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NBA: Los Angeles Lakers bremsen Dallas Mavericks aus - deutliche Pleite für Luka Doncic und Co. gegen LeBron

Luka Doncic erwischt bei der Niederlage gegen die Lakers einen schwachen Abend.

Die Dallas Mavericks haben nach zwei Siegen in Folge eine deutliche Niederlage gegen die Los Angeles Lakers einstecken müssen. Beim 108:95 (BOXSCORE) fehlt die Feuerkraft gegen die starke Lakers-Defense. Luka Doncic erwischt einen schwachen Abend - LeBron James überragt.

Der amtierende Rookie des Jahres hatte gegen die hervorragende Defense der Lakers enorme Probleme, am Ende hatte er mit 19 Punkten (5/14 FG), 7 Assists und 6 Ballverlusten eine der schwächsten Ausbeuten seiner bisherigen Saison vorzuweisen. Dennoch war er Top-Scorer seines Teams, das reichte gegen LeBron James und Co. aber nicht.

Der King hielt sich zwar als Scorer etwas zurück (13 Punkte, 3/10 FG), brillierte dafür aber als Passgeber und Dirigent der Lakers-Offense. Mit seinen 13 Assists bediente er immer wieder die ebenfalls starken Anthony Davis (23, 8/12 FG), Dwight Howard (15, 6/7 FG) oder JaVale McGee (11, 5/6 FG). Auch Kentavious Caldwell-Pope lieferte mit 19 Zählern von der Bank (4/5 Dreier) einen starken Auftritt ab.

Auf Seiten der Mavs, die schwache 36 Prozent aus dem Feld trafen und mit 95 Punkten einen Saisontiefstwert aufstellten, waren neben Doncic noch Delon Wright (14) und Dorian Finney-Smith (12) die besten Punktesammler. Kristaps Porzingis kam auf 11 Punkte und 7 Rebounds, Maxi Kleber blieb mit 3 Zählern (1/6 FG) und 3 Brettern ebenfalls eher unauffällig.

Ein Offensiv-Spektakel bekamen die Fans im Staples Center von Beginn an nicht zu sehen. Avery Bradley machte als Wachhund von Doncic einen sehr guten Job, ließ dem Slowenen kaum Luft zum Atmen. So dauerte es etwas mehr als sieben Minuten, bis der Mavs-Star seine ersten Punkte erzielte.

Dallas Mavericks: Schockmomente um Doncic und Hardaway Jr.

Dallas musste zudem eine frühe Verletzung von Tim Hardaway Jr. verkraften. Bei einem Fastbreak-Dunk verletzte sich der 27-Jährige am Oberschenkel, anschließend humpelte er in die Kabine und konnte nicht mehr zurückkehren. Nach dem ersten Viertel lagen die Mavs mit 19:25 zurück.

LeBrons teils überragendes Playmaking auf der einen und die weiterhin schwächelnde Mavs-Offense auf der anderen Seite sorgten Mitte des zweiten Abschnitts dafür, dass L.A. sich bis auf 9 Zähler absetzte. Wenig später baute die Lakers-Bank den Vorsprung auf 14 Punkte aus.

Kurz vor Ende der ersten Halbzeit gab es den nächsten Schockmoment für die Mavs: Bei einem Wurffoul von Howard stürzte Doncic übel und landete mit voller Wucht auf seinem Rücken. Der Slowene musste zur Untersuchung in die Kabine, seine Kollegen folgten kurz darauf mit einem 43:54-Rückstand.

Los Angeles Lakers verhindern Mavs-Run - zweiter Sieg in Folge

Doncic stand zu Beginn der zweiten Halbzeit wieder auf dem Parkett, doch ein Comeback konnten die Mavs nicht mehr starten. Die Offensiv-Probleme hielten auch nach dem Seitenwechsel an, dank mehrerer Dreier von J.J. Barea (10 Punkte) blieb Dallas zumindest mehr oder weniger in Reichweite. Die Lakers gingen mit 84:69 in den Schlussabschnitt.

Einen Lauf, um das Spiel noch einmal spannend zu gestalten, konnten die Gäste aber auch im letzten Durchgang nicht hinlegen. Die Lakers gaben den zweistelligen Vorsprung nicht aus der Hand und fuhren letztlich locker den zweiten Sieg in Folge nach zuletzt vier Pleiten ein.

Die wichtigsten Statistiken

Los Angeles Lakers (26-7) vs. Dallas Mavericks (21-11) 108:95 (BOXSCORE)

  • Im ersten Viertel gegen die Warriors einen Tag zuvor schenkten die Mavs dem Gegner noch 41 Punkte ein - an diesem Abend kamen sie in den ersten 24 Minuten auf gerade einmal 43 Zähler! Dallas versenkte dabei nur schwache 31,1 Prozent aus dem Feld. Beide Teams machten sich zudem zeitweise mit Zonenverteidigungen das Leben gegenseitig schwer. L.A. kam aber immerhin auf eine Wurfquote von 46,2 Prozent.
  • Dallas fand defensiv kein Mittel gegen die abrollenden Big Men der Lakers. Das Pick'n'Roll mit LeBron als Ballhandler bestätigte sich als hervorragende Waffe, dank der starken Pässe von LBJ kamen die Hausherren immer wieder zu offenen Alley-Oops. Auch ansonsten dominierte L.A. die Zone, insgesamt kamen die Lakers auf 54 Points in the Paint (DAL: 32).
  • Auch abseits des Kings lief der Ball sehr gut durch die Reihen der Gastgeber. Bei 38 erfolgreichen Field Goals verzeichneten die Lakers starke 28 Assists.
  • Mit dem Dreierfeuerwerk bei den Dubs hatten die Mavericks offenbar eine Menge Pulver für dieses Wochenende verschossen. Dallas traf nur 13 von 43 aus der Distanz (30,2 Prozent), durch die Lakers-Dominanz in der Zone hielt sich auch L.A. mit den Triples etwas zurück (9/23).
  • Mit einem Full-Court-Assist zu AD verzeichnete LeBron die 9000. Vorlage seiner Karriere. Der King ist erst der neunte Spieler, der diese Schallmauer durchbrechen konnte, zudem ist er der einzige, der sowohl in Sachen All-Time-Scoring als auch bei den All-Time-Assists in den Top 10 liegt - und der erste Spieler, der in seiner Karriere mindestens 30.000 Punkte, 9000 Rebounds und 9000 Assists sammelte!

Der Star des Spiels

LeBron James. Der seit Montag 35-Jährige muss nicht auf hohem Niveau scoren, um einem Spiel seinen Stempel aufzudrücken. Das hat LeBron an diesem Abend eindrucksvoll bewiesen. Der King nahm nur 10 Würfe, dominierte aber dennoch die Lakers-Offense mit seinem starken Playmaking.

Der Flop des Spiels

Luka Doncic. Gegen die starke Defense der Lakers - entweder wich Bradley keinen Millimeter von seiner Seite oder L.A. schickte Double-Teams - sah Doncic kein Land. Nur 5 seiner 14 Wurfversuche waren erfolgreich (0/6 Dreier), dazu standen seinen 7 Assists 6 Turnover gegenüber. Neben dem Spiel gegen Denver Ende Oktober war das wohl sein schwächster Auftritt in dieser Saison, nach seinem Sturz wirkte er (verständlicherweise) nicht bei vollen Kräften.

Die Szene des Spiels

Unter den 13 Vorlagen von LeBron waren einige Leckerbissen. Zum Beispiel der bereits erwähnte Full-Court-Assist zum dunkenden AD, doch auch Howard verwertete einige Alley-Oop-Anspiele des Kings äußerst sehenswert. Schließlich kamen alle seine 6 Field Goals per krachendem Slam.

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