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Olympia

Schümanns Medaillenhoffnungen geplatzt

SID
Olympia, Peking, Segeln, Ulrike Schümann, Yngling
© Getty

Qingdao - Erst Flaute, dann Frust: Die Medaillenhoffnungen der Yngling-Crew um Steuerfrau Ulrike Schümann sind beim Wetter-Lotto von Qingdao geplatzt.

Mit dem enttäuschenden 13. Rang in der achten Wettfahrt rutschte das deutsche Trio vor dem entscheidenden Medaillen-Rennen auf Platz neun zurück, hat nun zehn Punkte Rückstand auf den Bronze-Platz. Immerhin qualifizierte sich die Schümann-Crew aber für das Finale der besten zehn Teams.

Der Ausfall der Rennen neun und zehn, die nicht mehr nachgeholt werden, traf das Team hart. Mit hängenden Köpfen kehrten Ulrike Schümann, Ute Höpfner und Julia Bleck als letzte in den Hafen zurück.

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Schühmann schweigt

Reden wollte die 35 Jahre alte Aktivensprecherin Schümann nicht mehr. "Ulrike möchte heute nichts mehr sagen und ihre letzten Nerven für eine anständige Abschlussvorstellung im Medaillen-Rennen aufbewahren", sagte Teamchef Hans Sendes.

Statt Schümann kämpfen am Samstag die britische Olympiasiegerin Sarah Ayton und die niederländische Steuerfrau Mandy Mulder mit ihren Crews um Gold. 

Zum Bronze-Platz fehlen Schümann nun schon zehn Punkte. Inzwischen müssen die Berlinerinnen sogar um den Einzug ins Medaillen-Finale der besten zehn der insgesamt 15 Yngling-Crews kämpfen.

Guter Start für Pickel/Borkowski

Gleichzeitig feierte die deutsche Starboot-Crew Marc Pickel/Ingo Borkowski mit ihrem alten Boot auf Bahn Alpha einen Auftakt nach Maß.

Die WM-Fünften belegten im ersten Rennen Rang zwei und verschafften sich damit eine hervorragende Ausgangsposition.

Enttäuschende Leistungen

Die zweifachen 470er-Europameisterinnen Stefanie Rothweiler und Vivien Kussatz aus München und Berlin dagegen leisteten sich ausgerechnet zum 36. Geburtstag von Vorschoterin Kussatz in ihrem siebten Rennen einen Frühstart und fielen auf Platz neun zurück.

Die WM-Vierten im Tornado von 2005, Johannes Polgar (Dänisch-Nienhof) und Florian Spalteholz, kamen bei ihrer Olympia-Premiere nicht über Platz elf hinaus.

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