/17 FG) als auch Terry Rozier (4, 0/6 FG) hatten große Probleme, Malik Monk mit 20 Punkten und P.J. Washington mit 19 waren noch die gefährlichsten Hornissen.
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