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Olympia

Olympia: Deutsche Florettfechter im Einzel ausgeschieden - Erstes Fecht-Gold für Hongkong

SID
Paul Joppich ist ausgeschieden.

Die deutschen Florettfechter sind bei den Olympischen Spielen in Tokio im Einzel bereits ausgeschieden. Der 38 Jahre alte Sportsoldat Peter Joppich (Koblenz) verlor am Montag sein Achtelfinale gegen den späteren Bronzegewinner Alexander Choupenitch (Tschechien) 13:15.

Benjamin Kleibrink (Düsseldorf/35), Olympiasieger 2008 in Peking, unterlag dem zweimaligen Afrikameister Alaaeldin Abouelkassem aus Ägypten schon in der Runde der letzten 32 mit 11:15.

Andre Sanita (Bonn) war in seinem zweiten Gefecht gegen den italienischen Weltranglistenersten Alessio Foconi chancenlos (8:15). Damit gehen die Athleten des Deutschen Fechter-Bundes (DFeB) wie schon in Rio 2016 im Einzel leer aus. Zuvor waren bereits die Säbelfechter um Max Hartung nicht über das Achtelfinale hinausgekommen. Die einzige deutsche Starterin Leonie Ebert scheiterte am Sonntag ebenfalls in der Runde der letzten 16.

Die Hoffnungen der deutschen Fechter ruhen nun auf den Mannschaftswettbewerben. Dort werden die Florettfechter am Sonntag auf die Planche treten. Die größten Medaillenchancen haben am Mittwoch die Säbel-Männer um Hartung.

Olympia: Zweite Goldmedaille für Hongkong überhaupt

Gold bei den Florettfechtern sicherte sich Cheung Ka Long. Der 24-Jährige holte mit seinem 15:11-Finalsieg gegen Rio-Gewinner Daniele Garozzo aus Italien das erste Olympiagold für Hongkong im Fechten und erst das zweite überhaupt für sein Land.

In der Entscheidung der Säbelfrauen gewann Ex-Weltmeisterin Sofia Posdnijakowa Gold für die Mannschaft des russischen Olympia-Komitees (ROC). Im internen Duell gegen Sofya Welikaja setzte sich die 24-Jährige mit 15:11 durch. Für die 36 Jahre alte Welikaja war es bereits das dritte Olympiasilber in Serie.

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