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Basketball

Bayern-Aus: "Werden wieder angreifen"

SID
Demond Greene und die Bayern konnten die Baskets aus Bamberg nicht stoppen
© getty

Svetislav Pesic blickte nach dem Aus schnell nach vorne. "Wir werden unsere Lehren ziehen und nächstes Jahr wieder angreifen", kündigte der Trainer von Bayern München an.

Auch in der zweiten Saison nach dem Aufstieg in die Basketball-Bundesliga hat es der Klub nicht geschafft, einen Titel zu holen.

Pesic hat die Bayern in der Spitze etabliert und ist weiter gekommen als sein Vorgänger Dirk Bauermann im Vorjahr. Im Pokal bis ins Finale, in der Liga bis ins Halbfinale. Doch zu feiern gibt es für Präsident Uli Hoeneß und die übrigen Verantwortlichen beim ambitionierten Projekt weiter nichts.

"Wir werden die Saison in aller Ruhe analysieren und dann entscheiden, was wir tun werden", sagte Hoeneß bei Sky: "Bamberg hat eine überragende zweite Halbzeit gespielt, da hatten wir keine Chance."

In der ersten Tribünenreihe saß Hoeneß beim entscheidenden fünften Spiel in Franken, auch Fußball-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger hatte sich wenige Tage nach seiner Knöchel-OP auf den Weg in die Halle gemacht. "Bamberg hat das Tempo durchgezogen. Das dritte Viertel war wohl ein bisschen entscheidend", analysierte der Edelfan nach der klaren Niederlage.

Pesic und Pesic formen die Bayern

Auch der erfolgsverwöhnte Pesic war enttäuscht, zog nach seinen ersten sechs Monaten beim Verein aber dennoch ein positives Fazit. "Es war eine tolle Serie und eine tolle Saison für Bayern München", meinte der Serbe.

Erst Ende November hatte der 63-Jährige den Posten übernommen und zunächst bis Saisonende unterschrieben. Ende März verlängerte der frühere Bundestrainer dann um zwei Jahre bis 2015. Im Sommer ist Pesic erstmals für die Vorbereitung der Mannschaft verantwortlich - und wird ganz sicher ein gehöriges Wörtchen bei Personalentscheidungen mitreden.

Gemeinsam mit seinem Sohn Marko, Geschäftsführer und Sportdirektor, wird Pesic den Kader an einigen stellen umbauen und verstärken. Deon Thompson (Alba Berlin) und John Bryant (ratiopharm Ulm), wertvollster Spieler (MVP) der vergangenen beiden Bundesliga-Spielzeiten, wurden zuletzt gehandelt.

Die Erfahrungen aus dieser Spielzeit, die München in der Hauptrunde auf dem vierten Platz beendet hatte, nimmt Pesic mit: "Wir haben für unsere Entwicklung sehr viel gelernt."

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