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Radsport

CAS weit Zuständigkeit im Fall Valverde zurück

SID
Unter Doping-Verdacht: Alejandro Valverde
© sid

Der CAS wird im Fall Alejandro Valverde nur über die nationale Dopingsperre des Radprofis in Italien entscheiden. Valverde hatte in Italien Einspruch gegen die Sperre eingelegt.

Der internationale Sportgerichtshof CAS wird nicht über eine weltweite, sondern nur über die nationale Sperre des Radprofis Alejandro Valverde entscheiden.

Das gab das Gericht am Donnerstag im Rahmen seiner dreitägigen Anhörung des Spaniers vom Team Caisse d'Epargne bekannt.

Valverde hatte Einspruch eingelegt

Valverde hatte Einspruch gegen eine vom Nationalen Olympischen Komitee Italiens CONI verhängte Zwei-Jahres-Sperre für Rennen in Italien eingelegt.

Dem Vuelta-Sieger wird vorgeworfen, Kunde des spanischen Arztes Eufemiano Fuentes gewesen zu sein.

Die Sperre für alle Wettkämpfe auf italienischem Boden erhielt Valverde, nachdem ihm die Ermittler mittels DNA-Abgleich einen Blutbeutel aus dem Bestand des Madrider Dopingarztes zugeordnet hatten.

Der 29-Jährige zweifelt die Zuständigkeit des CONI an.

Entscheidung nicht vor März zu erwarten

Während der Anhörung erklärten die Vertreter des CAS, dass die nicht vor März zu erwartende Entscheidung keine Auswirkung auf ein mögliches weltweites Wettkampfverbot haben könne.

Die vom Weltradsportverband UCI und der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) geforderte Entscheidung falle nicht in die Zustänidigkeitsbereich dieser Anhörung.

Der per Telefonkonferenz zugeschaltete Valverde bereitet sich zurzeit in Australien auf die am Sonntag beginnende Tour Down Under vor.

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