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Olympia

Bündnis NOlympia protestiert erneut

SID
Das Bündnis "NOlympia" hatte bereits gegen die Austragung 2018 protestiert
© getty

Im Schatten der brasilianischen Massenproteste gegen die Kostenflut von Confed Cup und Fußball-WM 2014 formiert sich in Deutschland Widerstand gegen das Projekt Winterspiele 2022

Das Bündnis NOlympia machte bei einer Protestaktion vor dem Münchner Rathaus seinen Widerstand deutlich, noch bevor am 10. November in einer Bürgerbefragung entschieden werden soll, ob sich München nach der gescheiterten Kandidatur für 2018 erneut bewirbt.

Sprecher Axel Doering kündigte "entschiedenen Widerstand" gegen eine zweite Kandidatur von München, Garmisch-Partenkirchen, dem Berchtesgadener Land und neuerdings wohl Ruhpolding an. Die Politik dränge noch vor einer Entscheidung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) in dieses Abenteuer. "Haben diese Politiker auch vergessen, dass bei der letzten, blamabel gescheiterten Bewerbung von ,München 2018' keine der ursprünglichen Versprechungen eingehalten wurde, nicht einmal die Finanzierung der Bewerbung durch Sponsoren, die die Grundlage der Gemeinderatsbeschlüsse war?", fragt Döring und stellt fest: "Der größte Sponsor war und wird der Steuerzahler sein."

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