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NBA: Los Angeles Lakers um überragenden LeBron James überrollen desolate Dallas Mavericks

Von SPOX
LeBron James war gegen die Dallas Mavericks nicht zu stoppen.

Die Los Angeles Lakers haben im vierten Spiel gegen die Dallas Mavericks den dritten Sieg in dieser Saison eingefahren. LeBron James dominierte beim 129:114-Sieg in allen Belangen und war hauptverantwortlich dafür, dass die enttäuschenden Mavs nie wirklich im Spiel waren. Luka Doncic machte eines seiner schlechtesten Spiele in dieser Saison.

 

Dallas Mavericks (23-15) - Los Angeles Lakers (31-7) 114:129 (BOXSCORE)

Während die ersten drei Spiele zwischen diesen beiden Teams eng waren, dominierten diesmal die Lakers - und das lag an LeBron James. Der King drehte ohne Co-Star Anthony Davis richtig auf und verbuchte 35 Punkte (14/24 FG), 16 Rebounds sowie 7 Assists in gerade einmal 32 Minuten. LeBron gewann auch das Privatduell mit Luka Doncic (25, 8/19, 10 Boards, 7 Dimes, 6 Turnover) deutlich, der mit der physischen Verteidigung der Lakers über das komplette Spiel haderte und zwischenzeitlich aus Frust sein Jersey zerriss.

Dallas startete bereits ganz schwach in die Partie. LeBron sezierte die Defense nach Belieben, auf der anderen Seite wirkte Doncic müde und wollte überhaupt nicht in Fahrt kommen. Entsprechend stockte die Offense der Mavs, es hagelte Fahrkarten. Die Lakers trafen dagegen fünf ihrer ersten sieben Dreier. Stark war auch Kyle Kuzma, der für den verletzten Anthony Davis in die Starting Five rückte. Der Forward hatte schon im ersten Viertel 11 Zähler gesammelt und damit seinen Anteil daran, dass die Lakers nach zwölf Minuten mit 45:27 (!) führten.

Der Vorsprung wuchs weiter, nur Boban Marjanovic leistete Gegenwehr. Es sollte noch ein wenig dauern, bis die Mavs durch And-1s von Doncic und Dwight Powell sowie einem Doncic-Dreier ein wenig Leben versprühten. Nach einem weiteren 9:0-Lauf der Mavs war die Halle dann endgültig wieder da. So waren die Gastgeber zwischenzeitlich auf 12 Zähler dran, aber die Lakers brachten LeBron zurück auf das Feld und dieser übernahm sofort wieder die Kontrolle.

Der King bewahrte auch in einer hitzigen Phase die Nerven, als sich beide Teams vermehrt über die zahlreichen Pfiffe beschwerten. So standen für die Lakers zur Pause 79 Punkte (Saisonrekord) und eine Führung von 21 Zählern zu Buche.

Kurzes Aufbäumen der Mavs reicht nicht

Die Mavs konnten den Rückstand zunächst nicht verkleinern, dafür hatten die Bigs der Lakers (JaVale McGee und Dwight Howard) schon Mitte des dritten Viertels fünf Fouls eingesammelt. LeBron und Jared Dudley gaben die Aushilfs-Center, doch Doncic und Co. attackierten nun Angriff für Angriff die Zone, weil es keinen Ringschutz mehr gab.

So kippte das Spiel, die Lakers trafen plötzlich auch ihre offenen Würfe nicht mehr. Kurioserweise fingen sich die Gäste dann aber mit einem abenteuerlichen Lineup aus Rajon Rondo, Alex Caruso, Kentavious Caldwell-Pope, Danny Green und Dudley, vor allem weil Dallas ohne Doncic absolut nichts einfiel. Mit 86:99 ging es in den Schlussabschnitt.

Dort setzte LeBron mit einem ansatzlosen Dreier ein schnelles Zeichen, die Lakers machten die ersten 7 Punkte. Mavs-Coach Rick Carlisle wurde wenig später der Halle verwiesen, als er sich sein zweites Technisches Foul abholte. LeBron hatte eine Coach's Challenge gefordert, was aber eigentlich gar nicht möglich war, da der Ball schon wieder im Spiel war, die Refs ließen es dennoch überprüfen - der Call wurde bestätigt.

Das änderte aber letztlich nichts mehr am Ausgang, die Lakers spielten ihren Stiefel souverän herunter und ließen nichts mehr anbrennen. Nach James war Kuzma mit 26 Punkten (9/22 FG) der beste Scorer, dazu machte auch Rondo (10) einen soliden Eindruck. Für Dallas kam Tim Hardaway Jr. auf 22 Zähler, Marjanovic legte 14 Punkte und 10 Rebounds (7 offensiv) in nur zehn Minuten auf.

Maxi Kleber verbuchte zwar nur 2 Zähler (0/3 FG) und 2 Rebounds, war aber der beste Mavs-Akteur in der Defense, nicht nur aufgrund seiner 3 Blocks, zwei davon gegen LeBron.

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