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Hörmann: Athletenkomission gefordert

SID
Alfons Hörmann hat eine Diskussion im DOSB als Reaktion auf Pechsteins Kritik angekündigt
© getty

Nach der Kritik der fünfmaligen Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Claudia Pechstein an den Athletenvereinbarungen zieht der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) erste Konsequenzen.

"Dieses Thema müssen wir diskutieren. Die Athletenkomission wird sich jetzt kurzfristig mit den Themen, die von Claudia Pechstein addressiert werden, beschäftigen", sagte der designierte DOSB-Präsident Alfons Hörmann dem "SID": "Wer, wenn nicht die offizielle Vertretung der Athleten im DOSB, ist prädestiniert dafür, dazu auch Stellung zu nehmen. Ich will nicht vorgreifen, was das für Änderungen bedeuten könnte."

Pechstein hatte in einem Aufruf kritisiert, dass den Unterzeichnern dabei nicht bewusst sei, dass sie mit ihrer Unterschrift unter die obligatorischen Athletenvereinbarungen auf das Grundrecht verzichten, in existentiellen Fragen ein deutsches Gericht anrufen zu können.

Klare Antwort ist gefordert

55 Spitzensportler, darunter etliche Olympiasieger und Weltmeister, haben die Petition unterzeichnet. Dies berichtet die "FAZ" in ihrer Mittwochs-Ausgabe. Die Athletenvereinbarung muss von den Sportlern unterschrieben werden, um an Olympischen Spielen teilnehmen zu können.

Hörmann verwies allerdings auch auf eine Stellungnahme des Athletensprecher Christian Breuer. "Er hat klar und deutlich darauf hingewiesen, dass die Athletenvereinbarung, wie sie heute vorliegt, in zahlreichen Sitzungen mit den Athleten diskutiert wurde und auch von der Athletenkommision als gut akzeptabel bewertet wurde", betonte Hörmann.

"Ich denke, man sollte jetzt der Athletenkomission die Chance geben, die Dinge zu bewerten. Dann muss man eine klare Antwort darauf finden."

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