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MLB Playoffs: Sweep! Nationals erreichen World Series - Cole hält Yankees in Schach

Juan Soto und die Washington Nationals haben nach einem Sweep in der NLCS die World Series erreicht.

Die Washington Nationals haben auch das vierte Spiel der National League Championship Series gegen die St. Louis Cardinals gewonnen, damit den Sweep perfekt gemacht und erstmals die World Series erreicht. Die Houston Astros wiederum machten einen wichtigen Schritt dahin mit ihrem Auswärtssie in Spiel 3 der ALCS gegen die New York Yankees.

National League Championship Series 2019

Washington Nationals vs. St. Louis Cardinals, Spiel 4

Ergebnis: 7:4 - Serie: 4-0. Die Nationals erreichen die World Series

Seit 1969 gab es die Montreal Expos, die seit 2005 die Washington Nationals sind. Im Jahr 2019 erreichen diese nun erstmals die World Series.

Sicherstellten die Nationals das im Grunde schon im ersten Inning. Sieben Runs gelangen den Hausherren im Nationals Park. Und jeder durfte mal, denn Washington schickte insgesamt elf Batter an die Platte. Es war so dermaßen eindeutig, dass Cardinals-Manager Mike Shildt noch im ersten Frame Starter Dakota Hudson mit nur einem Out auf dem Konto (1/3 IP, 5 H, 7 R, 4 ER, BB) auswechselte.

Für ihn kam Adam Wainwright, der das Inning beendete, aber auch noch die zwei Runner scoren ließ, die ihm Hudson hinterlassen hatte. Der Move allerdings stabilisierte das Pitching der Gäste, die danach nicht mehr viel zuließen.

Und Patrick Corbin? Der begann das Spiel zuvor mit drei Strikeouts und befeuerte damit die Zuschauer vom ersten Pitch an. Corbin sammelte in den ersten vier Innings 10 Strikeouts, was in nur vier Innings nie zuvor jemand in der Postseason geschafft hatte.

St. Louis Cardinals schaffen im fünften Inning den Anschluss

Nach diesen vier Innings - Yadier Molina brachte sein Team mit einem Homerun im vierten auf die Anzeigetafel - allerdings ging auch Corbin ein wenig die Puste aus. Die Cardinals nutzten ihre wohl letzte Chance, nochmal in die Partie zurückzukommen und erzielten drei Runs durch ein RBI-Groundout von Tommy Edman sowie ein 2-Run-Double von Jose Martinez.

Mehr aber war St. Louis nicht vergönnt, denn Corbin (5 IP, 4 H, 4 ER, 3 BB, 12 SO) beendete das Inning mit zwei Strikeouts. Danach übernahm der Bullpen mit Tanner Rainey (IP, BB), Sean Doolittle (1 2/3 IP, H, BB) und schließlich Daniel Hudson, um die finalen zwölf Outs zum Ende der Serie zu besorgen. Letzterer sah sich direkt bei seiner Einwechslung im achten Inning geladenen Bases gegenüber, blieb jedoch cool und zwang Matt Carpenter zu einem Groundout.

Howie Kendrick wurde indes zum MVP der ALCS gewählt. Er schlug 4 Doubles (5-15) und sammelte 4 RBI.

Die World Series beginnt am kommenden Dienstag, auf den Gegner müssen die Nationals aber wohl noch ein wenig warten.

American League Championship Series 2019

New York Yankees vs. Houston Astros, Spiel 3

Ergebnis: 1:4 - Serie: 1-2

Houstons Starting Pitcher Gerrit Cole setzte seine magische Saison nahtlos fort und überzeugte auch gegen das sonst so explosive Lineup der Yankees.

Die machten ihm das Leben zwar gerade am Anfang durchaus schwer, aber als es zählte, gelang den Hausherren rein gar nichts. Die Yankees luden im ersten Inning die Bases, machten daraus aber nichts. Im zweiten hatten sie zwei Mann auf Base, erzielten jedoch erneut keinen Run. Insgesamt ließ New York neun Mann auf Base.

Bevor Cole aber überhaupt den Mound erstmals betrat, führte sein Team bereits. Jose Altuve brachte die Astros durch einen Homerun im ersten Inning in Führung. Yankees-Starter Luis Severino quälte sich besonders durch die ersten zwei Innings, in denen er über 60 Pitches warf. Im zweiten Inning gab er noch einen Homerun an Josh Reddick ab.

Severino (4 1/3 IP, 5 H, 2 ER, 3 BB, 6 SO) stabilisierte sich und hielt bis zum fünften Inning durch. Dann ließ er zwei Mann auf Base und wurde ausgewechselt. Chad Green kam und brachte das Inning zu Ende.

Das Spiel war vor dem fünften Inning für knapp eine halbe Stunde unterbrochen, weil Home Plate Umpire und Crew Chief Jeff Nelson zuvor von einem Foul Ball am Kopf getroffen wurde. Bei ihm wurde eine Gehirnerschütterung festgestellt, die seine Postseason beendet. Für ihn übernahm Kerwin Danley hinter der Platte.

Gerrit Cole lässt keinen Run gegen Yankees zu

Cole wiederum warf letztlich 112 Pitches und am Ende 7 Shutout-Innings (4 H, 5 BB, 7 SO). Vorentscheidend war dann wohl, dass Yankees-Manager Aaron Boone im siebten Inning den zuletzt schwachen Adam Ottavino brachte, der kein Out schaffte und zwei Baserunner zurückließ. Das kam teuer, denn Zack Britton ließ letztlich beide scoren - Altuve per Wild Pitch und Michael Brantley durch einen Sacrifice Fly von Yuli Gurriel.

Dass Gleyber Torres im achten Inning dann doch noch einen Homerun schlug, half den Hausherren dann nicht mehr.

Weiter geht es voraussichtlich in der Nacht zum Donnerstag (2.08 Uhr live auf DAZN). Voraussichtlich deshalb, weil mit anhaltendem Regen gerechnet wird, der eine Verschiebung des Spiels auf Donnerstag zur Folge haben könnte.

Wer indes die Starter sein werden, ist noch offen - unabhängig davon, wann das Spiel nun startet.

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