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Olympia

Südkorea schreibt Brief an IOC

SID
Die Südkoreanerin Kim Yuna musste sich mit der Silbermedaille begnügen
© getty

Der Eislauf-Weltverband ISU hat bestätigt, dass kein offizieller Protest gegen die zweifelhaften Wertungen bei der olympischen Kür-Entscheidung der Damen vorliegt. "Dies gilt auch für alle anderen Wettbewerbe in Sotschi", heißt es in einer ISU-Mitteilung.

Der Eislauf-Weltverband ISU hat bestätigt, dass kein offizieller Protest gegen die zweifelhaften Wertungen bei der olympischen Kür-Entscheidung der Damen vorliegt. "Dies gilt auch für alle anderen Wettbewerbe in Sotschi", heißt es in einer ISU-Mitteilung.

Allerdings informierte das Nationale Olympische Komitee Südkoreas das IOC in einem Brief über die umstrittene Medaillenentscheidung. Dies gab IOC-Sprecher Mark Adams bekannt.

Die Veröffentlichung der ISU-Information auf der Verbands-Homepage (www.isu.org) hatte sich verzögert, weil die Website über Stunden überlastet und nicht zu erreichen war. Des Weiteren heißt es in der Stellungnahme, man habe weiterhin volles Vertrauen in die hohe Qualität und die Integrität des Wertungssystems.

Wertung sorgte für weltweite Aufregung

Ein namentlich nicht genannter ISU-Offizieller jedoch hat das Vertrauen in den Weltverband anscheinend verloren. Wie der Preisrichter im Gespräch mit USA Today sagte, habe man das Preisgericht speziell bei den Damen "geografisch geschickt zusammengestellt.

Das ist das, was man tun konnte." Mit der Slowakei, Estland, der Ukraine und Russland kamen vier der neun Juroren aus dem ehemaligen Machtbereich der nicht mehr existierenden Sowjetunion.

Der höchst umstrittene Sieg von Vize-Europameisterin Adelina Sotnikowa aus Russland gegen Weltmeisterin Kim Yu-na aus Südkorea am Donnerstag hatte weltweit die Gemüter erregt. Forderungen wurden laut, die Anonymisierung der Noten wieder aufzuheben.

Der Olympia-Zeitplan im Überblick

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