NBA

Russ! Wiggins! Giannis! Heiße 14-Spiele-Nacht

Von SPOX
Russell Westbrook, Andrew Wiggins und Giannis Antetokounmpo
© getty
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Houston Rockets (40-18) - Miami Heat (25-32) 109:117 (BOXSCORE)

5:20 Minuten vor der Halbzeit traf Miamis Wayne Ellington einen Dreier zum 44:38 für Miami. Bis dahin war es ein Schlagabtausch auf Augenhöhe, doch anschließend dominierten die Gäste vom South Beach das Geschehen und gaben ihre Führung nicht mehr ab.

Dabei profitierten sie auch von einer Verletzung Patrick Beverleys, der sich am Anfang des zweiten Viertels an der Leiste weh tat. Die Defense der Rockets ist ja ohnehin nicht gerade furchteinflößend und verlor durch den Verlust ihres besten Guard-Verteidigers noch mehr Qualität. Das merkten vor allem die Schützen Miamis, die nach erfolgreichen Drives und Kickout-Pässen immer wieder erfolgreich waren (53 Prozent FG, 38 Prozent 3FG).

Dion Waiters (9 Rebounds, 7 Assists) und Hassan Whiteside (14 Rebounds) legten jeweils 23 Zähler auf, Goran Dragic steuerte 21 Punkte bei. Auf der anderen Seite war das Triple-Double von James Harden (38 Punkte, 12 Rebounds, 12 Assists) letztendlich wertlos.

Denver Nuggets (25-31) - Minnesota Timberwolves (22-35) 99:112 (BOXSCORE)

Das war ein enorm wichtiger Erfolg für die Timberwolves - schließlich waren sie bei den achtplatzierten Nuggets zu Gast, die es im Playoff-Rennen einzuholen gilt. Das Duell stand natürlich im Zeichen der beiden Big-Man-Supertalente Karl-Anthony Towns und Nikola Jokic - dachte man fälschlicherweise.

Denn ein anderer Jungspund stahl allen die Show: Andrew Wiggins. Der Flügelspieler legte sein zweites 40-Punkte-Spiel innerhalb von 24 Stunden hin, wobei er einmal Jokic übel mit aufs Poster nahm. KAT gefiel das. Die Nuggets hatten zu keinem Zeitpunkt des Spiels eine Antwort auf den No.1-Pick von 2014, der äußerst effizient punktete (15/26 FG) und dabei auch noch gut auf den Ball aufpasste (1 TO).

Darüber hinaus konnten die Gastgeber auch offensiv nicht an die Leistung anknüpfen, die sie beim Blowout-Sieg über die Warriors aufs Parkett gezaubert hatten. Sie trafen nur 32 Prozent von Downtown und ließen darüber hinaus einen Haufen offener Layups liegen. Lediglich Gary Harris punktete konstant (22 Punkte), während bei den Wolves neben Wiggins auch Towns überzeugte (24 Punkte, 19 Rebounds) und das private Duell gegen Jokic (15 Punkte, 14 Rebounds) gewann.

Utah Jazz (35-22) - Portland Trail Blazers (23-33) 111:88 (BOXSCORE)

Als sich die Blazers nach einem 28:40-Rückstand zurück ins Spiel gekämpft hatten und Anfang des dritten Viertels mit einem Punkt in Führung gingen, sah es so aus, als könnten sie den Jazz Paroli bieten. Daraus wurde dann allerdings doch nichts.

Denn der zuvor eher kalte Gordon Hayward taute plötzlich auf und führte sein Team zu einem 20:4-Run, der den Abend früh entschied. Hayward erzielte 13 seiner 22 Punkte im entscheidenden dritten Viertel, nachdem er zuvor bloß 2/9 aus dem Feld geschossen hatte.

Die Jazz haben damit ihre Niederlagenserie von drei Spielen beendet und gehen mit einem positiven Gefühl in die All-Star-Pause. Portland hingegen schaffte es mal wieder nicht, Struktur ins eigene Spiel zu bringen: Weder Damian Lillard (13 Punkte, 3/19 FG), noch C.J. McCollum (18 Punkte, 8/19 FG) erwischten einen guten Tag.