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Radsport

UCI und WADA sollen bei Contador entscheiden

SID
Alberto Contador droht eine Sperre
© Getty

Der spanische Radsport-Verband RFEC will im Fall Alberto Contador das Urteil offenbar dem Weltverband UCI und der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) überlassen.

Im Fall Alberto Contador will der spanische Radsport-Verband RFEC das Urteil offenbar dem Weltverband UCI und der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) überlassen.

Wie die spanische Zeitung "El Pais" berichtet, hat die RFEC die von Contador eingereichten Unterlagen zur Verteidigung an UCI und WADA weitergeleitet. Beide Verbände sollen nun entscheiden, ob und wie hart der dreimalige Toursieger bestraft werden soll.

Fall zieht sich hin

"Die UCI und WADA haben Wochen gebraucht, um zu entscheiden, dass wir ein Urteil sprechen müssen. Dann sollen sie nun auch beim Urteil helfen", zitiert das Blatt eine Quelle aus Verbandskreisen der RFEC: "Entscheiden UCI und WADA, dass er bestraft werden muss, wird er bestraft. Im umgekehrten Fall wird er nicht bestraft."

Für Contador würde dies einen schwerer Rückschlag bedeuten. Bislang war damit gerechnet worden, dass der spanische Verband ein mildes Urteil gegen sein Aushängeschild aussprechen werde. UCI und WADA hatten für diesen Fall angekündigt, den Internationalen Sportgerichtshof CAS einzuschalten.

Contador war am zweiten Ruhetag der Tour (21. Juli) positiv auf Clenbuterol getestet worden. Der Spanier hatte die positive Probe, die nur geringe Spuren der verbotenen Substanz aufgewiesen hatte, mit verunreinigtem Fleisch zu erklären versucht und fordert einen Freispruch. Insbesondere die WADA schenkt der Version Contadors aber nur wenig Glauben.

Contador-Urteil frühestens im Februar

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