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Leichtathletik

Jamaika-Sprinter dürfen in Berlin starten

SID
Usain Bolts Trainingspartner Yohan Blake (M.) darf bei der Leichtathletik-WM in Berlin starten
© Getty

Die Ende Juni positiv getesten Athleten Yohan Blake, Marvin Anderson, Lanceford Spence und Allodin Fothergill wurden nach einer Anhörung vom jamaikanischen Verband freigesprochen.

Freispruch im Schnellverfahren: Zwei unter Dopingverdacht stehende Klubkollegen von Sprint-Superstar Usain Bolt und zwei weitere 400-m-Läufer sind kurz vor Beginn der Leichtathletik-WM in Berlin von Jamaikas Anti-Doping-Kommission (JADOC) freigesprochen worden.

Damit kann das Quartett, zu dem auch Yohan Blake, Weltranglisten-Fünfter über 100 m (9,93 Sekunden) und Trainingspartner von Weltrekordler Bolt gehört, im Olympiastadion starten. Neben dem 19-jährigen Blake ist in Marvin Anderson (27) ein weiterer Bolt-Kollege aus dem Racers Track Club betroffen.

Bei Meisterschaften positiv gestestet

Außerdem blieben die 400-m-Läufer Lanceford Spence (26) und Allodin Fothergill (22) ohne Strafe, berichten sowohl der "Jamaika Gleaner" wie auch die stets gut informierte Internetseite "trackalerts.com".

Die vier waren wie die bereits zuvor freigesprochene 100-m-Sprinterin Sheri-Ann Brooks (26), Vize-Weltmeisterin mit Jamaikas 4x100-m-Staffel bei der WM 2007 in Osaka, bei den nationalen Meisterschaften Ende Juni auf die Stimulans Methylxanthin positiv getestet worden.

Acht Stunden hatte ein JADOC-Ausschuss laut "trackalerts.com" am Freitag die Argumente der Verteidiger angehört. "Dabei konnten keine Gründe für eine Schuld gefunden werden", sagte ein Insider gegenüber dem Internetportal. Kent Gammon, Vorsitzender des Auschusses, lehnte eine Bestätigung der Meldung bislang jedoch ab.

Der Wettkampfplan für die Leichtathletik-WM in Berlin

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