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Leichtathletik

Nicklaus und Kesselschläger sagen Götzis ab

SID
Sonja Kesselschläger wurde 2006 deutsche Hallenmeisterin im Fünfkampf
© Getty

Nach Zehnkämpfer Andre Nicklaus hat auch Siebenkämpferin Sonja Kesselschläger das Mehrkampf-Meeting in Götzis wegen einer Verletzung abgesagt.

Siebenkämpferin Sonja Kesselschläger hat ihre Teilnahme am Mehrkampf-Meeting der Leichtathleten am Pfingst-Wochenende im österreichischen Götzis abgesagt. Die Neubrandenburgerin, 2004 in Athen Olympiasechste, laboriert an einer Sprunggelenkverletzung.

Vor ihr hatte aus dem ursprünglich zehnköpfigen deutschen Aufgebot schon Ex-Hallen-Weltmeister Andre Niklaus (Berlin) wegen einer Verletzung am Zehengrundgelenk passen müssen. Beide wollen die WM-Qualifikation für Berlin (15. bis 23. August) nun in Ratingen schaffen (20./21. Juni).

Acht deutsche Athleten am Start

Die verbliebenen acht deutschen Athleten im "Mehrkampf-Mekka" werden von der EM-Dritten Lilli Schwarzkopf (Paderborn) und dem Olympia-Zehnten Michael Schrader (Uerdingen) angeführt. Schwarzkopf hat dabei zusammen mit Jennifer Oeser (Leverkusen) die besten Chancen, aufs Podest zu kommen. 2006 war sie bereits Dritte, Oeser 2007.

Außerdem gehen bei den Frauen die deutsche Hallenmeisterin Christine Schulz (Leverkusen) und Aufsteigerin Julia Mächtig (Neubrandenburg) an den Start.

Bei den Zehnkämpfern sind neben Schrader der EM-Fünfte Pascal Behrenbruch (Frankfurt/Main), der Hallenser Norman Müller sowie der Paderborner Studenten-Weltmeister Jacob Minah dabei.

Chance zur WM-Qualifikation

Götzis ist Teil der deutschen WM-Qualifikation. Endgültig vergeben werden die jeweils drei WM-Tickets aber erst in Ratingen. Die Normen stehen bei 8000 (Zehnkampf) und 6100 Punkten (Siebenkampf).

Der letzte deutsche Sieg in Götzis liegt bereits 15 Jahre zurück. Er gelang Ex-Weltmeisterin Sabine Braun. Olympiasieger Christian Schenk gewann 1990 als letzter deutscher Zehnkämpfer.

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