Olympia

Autounfall: Kanu-Betreuer in Lebensgefahr

SID
Zwei deutsche Betreuer wurden in einen Verkehrsunfall verwickelt

Zwei Betreuer der deutschen Kanu-Mannschaft sind bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt worden. Eines der Unfallopfer schwebt in Lebensgefahr.

Bei dem Schwerverletzten handelt es sich um einen Trainer der Slalom-Kanuten, der ins Krankenhaus gebracht und notoperiert werden musste. Dies bestätigte das städtische Gesundheitsamt von Rio de Janeiro dem SID. "Sein Zustand ist kritisch. Der Mann wurde einer neurologischen Operation unterzogen", sagte eine Sprecherin. Der andere betroffene Betreuer habe nur leichte Verletzungen erlitten und das Krankenhaus bereits wieder verlassen.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) nannte zunächst keine weiteren Einzelheiten und bat dafür um Verständnis. "Beide werden derzeit in enger Abstimmung mit dem Ärzteteam unserer Mannschaft um Prof. Dr. Bernd Wolfarth ärztlich versorgt", wurde der deutsche Delegationschef Michael Vesper in einem offiziellen Statement zitiert. Weitere Einzelheiten zur Schwere der Verletzungen und den aktuell laufenden medizinischen Behandlungen würden im Moment nicht veröffentlicht.

Nach SID-Informationen ereignete sich der Unfall am frühen Freitagmorgen. Die beiden Betreuer saßen in einem Taxi, als der Unfall passierte. Dies bestätigte auch das Organisationskomitee der Spiele.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) schaltete sich ein und bot medizinische Hilfe an. "Das IOC hat mit Besorgnis von dem Unfall erfahren und wünscht den Betroffenen alles erdenklich Gute", sagte ein IOC-Sprecher.

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