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Tennis

Petkovic: "Liebesromanze" mit Wimbledon?

Von Stefan Petri
Andrea Petkovic hat sich in die Top 75 zurückgekämpft
© getty

Die Deutsche Tennisspielerin hat nach langer Verletzungspause wieder mit positiven Ergebnissen aufhorchen lassen. Wimbledon lag ihr zwar noch nie, aber auch das könnte sich ändern.

Andrea Petkovic, vor zwei Jahren noch unter den Top Ten der Welt, benötigt nach langer Verletzungspause in diesem Jahr eine Wild Card, um im Hauptfeld von Wimbledon aufschlagen zu können. Jetzt sprach sie über Gedanken ans Karriereende, Umstellungen im Training und ihr Verhältnis zum Rasen von Wimbledon.

Durch ihren Finaleinzug beim WTA-Turnier von Nürnberg - sie verlor das Endspiel gegen Simona Halep - hat sich Petkovic wieder in die Top 75 der Welt gespielt. Danach habe die Freude überwogen, erzählt sie im Interview mit "bild.de". Vor ein paar Tagen habe sie nach einer schlechten Trainingseinheit sogar noch an ein Karriereende gedacht.

"Jammer-Ausbruch" nach Training

"Da habe ich geheult und meinem Trainer gesagt 'Ich spiele nur noch sch.... Ich höre auf!' Ein richtiger Jammer-Ausbruch", erzählt sie. Ihr Trainer, der Serbe Petar Popovic, habe aber souverän reagiert. "Er hat gelacht und gesagt, wir sprechen in zehn Tagen noch mal."

Über die dritte Runde ist Petkovic bei drei Auftritten auf dem heiligen Rasen vom Wimbledon noch nicht hinausgekommen. Das sei auch dem Druck geschuldet: "Es ist halt auch für mich das größte Turnier." Aufgeben will sie aber nicht. "Vielleicht wird es zwischen dem Rasen und mir noch eine Liebesromanze. Ich arbeite jedenfalls dran."

Vorbild Tommy Haas

Um wieder den Sprung in die Weltspitze zu schaffen, habe sie auch ihr Training und ihre Ernährung umgestellt. "Ich habe vier Kilo abgenommen", so die 25-Jährige. "Ich verzichte während der Wettkampfphase auf Zucker, trainiere nicht mehr mit Gewichten, nur noch mit Bändern und Medizinbällen."

Darüber hinaus motiviert sich die Darmstädterin durch das Beispiel von Tommy Haas, der im Alter von 35 Jahren seinen dritten Frühling erlebt. "Er hat ähnlich viele Verletzungen, Operationen hinter sich. Und er ist wieder zurück." Er sei "eine wichtige Inspiration".

Die WTA-Weltrangliste im Überblick

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