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Wintersport

Biathlon: Erik Lesser denkt nicht über Karriereende nach

SID
Erik Lesser will seine Karriere nicht beenden.

Biathlet Erik Lesser denkt nach seiner verkorksten WM in Pokljuka nicht über einen Rücktritt nach. "Die Spekulationen über Saisonabbruch und eventuell auch Karriereende haben mich eher belustigt als beschwert", schrieb der 32-Jährige bei Facebook:

"Mein Ziel ist, wieder in die Top 15 zu kommen. Dazu geht es nächste Woche nach Nove Mesto, und ich werde mich in besserer Form zeigen als zuletzt", so Lesser weiter. Im Weltcup geht es am 4. März in Tschechien weiter.

Definitiv sei die WM auf der slowenischen Hochebene "die schlechteste meiner Karriere" gewesen, schrieb Lesser. Sein Staffel-Desaster vom Samstag mache ihn immer noch ratlos. "Was genau den Strich durch die Rechnung zog, ist mir nach wie vor nicht klar. Eine Mischung aus schlechten Beinen und Atemproblemen könnte eventuell in die richtige Richtung gehen", erklärte der Wahloberhofer.

Dennoch brauche sich keiner um ihn zu sorgen, "ich bin okay. Es hat schlimmer ausgesehen, als es war", teilte Lesser weiter mit. Dank seiner kleinen Tochter gebe es "seit 2 Jahren Wichtigeres als Biathlon und lässt mich solche Misserfolge schnell vergessen". Des Weiteren bedanke er sich "bei allen, die mich in dieser komischen Zeit unterstützt haben".

Lesser hatte in der WM-Staffel als Startläufer einen unerklärlichen Einbruch erlebt. Danach waren alle Medaillenhoffnungen dahin gewesen, das DSV-Quartett landete nur auf dem siebten Rang. Der ehemalige Weltmeister, der zuvor schon im Sprint als 66. und in der Single-Mixed-Staffel (7.) maßlos enttäuscht hatte, reiste daraufhin kommentarlos aus Pokljuka ab.

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